Mit 2015 abschließen um mit 2016 zu beginnen

Alles ist anderes, als erwartet.
Ich dachte es ginge so weiter, so froh so leicht so einfach….
und dann kam der große Schnitt – und alles war anders als gedacht.

Die letzten Jahre wüsste ich immer welche Energie das kommende Jahr so haben würde. Wie sich das Jahr so entfalten würde, was alles so anstehen würde usw.
Doch diesmal ist es anders. Diesmal ist alles anders.
In den letzten drei Monaten wurden alle meine Einsichten über den Haufen geworfen, all meine Errungenschaften wurden nichts sagend, alles was ich wusste war wie weggeblasen, wie nie da gewesen.
Ein ganz komisches Gefühl. Ich wollte mich nicht darauf einlassen, nicht darin zurechtfinden. Ich wollte nicht akzeptieren, das all mein Wissen ausgedient hat.

Ich stand auf einer leeren Seite, verloren wie nie zuvor. Nicht glauben wollend, was da geschieht. Und es fühlt sich immer noch irreal an.
Ich konnte mein inneres nicht deuten, wollte nicht glauben was da passiert.

Doch was passierte genau?
Ich weiß es nicht sicher. Ich hatte einige Zeit vorher einen Traum, den ich nicht zuordnen konnte. Den ich mich, um ehrlich zu sein, auch nicht getraute genauer zu betrachten. Er war so real und doch so irreal. Auf alle Fälle ging es um Tod und um des nicht trauern müssen. Und was mich auf einer Art so verwirrte, war die darin enthaltene Zeitangabe über den erwartenden Tod.
Dieser Traum beschäftigte mich lange, ich versuchte ihn auf allen verschiedenen Ebenen und aus allen verschiedenen Seiten und Sichtweisen zu enträtseln und zu verstehen.

Es war nicht die Angst um den Tod die mich lähmte, auch nicht das Wissen um wem es sich handeln könnte. Ich wusste,bzw. es war so eine innere Sicherheit vorhanden dass das nicht die vermittelnde Botschaft war. Was mich irritierte war, das ich nicht dahinter kam um was es ging.
Was ich dabei ignorierte war schlichtweg  meine Weigerung mich mit diesem Thema auseinander zu setzten. Ich wollte nicht glauben, das solche Themen Wichtigkeit besitzen – wäre das dann nicht wie eine Watschen, wäre das nicht so als ob ich nie gewusst hätte um was es ging?
Es war als ob sich alles auflöst, jegliches Vertrauen, jede Gewissheit, jedes Wissen über den Fluss des Lebens.
Versunken in der Tiefe des Dunkeln, war nichts mehr woran ich bislang glaubte zu erkennen. Ich hatte mich in den Schwanz verbissen und drehte mich nur noch im Kreis verbohrter Sturheit und tiefsinniger Verzweiflung.

Erst nach einem Gespräch mit einer Freundin, fing sich der Nebel an zu lichten. Und meine Verlorenheit in der Welt wurde sichtbar. Ich hatte mich verloren, kurz nach dem ich glaubte mich endlich ganz und gar gefunden zu haben.
Welche Ironie des Schicksals 😉
Das Gespräch mit meiner Freundin bewirkte einen Anstoß gleich in mehreren Richtungen. Zum einen führte es zum verstehen des Traumes, und zu deren Bedeutung. Es ging tatsächlich um Tod in diesem Zeitraum.
In gewisser Weise wurde mir die Wichtigkeit des Sterben lassen vor dem Beginn des neuen Jahres in einer dringlichen Art und Weise gezeigt.
Diese letzten drei Monate fühlten sich an wie sterben, ein Sterben all zu vor da gewesenen.
Zum anderen ging es darum, eben nicht in diese Trauer zu verfallen. Den dann zerfällt man – wie ich bei mir sehen konnte 😉

Sterben zu lassen, um dem Neuem zu begegnen. 2016 ist neu. Neu in seiner Energie, wir werden es erleben – ICH werde es erleben 🙂

angieconscious  / pixelio.de

angieconscious / pixelio.de

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Die Zeit der Wandlung

Alles wandelt sich mit dem Lauf der Zeit. Still und leise wandeln sich die Dinge, es verändert.

Was bewirkt diese Veränderung? Der Übergang ins Wassermannzeitalter, die Sonnenfinsternis? Der Anstieg der Energien? Ich würde sagen – alles und nichts davon 😉

Alles verändert sich, es ist eine Zeit der Wandlung. Eine neue Stufe wurde definitiv erreicht.
Nichts verändert sich – es ist quasi nur eine Erweiterung dessen was war/ist, zusätzliche Möglichkeiten ergeben sich damit.
Mehr ist es nicht 😉 ob wir dies nützen oder nicht, bleibt unsere Entscheidung. Es ist ein Übergang in ein neues System, viele lieben dieses Neue da es soviel vereinfacht, und andere beharren auf das Alte – und doch läuft es aus, unabdingbar.

Wie innen so außen. Um alles leichter nachvollziehen zu können, demonstriert sich alles was in unserem Leben abläuft im außen.
Für diesen Vergleich der Wandlung, dient am besten das Schulsystem 😉

Seit Anbeginn der Schulzeit hat sich wahrlich vieles verändert und verändert sich noch. Hatte man früher kaum eine Möglichkeit zu wählen, so hat man heute jede Menge davon. Doch das Prinzip der Schule ist sozusagen gleichgeblieben – in erster Linie lernt jeder lesen, schreiben, rechnen.
Man durchläuft immer wiederkehrende Zyklen. Ich fang in der ersten Schulstufe an, durchlaufe einen Zyklus und fange wo wieder an? In der ersten Schulstufe, und immer so weiter bis zu der totalen Ausschulung. Ich fange also in der ersten Volkschule an, durchlaufe diese Jahre und fang wieder in der ersten Schulstufe der nächste Variante an, durchlaufe diese um dann wieder in der ersten Schulstufe einer anderen Variante neu anzufangen.
Und mit jedem Übergang in die nächste Schulstufe ist es am Anfang unter Umständen ein bisschen Chaotisch, doch mit jedem Übergang erweitert sich mein Wissen und doch geht auch das Alte nicht verloren, es fließt ein ins Neue, ergänzt sich, erweitert sich.
Das System hat sich verändert und ist gleichzeitig gleichgeblieben. Wieviel Auswahlmöglichkeiten hatte den man früher? Und heute? Heute kann man schon die unterschiedlichsten Varianten der VS wählen. In je höhere Schulstufen ich dann gehe, umso vielfältiger wird die Auswahlmöglichkeit.

Die verschiedensten Übergänge in Schulsystemformen konnte sozusagen niemand verhindern, auch wenn sie nicht alle guthießen. Auch den neuesten Übergang von der Hauptschule in die Neue Mittelschule konnte niemand aufhalten, es passierte einfach….
Die ersten die so einen Übergang miterleben, haben es noch nicht so einfach, doch es wird dann immer einfacher, lebbarer usw.

Nichts ist mehr so wie´s war, jeder hat heute die Möglichkeit jegliche Form der Schule zu nützen. Manche gleich und manche später. Ich kann jederzeit darauf zugreifen. Ob ich die Matura gleich in diesen Zyklus absolviere oder in einen späteren, wie in der Abendmatura oder so, spielt keine Rolle, am Ende zählt nur das ich sie habe, oder nicht?

Doch auch hier gilt: „Was spielt es für eine Rolle, ob es durch Umstellungen und Neueinführungen leichter zugänglich ist, wenn ich es nicht nützen will?“ „Was spielt es für eine Rolle, ob sich die Dinge verändert haben, wenn ich nicht in die nächste Stufe aufsteigen will?“
Wenn ich es nicht will, können tausend Veränderungen durchgeführt werden, und es würde an mir vorübergehen.
Alle Veränderungen können nicht wirklich dazu beitragen, dass ich mich verändere.
Alle Veränderungen bewirken zwar eine Veränderung, da es mit der Zeit einfach nichts anderes mehr gibt, doch auch das heißt nicht zwangläufig das ich mich verändere. Das heißt einzig und allein, ich füg mich den Dingen und mach weiter wie bisher.
Auch wenn ich in eine andere Schulform wechsle, den Sinn von Lernen und Mitarbeit jedoch nicht verstehe, wird sich an meinen Noten nichts ändern.

Das gleiche gilt im Leben, keine Sonnenfinsternis und kein Energieanstieg wird mein Leben verändern, wenn ich es nur dem zuschreib und nicht mir, oder wenigstens gleichermaßen.

Wenn ich eine höhere Schule besuche, muß ich mich darauf einlassen, was sie mir zu bieten hat. Ich muß frei sein im Kopf, um nicht ständig das Neue mit dem Alten zu vergleichen.

Ich bin der Hauptfaktor jeder Veränderung. Ohne mich ist jede Veränderung eine Veränderung die zwar alles verändert doch wo sich für mich nichts verändert.

Es ist eine Zeit der Wandlung, für uns alle. Eine Zeit wo sich Gedanken, Gefühle, Einsichten wandeln, sich verändern, sanfter werden, leichter.
Es ist eine Zeit der Wandlung, ein Übergang, eine Chance, die ihr ganzes Potenzial erst in der Hingabe so richtig erfahrbar macht.

Für wahr, es ist eine Zeit der Wandlung. Sie geschieht, einfach so. Es ist eine Erweiterung all dessen was ist. Wenn Wissen zugänglich wird, kann jeder der möchte sich daran bedienen. So war es und so wird es immer sein. Der Zugang zu Wissen verändert. Und die Anwendung des Wissen unterliegt jedem einzelnen.

„Du bist das Maß der Veränderung“ ❤ KS

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Bildquelle: luise / pixelio.de

Der Weg, den du gehst

ist dein Weg. Es gibt keinen richtigen oder falschen, es gibt nur den Weg! Demnach gibt es keinen Weg den du erst suchen musst – denn du wandelst ja schon auf deinen Weg 😉

Es gibt hunderte Möglichkeiten den Weg zu gehen. Es gibt Wege jeder nur erdenklichen Art – und doch, der Weg entsteht, durch das du ihn gehst.

es fehlen die Worte…

oder so was in der Art. 🙂

So wie es aussieht, gibt es wieder einmal eine Verschiebung der Sichtweise, eine Veränderung des Blickwinkels.
Soviele Themen warten darauf geschrieben zu werden, die Entwürfe liegen vor, und doch gehen mir regelrecht die Wörter aus 🙂
eine neue Definition ist angebrochen, soviele Wörter wollen neu definiert werden, wie es scheint.
Eine neue Phase des Seins ist angebrochen, und es lohnt sich darüber Gedanken zu machen.

Auch wen man nicht viel damit zu tun hat, bemerkt man die Verschiebungen, bemerkt man die Veränderungen. Das Zeitgefühl hat sich verändert, die Zeitgeschwindigkeit wird anders wahrgenommen.
Man fühlt sich anders, wird jedoch nicht bewusst wahrgenommen, da man es sich eh nicht erklären kann.

Alles wird weiter, offener, schneller. Der Tag beginnt und schon ist die ganze Woche wieder vorbei.
Hierzu fällt mir gerade die Werbung vom neuen Highspeed Internet ein. Wow wir werden gerade neu verlegt, neu installiert. Neue Upgrades sind verfügbar – upgraden wir oder lassen wir alles beim alten? Können wir uns dem Neuen überhaupt entziehen? Alles scheint möglich – doch nix ist fix. Es braucht keine Vorgaben mehr, alles entsteht wie von selbst. Das alles ist nicht neu, und doch wieder.

Es ist als ob das Jahr gerade erst beginnt, seine Zeitqualität zeigt sich erst jetzt im März, eine Qualität der Offenbarung.

Wir dürfen gespannt sein 🙂

Eine kleine Geschichte

„Sie fühlte sich immer wie ein kleines unschuldiges Wesen, dass immerzu vor sich hin lächelte und verträumt war. Sie fühlte sich zeitlos. Sie lebte in ihrer eigenen Welt, in der es so ganz anders war.

Sie wollte immer hinaus, sich zeigen. Sie war so unverblümt, so kindlich naiv, sie konnte nicht nachtragend sein und sie konnte sich einfach nicht mitteilen.
Das was sie wollte war als das erkannt zu werden was sie glaubte zu sein. Sie wollte ein Teil von allen sein, sie wollte einfach nur das diese anderen sie so sehen konnten. Diese Liebe sehen konnten, diese Güte sehen konnten…
Doch es gelang ihr nicht als das wahrgenommen zu werden. Und sie fragte sich immer wieder worin der Fehler lag. Sie verstand das Verhalten der Menschen nicht, die ihr näher waren als andere.
Sie sah die Verbindung nicht zwischen dem was sie sagten und dem was sie taten. Sie hörte zwar die Bekenntnisse das man sie lieben würde und das sie wertvoll wäre – doch sie spürte es nicht. Ihr ging nicht in den Kopf warum sie das nicht empfand.
Sie stieß sich so oft den Kopf, weil sie einerseits so leichtgläubig war und anderseits so vollkommen ohne Gedächtnis 😉
Sie brauchte manchmal nur einen Funken in den Augen des anderen zu sehen – und schon hatte sie alles wieder vergessen. Sie war sofort wieder mit ihrer vollkommenen Unschuld ganz bei den anderen – und stieß sich den Kopf.
Sie verstand diese eine Welt einfach nicht. Was wollte sie den schon? Sie brauchte keine sichtbaren Geschenke, sie wollte gar nicht überhäuft werden mit Floskeln der Anerkennung, eigentlich wollte sie – nichts! Zumindest nichts erklärbares 🙂
Sie wollte nur dieses Gefühl – ja sie sehen mich, mich!

In Zeiten des nicht erreichten, zog sie sich zurück. Es war fast so, als ob da was wäre in das sie hineinversank, das sie auffing und tröstete. Je öfter sie dorthin zurück versank, umso mehr verwandelte sich dieses etwas Schützendes, und immer mehr zu einen Bunker mit dicken Außenmauern.
Umso öfter sie dort Schutz suchte, umso stärker wurden scheints diese Mauern. Jedesmal wenn sie innerhalb dieser Mauern war, schwor sie sich nicht mehr hinaus zugehen. Doch sie war immer sofort wieder dieses kleine unschuldige Wesen, naiv und voller Liebe, das sich ohne nachzudenken sofort wieder bei jedem kleinen Gefühl der Anerkennung anderer hinaus in deren Welt begab.

Viele Jahre zogen ins Land, im außen hatte sich jede Menge verändert. Man könnte meinen sie ist Erwachsen geworden. Das Leben hat sie vor vielen Herausforderungen gestellt. Und ihr Lieblingsort ist der Bunker geworden, na gut, Lieblingsort war etwas übertrieben.
Denn ehrlicherweise musste sie sich eingestehen, dass er mittlerweile eher ein Gefängnis war, von den sie nur noch selten Ausgang bekam. Dieser Ort gab ihr vor hier sicher und geschützt zu sein, er erzählte ihr das es töricht wäre sich immer wieder nach draußen zu begeben.
Sie wusste zwar dass das so nicht stimmte, gleichzeitig wusste sie aber auch das er recht hatte.

So wirkte sie meistens verwirrt und abwesend. Ständig war sie mit sich selber beschäftigt, doch hinter diesen Mauern erkannte das niemand. Sie suchte nach Möglichkeiten diese Mauern wieder einzureißen.
Diese hatten jedoch irgendwann begonnen ein Eigenleben zu produzieren, und wollten nicht mehr Platz machen. So lebte sie quasi zwei Leben.

Es drängt sich die Frage auf, ob sie es jemals schaffen würde die Mauern zu verlassen. Sie hatte lange Zeit dieser Frage auf den Grund zu gehen. Vieles hat sie unternommen um an Antworten zu kommen, von allen Seiten hat sie das Problem betrachtet. Jede Menge Praktiken hat sie erlernt und manche gleich wieder verschmießen. Wie konnte sie Hilfe finden, wo sie sich doch gar nicht erklären konnte? Viele meinten es sicherlich gut mit ihr, doch keiner nahm sie ernst. Niemand kam bis an den Kern ihres Problems, niemand sah sie wie sie sich sah.
Es gab manche die sahen ihr Problem einfach nicht und taten so als wäre einfach keines da, oder redeten ihr überhaupt ein anderes ein.
Andere hingegen meinten sie bemitleiden zu müssen, beteuern zu müssen wie arm sie doch sei. Sie hasste das, was war arm daran! Arm waren doch die, die nicht sahen wieviel man doch geben konnte ohne gleich wieder etwas zurück bekommen zu müssen. Arm waren die, die anrüchig damit umgehen müssen da sie nicht verstehen das man einen nicht „lieben“ muß um ihn Liebe zu geben. Arm waren die, die meinten man wäre einen ausgeliefert, da man blöd sein müsste wenn man ohne Hintergedanken etwas Gutes tut.

Ja, sie fühlte sich manchmal arm. Doch nur weil es scheinbar so viel Missverständnis gab und sie keine Worte dafür hatte sich zu erklären.

Äußerlich sah man die Jahre die vergangen waren, innerlich schien die Zeit still gestanden zu sein. Sie war noch immer dieses unschuldige naive Wesen voller dieser unbeschreiblichen Güte und Liebe, die einen immer wieder dazu veranlasst alles zu geben und alles für jeden zu tun, aus einen Impuls heraus ohne zu überlegen.
Erst jetzt erkannte sie, dass das genau das ist was sie zu tun liebt. Und sie fing es einfach an, wieder zu leben, es wartete nur darauf auch gelebt zu werden.
Der Weg war nicht einfach, die Hürde sehr groß. Sie kam auf vieles drauf, was vorher nicht so aussah.
Alles ist gleichgeblieben, und doch hat sich alles verändert.

Gut gemeinte Ratschläge, Glaubensätze und Überzeugungen haben sich in diese Mauer, die als Schutz dienen sollte, eingebrannt. Es galt diese aus zu sortieren – die guten ins Töpfchen, die schlechten in Tröpfchen.
Sie erkannte das viele sie in den Mauern hielten, sie fast unüberwindbar machten. Viele dieser Glaubensätzte waren gar nicht ihre, die hatte sie einfach übernommen.
Viele Glaubensätze waren gleich wie die Mauer, sie gaben vor ein Schutz zu sein, und doch hinderten sie einen nur daran seins zu leben. Was war zum Beispiel falsch daran nur zu geben? Warum sollte sie da gleich wieder ans nehmen denken  müssen? Immer wenn sie in sich hineinfühlte, fühlte sie sich frei bei den Gedanken einfach handeln zu können ohne darüber nachzudenken ob sie es wieder zurück bekam.

Sie kriegte es immer zurück. Das Leben selber gab es ihr zurück! Erkannten das die anderen denn nicht? Es kommt doch nicht darauf an, ob sie es von der einen Person zurück bekam in der sie etwas gegeben hat, sondern nur darauf das sie es zurück bekam!

Sie suchte Wege und fand Wege. Manche waren Sackgassen und manche führten in die Irre. Doch jeder einzelne Weg lehrte sie zu verstehen.
Sie musste die Mauer gar nicht einreißen, sie brauchte nur die Verbindung zwischen beiden Seiten sehen und vereinigen. Sie konnte beide Seiten nutzen, und das eine ins andere bringen. Ja, sie hatte genug zu tun. Sie liebte das was sie tat. Und sie würde es weiterhin tun, egal wie oft sie sich den Kopf stößt, egal wie oft sie es versuchen müßte – irgendwann wird eine Verbindung dasein.
Bilder halfen ihr ihren Weg zu gehen, und hierfür sah sie immer das eine Bild einer Hängebrücke aus Seilen. Wie oft muss man wohl von einer Seite zur anderen hanteln bis eine sichere Verbindung vorhanden ist die einen trägt?

Sind die Verbindungen einmal da, konnte jeder sie benutzen der diesen Weg gehen möchte. Es ist nicht notwendig das jeder seine eigene Hängebrücke baut. Nutzt man das was schon vorhanden ist, kommt man bedeutend schneller voran.

Brückenbauer! War sie einer? Wegbereiter? Wahrscheinlich. Wahrscheinlich war sie einer. Das würde dann auch passen. Denn ist es nicht so, dass man nur die Brücke sieht und nicht den der sie gebaut hat?“

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Bildquelle: M. Helmich / pixelio.de

 

 

 

Liebster Award

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Ich wurde nominiert 🙂 und zwar von Rob https://robsocial.wordpress.com/
vielen lieben Dank dafür! 🙂

Was ist der Liebster Award?

Der Liebster Award ist, vorallem dafür da, um unbekannte Blogger einer größeren Lesermenge bekannt zu machen und sie mit anderen Bloggern zu vernetzen.
Durch das Beantworten von 11 Fragen, die dem jeweiligen Blogger gestellt werden, stellt der Blogger zusätzlich Nähe zu den Lesern her, wodurch die Leser ihn besser kennenlernen. Somit haben praktisch alle etwas davon.
Nachdem der Blogger die Fragen beantwortet hat, macht er sich auf die Suche und nominiert bis zu 11 weitere Blogger.

Kommen wir zu den mir gestellten Fragen

Warum hast du das Bloggen begonnen und wann?
Bloggen ist für mich irre spannend, da ich alles gedachte sofort niederschreiben kann und so es jeden gleich zur Verfügung steht.
Mein Umfeld meinte immer ich sollte ein Buch über mein Erlebtes schreiben, da viele sich mit meinen Erklärungen leicht tun, doch bis so ein Buch erscheint dauert doch bestimmt Jahre 😉 und dann ist meine Sicht vielleicht schon wieder eine ganz andere 🙂
Die Idee zu bloggen schwebte schon etwas länger in meinen Kopf herum, mein Sohn hat in mir dann letzten Juni eingerichtet. Doch es dauerte bis Anfang diesen Jahres bis ich dann wirklich den Mut hatte alles geschriebene zu veröffentlichen 😉
Ja, manche Sachen dauern unter Umständen ein bisschen länger 😉

Worum geht es in deinem Blog?
Über meine Sicht auf das Leben. Darum, egal wo man sich im Leben gerade befindet, wie schlimm es gerade ist usw. es immer eine Lösung gibt.
Die Einfachheit des Lebens zu verstehen, um es zu begreifen und es zu leben.
Ich sag immer: „Wenn ich das alles geschafft habe zu überleben, dann kann es jeder schaffen ;-)“

Was hast du für weitere Hobbys?
Lesen 🙂 ich lese für mein Leben gern.
Ansonsten Schifahren, Wandern, Nordic Walken und gutes Essen (wenn ich es nicht selber kochen muss)  🙂

Wo siehst du dich in 5 Jahren?
In einem kleinen feinen Haus am See, wo die Tür für jeden offen steht,
mit dem Komfort eines Hotels 😉
Schreibender Wegbegleiter……

Wer ist/war dein Vorbild?
Ich hatte nie irgendwelche Vorbilder, ich könnte jetzt aber auch nicht sagen warum. Ich fand es immer irgendwie komisch Vorbilder  haben zu sollen.
Wenn ich für jetzt ein Vorbild benennen müsste, dann wären es wahrscheinlich meine Kinder 🙂 mit ihrer Fähigkeit ihre Eigenheiten zu leben, ihrer Selbst-verständlichkeit ihr Sein zu sein, ihren Weg zu gehen und mit ihren Verständnis für das Leben – ich durfte viel durch sie lernen 🙂

Was sind deine Stärken?
Lösungsorientiert zu sein 🙂

Wie definierst du Glück?
Glück ist vielfältig und unabhängig, Glück kann man in den unterschiedlichsten Situationen erfahren, Glück ist wie dieser Kristall den man ins Fenster hängt und je nachdem wie das Licht darauf fällt, sprühen und leuchten überall im Raum diese Farblichter – also Glück ist wie diese eine Form, es ist quasi immer vorhanden, und unser Blick darauf ist wie das Licht, sehen wir kein Licht sehen wir meist auch kein Glück, leuchten wir fühlen wir uns überall glücklich.

Welcher Superheld wärst du am Liebsten?
Kein Superheld in diesen Sinne, dann schon eher eine Hexe Lillyfee 😉

Was findest du bei einer Frau/Mann am attraktivsten?
den Hintern 🙂

Was ist dein größter Traum?
Ich habe keinen Traum, ich lebe meinen Traum 😉
Nein wirklich, so gesehen bin ich kein Träumer. Es gibt kein „Was will ich noch alles machen?“ denn so gesehen mach ich ja schon alles was ich will. Und wenn ich morgen etwas anderes machen wollte, so wird das so sein. Doch heute, jetzt und genau hier mach ich genau das was ich will.

Was ist dein nächstes Ziel, das du erreichen willst?
Ziele? Brauchen wir Ziele? Bzw. brauche ich ein Ziel? Habe ich ein Ziel? Und wenn, welches wäre das? Mmmh. Ich glaube so gesehen hatte ich nie irgendwelche Ziele. Wäre es sinnvoll ein Ziel zu haben? Ich glaub bei mir ist es eher so: Ich will zB. nach Wien, okay dann wäre Wien mein Ziel, will ich dorthin um etwas konkretes zu tun, dann brauch ich wahrscheinlich ein genaueres Ziel. Will ich dorthin einfach so um mir alles anzuschauen, dann fahr ich einfach darauf los und schau was sich daraus ergibt, triff vor Ort meine Entscheidungen wie und wohin es weiter geht.
Mein Ziel ist sozusagen aus dem was ist das Beste zu machen. 🙂

 

Die Regeln

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 11 weitere Blogger, die bisher weniger als 250 Follower haben.
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel

Meine Fragen:

  1. Warum hast du das Bloggen begonnen und wann?
  2. Worum geht es in deinem Blog?
  3. Welches Tier wärst du?
  4. Wo siehst du dich in 5 Jahren?
  5. Wer ist/war dein Vorbild?
  6. Was sind deine Stärken?
  7. Wie definierst du Glück?
  8. Was denkst du über den Sinn des Lebens?
  9. Wer oder was ist Gott?
  10. Was ist dein größter Traum?
  11. Was ist dein nächstes Ziel, das du erreichen willst?

Meine Nominierungen:

https://sckling.wordpress.com/eine seite

http://vergesseneskind.com/

http://fingerphilosoph.net/

https://lebenswertliebenswert.wordpress.com/

https://shalimeeswelt.wordpress.com/

https://selbstbetrug.wordpress.com/

https://pflueckedentagblog.wordpress.com/

https://energygoesspirit.wordpress.com/

 

So das wärs einmal fürs erste. :-))

 

In verschiedenen Welten…

Wir alle leben in unterschiedlichsten Welten, in Parallelwelten sozusagen 🙂
Nein! Parallelwelten gibt es doch nicht!
Und ob 🙂 Beispiel gefällig – Ich bin einerseits mit der Arbeitswelt durch meine Arbeit verbunden, gleichzeitig leb ich in einer Welt die komplett konträr dazu sein kann – in der Welt mit meinen Kindern 😉 ach ja und da wäre noch die Welt in der sich alles nur um  ich dreht 🙂 usw.
Alle Welten existieren gleichzeitig und unabhängig voneinander, und manchmal wenn es mir in einer der Welten zuviel wird, begib ich mich einfach in eine andere 🙂

Wir machen uns nur wenig Gedanken was die Wörter wirklich bedeuten können, und sind dafür umso schneller etwas als Schwachsinn usw. abzutun.
Manchmal macht es den Anschein, als ob wir uns einfach nicht getrauen würden über den Tellerrand hinaus zu schauen. Doch genau da spielt sich das ganze Leben ab 🙂 in aller Einfachheit!

Wie oft uns etwas lähmt, und uns trotzdem das Gleiche ganz einfach handhaben läßt, ist schon faszinierend 🙂

Sprich mit jemand über Engel, und du wirst höchstwahrscheinlich gleich schief angeschaut.
Gleichzeitig umgeben wir uns mit lauter Symbolen, Figuren, Anhänger und dergleichen. Wir schenken uns Schutzengel, fürs Auto, fürs Haus usw. wir hängen Bilder über die Betten der Kinder – natürlich nur weil sie schön anzusehen sind – die Engel 😉
Hast du schon mal jemanden schief angesehen, nur weil du eine Engelsfigur erhalten hast. Oder ist es nicht eher so, dass du dich darüber gefreut hast? Doch was daran läßt uns erfreuen? Nur ihr schöner Anblick? Oder verbinden wir doch viel mehr mit Engeln als wir glauben? 😉

Gleichermaßen verhält es sich bei dem Wort >Auralesen< oh ja voll gespenstisch 😉
Jeder kann es, und jeder tut es. Immer und überall. Jeder fühlt, hört und sieht – die Aura 🙂
Au weia, sind wir letztlich alle verrückt 🙂 gehören wir etwa alle zu diesen „Spirituellen“?
Also ich sag dir, sobald du schon einmal einen Raum betreten hast und dir zB.: gedacht hast:“Scheiße, da herrscht heute aber dicke Luft.“, sobald du schon mal jemanden zu gehört hast und dir gedacht hast: “ Oh, der meint aber ganz etwas anderes als er sagt.“, sobald du schon einmal einen Menschen begegnet bist, ihn angesehen hast und dir dabei gedacht hast: „Oh je, den geht es aber gar nicht gut.“
Oder sich schon mal sowas ähnlichen ergeben hat – ja dann muß ich dir leider sagen: „Ja, du bist hoffnungslos Spirituell!“ 😉

Wir alle sind „Heiler“, oder etwa nicht? Was machst du, wenn du dich irgendwo verletzt – du legst automatisch die Hand auf 😉
Wenn wir jemanden zB. trösten wollen, nehmen wir ihn in den Arm und fangen automatisch an zu schwingen.
Es gibt soviele Beispiele – doch sehen wollen wir es nicht so. Wollen wir doch nicht jener Gruppe angehören, die Dinge kann die keiner kann 😉 und auch wieder jeder kann… endlos Geschichte 😉

Doch sehen wir es doch mal so – nur weil ich eine Glühbirne auswechseln kann und oh wow es wieder hell wird 😉 bin ich noch lang kein Elektriker.

Hören wir doch auf uns was vor zu machen – wir sind alles, überall und jeder Zeit, in jeder x-beliebigen von uns erschaffenen Welt.
Wir müssen nichts bejahen und auch nichts verneinen. Es spielt keine Rolle ob wir es akzeptieren oder ablehnen.
Unabhängig von uns wird alles auch weiterhin in uns existieren! 🙂

Und nocheinmal zur Erinnerung – nur weil ich die Fähigkeit besitze ein Licht anzumachen, heißt das noch lange nicht das ich davon Gebrauch machen muß, doch leichter ist es 😉
Doch okay, wenn du die Gruppe der Elektriker ablehnst und Angst hast in diese Ecke geschoben zu werden, weil du in der Lage bist ein Licht zu machen,  ja dann ist es gescheiter du wandelst im dunklen. 😉

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Bildquelle: Helga / pixelio.de

 

Was ich mir wünsche…

„Ich wünsche mir >Frieden< für uns, den wir in uns spüren!
Ich wünsche mir >Liebe< für uns, die wir in uns fühlen!
Ich wünsche mir >Präsent sein< für uns, damit wir das Jetzt geniessen!
Ich wünsche mir, das wir uns darauf besinnen dies alles zu sein,
und damit unsere Lebenszeit erfüllen! ❤ KS

Sei Du…

„Sei DU mit DIR in Harmonie,
in dem Wissen das du dadurch erst in Harmonie mit Allen-was-ist bist!
Sei DU mit DIR in positiver Übereinstimmung,
denn dadurch stimmt dein Leben mit ein!
Sei DU mit DIR glücklich,
in dem Wissen das du dadurch auf allen Ebenen Glück erfährst!
Fühl DICH mit DIR wohl,
und alles wird sich zu deinen Wohl fügen.“
❤ KS

Alles was einem begegnet…

begegnet einem zur rechten Zeit 🙂

Das Leben ist wunderbar faszinierend. Ich darf das sagen, den ich hab sozusagen alle Facetten des Lebens kennengelernt 🙂

Und heute sage ich mit einer Bestimmtheit, das alles was einem begegnet, immer das Richtige zur rechten Zeit ist.
Vielleicht bin ich hellhörig, weil ich immer genau das Wort raushöre was mich aufmuntert,
vielleicht bin ich hellsichtig, weil ich immer in allen etwas Schönes entdecke,
vielleicht bin ich hellfühlig nur weil ich höre und sehe was für mich bestimmt ist – doch ist das dann nicht irgendwie jeder?

Ich muss sagen. wenn ich jetzt so rückläufig mein Leben betrachte, das immer etwas da war – in mir war – das mich am Leben erhielt 😉 das klingt jetzt vielleicht so dramatisch und doch von anfang an war etwas in mir, das stärker war als ich, das ich zwar damals nicht begreifen konnte, geschweige den zuordnen konnte – doch irgendwann, nach mehreren versuchten möglichen Unfällen, auch nicht mehr leugnen konnte.

Doch hören wollte ich es nicht, ich tat mir selber zu sehr leid und konnte mein Leben überhaupt nicht begreifen, mein einziger Sinn bestand damals in der Frage: „Warum?“ Warum immer ich, warum mag mich niemand, sieht mich niemand, liebt mich niemand – Selbstwertgefühl gleich minus null 😉 Für mich fühlte sich mein Leben an, als ob sich immer alles und jeder gegen mich verschworen hätte, verstanden habe ich niemanden geschweige denn dass mich jemand verstand.
Denn komischer Weise sahen die anderen mein Leben gar nicht als so katastrophal an wie ich! 🙂
Viele mit denen ich mich später über früher unterhielt, nahmen mich oft als stark, lösungsorientiert, manche sogar als arrogant (dabei hab ich mit meinen Grinsen immer nur meine Komplexe versucht zu überspielen), meistens hieß es „die Karin macht das schon!“ heute weis ich das das ein Vertrauen in mich war, doch damals fühlte ich mich dadurch hilflos lieblos und hoffnungslos mir selbst überlassen 🙂
Heute wird mir klar, dass ich schon immer eine ganz andere Wahrnehmung hatte, wie es sein sollte, und immer auf der Suche war es im außen zu finden -also wirklich schon immer, von Anbeginn an – doch herrlicher Weise lies mich das Leben nie aufgeben und mich alles finden 🙂
Heute, wirklich auch jetzt während des Schreibens, offenbart sich mir diese ganze Bandbreite – zeigen sich diese einzelnen Puzzleteile als gesamtes Kunstwerk – wirklich, ich bin dankbar für mein Leben 🙂 mit all den Erfahrungen – und glaubt mir ich hab Erfahrungen gemacht, die nicht jeder machen möchte, eine ganze Bandbreite an Erfahrungen die man so nicht machen möchte, über sexuelle Erfahrungen bis hin verschiedener Süchte, über die Erfahrung von Verlust (materiellen wie menschlichen) ja ich hab einiges erfahren und weis wie sich es anfühlt überall da zu sein wo man nicht sein möchte….
Für mich ging ich durch die Hölle, immer alles verloren was mir wichtig war, mindestens sechs teils gar nicht so leichte Autounfälle überstanden, Wohnung abgebrannt – ich stand so oft vor dem nichts 😉 und doch war da immer ein Weg, ein Weg denn ich einfach gehen musste, ich wurde quasi immer weiter gestoßen….

Diese Abfolge meiner Wege waren beeindruckend, als ich die Abläufe zu verstehen begann und noch immer dabei bin sie zu erkennen, ist mein Leben nicht mehr das Selbe – es ist eine Faszination 🙂

Ich möchte mein bisheriges Leben mal so in drei Teile teilen – die ersten  2o Jahre in Teil eins, wo ich den Großteil meiner „ach so schönen“ Erfahrungen machen durfte.
Die nächsten 20 Jahre in den zweiten Teil, den Teil der Suche 🙂 ich wollte Antworten, und ich bekam Antworten, manchmal wirklich sehr skurrile 😉
Den Anstoß zur Suche kam von einen Freund und dessen Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ von Dr. Murphy. Dann kamen über Jahre die verschiedensten Techniken, teils extreme sowie sehr fragwürdige 🙂 bis hin zu wirklich kostbaren.
Es gab immer wieder Zeiten des Gefühls „so jetzt hab ichs!“ das waren auch Zeiten in denen ich dann teilweise wirklich arrogant war 😉 bis hin zu tiefen Abstürzen, da nichts auf dauer zu funktionieren schien, Zeiten der Verzweiflung und der noch intensiveren Suche. 🙂
In diesen zweiten Teil, verstand ich am Anfang nicht, das es nichts bringt jemanden zu suchen der mich von allen meinen Problemen heilt, der mir all meine Ängste, Sorgen, Verletzungen, meine Wut und Trauer einfach so auslöscht – es gab genug Angebot in dieser Hinsicht, doch zu helfen vermochten sie auf Dauer nicht. Manchmal kam es mir so vor, als ob ich dann jedesmal noch tiefer im Schmerz feststeckte als vorher.
Doch wie immer in meinem Leben führte auch hier wieder mein Leben Regie, und so kam ich dann Stück für Stück zu dem was ich heute bin 🙂
Teil drei hat sozusagen gerade erst begonnen, den die letzten paar Jahre kommen mir vor wie ein Wimpernschlag, unfassbar wie kurz die letzten 5 Jahre waren – und wie intensiv!
Teil drei meines Lebens ist mein absoluter Lieblingsteil 🙂 und dabei hat er gerade mal begonnen, doch ich weis was ich jetzt weis 😉 ICH BIN der Schöpfer meines Lebens, ich kreier mir mein Leben – doch nicht so wie die meisten sich das jetzt so vorstellen – so mit „ich muss nur positiv denken“ oder „ich muss nur wissen was ich will“ oder „ich muss ein Ziel haben“ nein, sorry, so funktioniert das in dieser Zeitform nicht mehr 🙂 es ist viel komplexer und doch so was von einfach 🙂

All das was ich hier auf diesen Blog schreibe sind meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse, ist mein Erlebtes und Gelebtes.
Ich weis am Anfang nie so recht in welche Richtung mein Thema so geht, das ergibt sich immer während des Schreibens – doch eines weis ich – dieser Teil der gerade begonnen hat erzählt von einer Welt in der wir den Unterschied erkennen, was es ausmacht es nur zu glauben oder es zu wissen! Wo wir erkennen „hey, das Leben lebt 🙂 ich brauch nur mitzusummen, mich miteinstimmen auf meine Melodie! Wo ich die Zyklen und Rhythmen meines Zykluses leben kann, wo die Ordnung wieder hergestellt ist.
Wo wir vorallem erkennen, was es heißt zu leben, ich kann dem Leben keine Richtung geben, denn es ist viel größer als wir uns es je vorstellen könnten. Es ist ein Gefühl der Geborgenheit – hierzu fällt mir gerade etwas dazu ein. Ich wollt vor Jahren einen Kurs für die Rhetorik machen, weil ich immer alle bewundert habe die so gut sprechen konnten, auf alle Fälle hatte ich einen wunderbaren Coach der mir aber gleich nach der ersten Sitzung sagte an meiner Rhetorik mangelt es nicht nur am Gefühl nicht sprechen zu dürfen usw. (doch dazu sicherlich ein andermal mehr) auf alle Fälle hatte er dann mehrere Sitzung mit mir, und ganz interessante Tests. Bei einem musste ich aus vielen möglichen Bedürfnissen und Eigenschaften die für mich 10 wichtigsten auswählen und bei jedem sofort aussprechen: „es ist wichtig weil, und wie würde ich es erkennen“ Auf alle Fälle war auf meiner Liste ziemlich weit vorne die Geborgenheit- und mein erster Satz dazu war: „Geborgenheit ist wichtig weil ich dadurch Sicherheit bekomme, und ich kann mich auf keinen anderen verlassen!“ Und auf die Frage woran ich Geborgenheit erkennen würde, kam der Satz: „kann ich nur fühlen, wenn ich alleine bin!“
Ich hab mich damals sehr über meine Antwort erschrocken, und dachte wirklich: „Hey was stimmt mit mir nicht, bin ich wirklich unfähig zu lieben?“ Denn damit habe ich das natürlich gekoppelt.

Doch die letzten Jahre haben mich die Richtigkeit dieser Worte erkennen lassen. Denn betrachte ich es ganz ohne Drama, ganz ohne „mein Gott, was wird die Gesellschaft denken“ usw. bleibt nur die Botschaft von der ich sowieso die ganze Zeit schreib und sprich – diese Geborgenheit hat nichts mit dem sagen wir mal, dem menschlichem Bedürfnis nach Geborgenheit zu tun.
Diese Geborgenheit ist ein in sich angekommen zu sein, die Welt in sich zu verstehen – ohne sich dabei in der Welt zu verlieren.

Dies zu versuchen zu erklären, ist wie einen Blinden den Regenbogen oder den Sonnenaufgang in all seiner Farbpracht erklären zu wollen, ist wie einen Tauben die wunderbaren Schwingungen einer Sonate oder so ähnlichen näher bringen zu wollen – es ist schier unmöglich, man kann nur versuchen es ihn in Erfahrung zu bringen.
Versteht ihr, es gibt so viele Variablen wie es Melodien gibt und doch beruhen alle auf einer Hand voll Noten 🙂 es gibt so viele Variationen an Farbzusammenspielen und doch nur ein paar Grundfarben.
Versteht ihr meine Begeisterung für diesen dritten Teil meines Lebens? Versteht ihr, dass ich auch mal eine Melodie falsch spielen darf und trotzdem Komponist bleibe, dass ich auch mal ein Bild verhauen darf und trotzdem Maler sein darf, dass auch wenn ich mal ein Gericht anbrennen lasse, trotzdem ein begnadeter Koch sein darf!
Wir dürfen Fehler machen und sind dennoch Meister 🙂

Also im Grunde genommen wollte ich nur sagen, dass wir immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind um das Richtige zu erfahren – wir kommen ohnehin nicht Drumherum 🙂
Also lass das Leben sich vor dir ausbreiten, und gib Veränderungen eine Chance.