Neu“gier“ig

Sind neugierige Menschen gierige Menschen?

Was treibt sie an außer der Gier? Ist es die Gier nach mehr? Mehr Wissen, mehr verstehen wollen, mehr zu entdecken, mehr haben wollen? Ist es die Gier nach Aufmerksamkeit, nach zur Schaustellung, nach sich Interessant machen, nach sich wichtig machen…..?

Hat Neugier etwas mit wirklichen Interesse zu tun? Hat Neugier wirklich mit echten Wissen wollen zu tun? Gibt es sowas wie eine gesunde Neugierde?
Wie sind neugierige Menschen wirklich? Sind sie getrieben ja nichts zu versäumen, in der ersten Reihe zu stehen wo immer es etwas zu erfahren gibt, wo immer etwas passiert ist, wo immer es etwas aufzuschnappen gibt?
Sind neugierige Menschen wirklich danach bestrebt, alles erfahrene, gehörte, gesehene, gereimte sofort wieder los zu werden, es jeden und überall zu erzählen?

Sind neugierige Menschen einsame Menschen? Nicht das sie allein sind nein, sondern sich im Inneren einsam fühlen, im Inneren eine Leere spüren die sie damit füllen wollen.

Worin unterscheiden sich neugierige Menschen von Menschen die Wissen wollen?
Besteht ein Unterschied ob ich aus Neugier handle oder aus Interesse?

Der Unterschied liegt aus meiner Erfahrung im Inneren verborgen.
Die Gier nach Neugier verliert man in den Maßen indem man sich Selbst findet, Frieden findet, die Bedeutung findet – und erkennt >die Antwort auf alles was ich wissen soll, liegt schon in mir< >alle Antworten finde ich in mir, sind schon vorhanden< >alle Antworten kommen aus mir, Antworten für meine Individualität (herrlich! 🙂 gerade erkannt: die Dualität in der Individualität! In mir ist einfach alles!)

Hör den Wörtern zu, lass das Wort sprechen – sie verraten dir all die Geheimnisse des Lebens 🙂

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Bildquelle: Oliver Mohr / pixelio.de

 

Zu“frieden“heit

entsteht erst durch das beinhaltende Wort 🙂

Zufrieden werde ich erst sein, wenn ich in mir Frieden  vorfinde 🙂

Die Behauptung „sei doch mal zufrieden“ hat jedoch damit nichts zu tun. Besagt sie doch zumeist, dass wir aufhören sollen nach mehr zu streben. Oft ist dies negativ besetzt…

Bei denen wo man sagt die strahlen so eine Zufriedenheit aus, sind diejenigen die Frieden geschlossen haben. Zumindest mit dem Großteil in ihrem Leben ereigneten Situationen und Ereignissen, egal ob mit Menschen, Dingen, Begebenheiten.
In manchen schon mit der gesamten Situation und in manchen nur in kleinen Teilen, doch immer wissend das man nur in sich diesen Frieden herstellen kann, und dies nur für einen selbst wichtig ist. Denn es ist unrelevant ob ich mit diesen in mir befriedigten Teil, andere dadurch entschuldige oder nicht.

In dem Moment wo sich Zufriedenheit einstellt, hab ich auch begriffen, dass es unabhängig von außen und anderen geschieht. Das es nicht zwingend heißt, alles geschehene zu vergessen und zu verzeihen, sondern nur, dass ich begriffen habe, das ich Frieden mit mir über diese Situation schließen muß.
Denn durch diesen Frieden komme ich innerlich zur Ruhe und nur dann kann ich diese Zufriedenheit auch ausstrahlen.

Also sei zufrieden 🙂 und streb nach mehr! 🙂

Ver“antwort“ung

Viele sind auf der Suche nach der richtigen Antwort, einer Antwort die ihr Leben um vieles vereinfacht.
Viele sind sich der Suche nach dem Sinn überdrüssig, nichts scheint sich zu ändern. Kaum geglaubtes Verschwundenes taucht unverwunden einfach wieder auf, und stört den Lebensablauf.
Mit all den Techniken die wir gelernt haben, scheint doch nichts bereinigt worden zu sein. Immer wieder werden wir aufs Neue mit dem Alten konfrontiert – und was machen wir? Da gibt’s die Einen, die alles weit von sich weg schieben „Nein, mich darf so etwas nicht mehr berühren!“ das sind die die die Probleme einfach verleugnen, und dann fast von ihnen erschlagen werden.
Dann gibt’s welche, die einfach alles den Engeln und Wesen übergeben, und somit hoffen es hätte sich damit erledigt 😉 doch welcher Irrtum – im Moment mag es leichter sein, doch in Summe wiegt es gleich schwer, denn es wird einem solange präsentiert bis man bereit ist es selber zu lösen.
Und dann gibt es natürlich diejenigen die für alles einen Schuldigen haben, außer sich selbst natürlich ;-), die brauchen unter Umständen ein bisschen länger um die Antwort auf all diese scheinbare Ungerechtigkeit zu verdauen.

Die Antwort liegt in der Ver“antwort“ung 🙂
Übernimm die Verantwortung für dein Leben, für alles was dir begegnet, für alles was du siehst, spürst, fühlst, hörst usw.

Die Verantwortung zu übernehmen heißt, für alles in deinem Leben selbst verantwortlich zu sein, da gibt es keinen anderen, da gibt es niemanden der es böse mit dir meint, da gibt es niemanden der Schuld dafür hat.

Schwierig? wenn man erst einmal damit begonnen hat, nicht mehr 😉
Wie bei allem anderen auch – mag aller Anfang ist schwer sein 😉 doch es geht nur ums drübergehn 🙂
Vieles sträubt sich dagegen, plötzlich niemand anderen als sich selbst dafür verantwortlich zu machen. Vieles beugt sich dagegen auf, denn niemand möchte so eine Bequemlichkeit einfach so mir nichts dir nichts aufgeben…
und schließlich ist es ja nichts was man jetzt ein zweimal macht, sondern – ständig!

Also, lass dich führen von Antwort die sich aus der Ver“antwort“ung ergibt! 🙂

Ver-lust

Verlust ist sicherlich etwas, womit jeder von uns immer wieder mal konfrontiert wird.

Verlust wiegt auch sicherlich für jeden von uns unterschiedlich, er lässt sich nicht bemessen, er ist individuell für jeden anders.
Der ein und derselbe Verlust, kann von jeden anders aufgenommen werden.

Und keine Angst, ich möchte hier keinen einzigen Verlust beschönigen – und doch 😉 steckt doch allein im Wort selber schon das positive geschrieben = ver“lust“
So kann doch ein Verlust die Lust auf etwas anderes wecken.

Und ist es nicht so, dass oftmals erst ein Verlust den Weg frei macht.
Einen Weg den wir vorher vielleicht nicht gewagt hätten zu gehen.
Oft kommen wir erst durch einen Verlust zu noch besseren, oftmals vorher nicht vorstellbaren.
Ich bin vielen begegnet, die durch einen Verlust erst die Lust am Leben gefunden haben.

Ich glaube die Botschaft dieses Wortes ist einfach 🙂 „wir sollen durch einen Verlust nicht die Lust am Leben verlieren“