Mit der Natur…

sollen wir leben 🙂
Manchmal bin ich schon fasziniert, was für manche mit der Natur zu leben bedeutet 🙂
Also für mich heißt das nicht nur, wir sollen uns von dem ernähren was die Natur uns gibt (im Grunde genommen gibt sie uns ja dann doch auch die Tiere, die sich in ihr befinden, oder? in gewisser Hinsicht schon, oder?) sondern mit der Natur zu leben heißt für mich, es ihr gleichzutun 😉 von ihr zu lernen.

Wie außen so innen – bekommt somit eine ganz andere „sicht-weise“ 🙂

Im Außen ist alles sichtbar, ist alles schon da – nur unser Blick fällt meist auf die andere Sicht, da heißt es dann: „Wo ist es denn? Ich sehe keinen Reichtum, keine Fülle, kein geordnetes Leben, nur Chaos und Zerstörung, Armut und Groll“, doch das ist dann >wie innen so außen< – im außen, in der Natur, ist alles schon da 😉 da gibt es diesen Reichtum, diese Fülle, diese Ordnung, hier hat alles seinen Platz, hier hat alles seinen Nutzen, seinen Zweck, alles erfüllt ein wunderbar zusammenspielendes Gebilde der Ganzheit.

Mit der Natur zu leben, heißt für mich – durch sie zu lernen!
Mit der Natur zu leben, heißt für mich – sich auf dieses Spiel einzulassen.
Mit der Natur zu leben, heißt für mich – ihr nachzuahmen!
Die Natur zeigt uns auf wie es geht – wir müssen nur hinschauen 😉
Die Zyklen durchschauen, den Rhythmen folgen. Alles ist miteinander verbunden,
alles ist zusammenhängend, alles ist im Einklang…

Alles in der Natur läßt sich auf Veränderungen ein, stellt sich um – um neu zu sein! – sicher braucht es seine Zeit – doch alles hat SEINE ZEIT!
Alles in der Natur ergibt im größeren Zusammenhang immer eine logische Erklärung. – von den Beispielen ihrerseits profitieren – wenn wir sie zu sehen gelernt haben 😉

Auch die Erde ist in einer großen Umwandlungsphase, doch die Natur stellt sich mit ein, gibt sich dem Umbruch hin, verändert sich (immer wieder) läßt altes verschwinden und neues entstehen.

Nur wir sehen darin immer nur etwas schreckliches – doch hätte die Erde sich nie verändert, wären hier keine Berge sondern Wüste, den Geologen nach, oder?

Die Natur hat aus diesen Veränderungen noch immer etwas wunderbares hervorgebracht!
Seien wir bereit es ihr gleichzutun! 🙂

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(Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de)

Die Natur unterliegt strikten Regeln – wir auch….
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit nach ihnen zu spielen)

Die Natur erschafft sich immer wieder neu – wir auch…
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit dies zu sehen)

Die Natur strebt immer nach sich auszubreiten, zu wachsen – wir auch…
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit,
diesen einen anderen Ausdruck zu verleihen als bisher)

Die Natur hat für jeden und für alle genug – wir auch….
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit dies zu verstehen und danach zu handeln)

Die Natur lebt aus der Vielfalt heraus – wir auch….
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit diese für sich stehen zu lassen)

Die Natur vollbringt wunderbare Dinge – WIR AUCH!
Sei das was du bist – ein Teil der Natur!

Bibelsprüche

Ob wir wollen oder nicht, im Normalfall kommen wir nicht an diesen Sprüchen vorbei.

Angefangen bei einer Taufe über die Konfirmation bis hin zu jeglichen anderen Anlässen und Festen – überall bekommt man so einen Spruch zur Seite gestellt.

Ob man nun gläubig ist oder nicht, tut hier nichts zur Sache. Auch nicht wie man zur Kirche steht. Denn geht es zum Beispiel um die Taufe des eigenen Kindes, verschwindet plötzlich alle Lächerlichkeit dessen, und man sucht voller Freude den passenden Bibelspruch aus um dem Kind etwas auf dem Weg mitzugeben.

Ich bin und war noch nie ein Kirchengeher, ich verstehe die Institution Kirche auch nicht als etwas das uns was zu geben hätte, uns frei lässt, uns sein lässt, sondern eher als einen Käfig irrationaler Denker 😉
Doch um Kirche geht es hier auch nicht – den „Kirche“ hat jetzt nicht wirklich mit dem Glauben an sich etwas zu tun.

Doch in speziellen Fällen (Taufe usw.) erfüllt sie einfach den Mittel zum Zweck 😉

Die Bibel

Das Wort zum Sonntag 🙂

Fragt mich nicht, was es mit der Bibel auf sich hat, doch andauernd stolpere ich über diverse Bibelsprüche – viele davon haben wirklich einen Sinn 😉

Für mich ist die Bibel kein „heiliges“ Werk, zumindest kein heiligeres wie auch andere gesammelte und zusammen getragene Werke – vorallem aus der heutigen Zeit.

Was ist die Bibel schon, außer Aufzeichnungen verschiedener Menschen, von irgendjemanden zusammengetragen zu einem Werk, das dann abrupt endete…

Es endete abrupt mit dem Tod eines Menschen, der dabei war die Allgemeinheit darüber aufzuklären, das wir alles die selbe Macht haben und das wir alle dazu in der Lage sind die selben Dinge zu bewirken wie er. Da wir alle, wie er, Kinder Gottes sind und ein Ebenbild dessen.
Das war dann wohl für einige ein Dorn im Auge – wie sollte man auch Macht ausüben können, wenn alle über diese „eine“ Macht bescheid wüssten 😉

Mal ganz im Ernst, wieso sollte Gott aufgehört mit Menschen zu sprechen, wo er es doch auch schon ewige Zeit davor getan hat?
Er hat nicht aufgehört mit uns zu sprechen, mit jedem Wort das uns begegnet spricht er mit uns.

Es durfte nur nicht mehr „offiziell“ gesammelt werden 😉
Und was sind diese Sprüche aus der Bibel schon, als Aufzeichnungen einzelner Menschen, die das beschreiben was sie erleben und bewegen – und machen wir heute was anders?! Nein –
So gesehen ist quasi das Internet die Bibel der Neuen Zeit :-))))

Ursprung

Der Ursprung allen Übels liegt in der Bequemlichkeit der Menschen.

Eine starke Aussage! Oh ja.

Und doch, vielleicht liegt auch hierdrin ein Fünkchen Wahrheit 😉

Es kommt auch hier ganz und gar auf die Sichtweise darauf an,
und aus welchen Blickwinkel wir es betrachten.

Beispiel 1: Wir sehen im Außen einen Terrorakt, eine Umweltkatastrophe, oder sonstiges und sofort sind wir bereit zu schimpfen. Bereit alle Möglichen zur Verantwortung zu ziehen, brauchen sofort einen Schuldigen. Noch bevor wir Anteilnahme kund tun – brauchen wir jemanden den wir die Schuld dafür geben können. –
doch sind wir auch bereit Verantwortung zu übernehmen?

Beispiel 2: Solange Medien über eine Katastrophe berichten, uns Bilder der Zerstörung und hilfesuchenden Menschen zeigen, steigt unsere Anteilnahme ins Unendliche, wir sind betroffen und erschüttert. Schnell sind wir bereit zu fordern, das sich Dinge ändern müßten – doch sind wir auch bereit dementsprechend zu handeln?

Allzu schnell hat uns dann unser Alltag wieder in Beschlag, und die Bilder und Berichte verschwinden aus den Medien. Und wie es so ist – aus den Augen aus den Sinn 😉 denn Gott sei Dank ist das alles ganz weit weg, und so schnell diese Meldungen aus den Medien verschwinden, so schnell verschwindet meist auch unserer Interesse uns darüber großartig Gedanken zu machen.
Warum auch? Betrifft es den uns? Hat es den überhaupt im entferntesten etwas mit uns zu tun?
Ich sage ja, doch zumeist sind wir einfach von der Bequemlichkeit der Ablenkung durch unser „Leben“ weit davon entfernt Zusammenhänge wahrzunehmen.

Worin da die Bequemlichkeit liegt?

Die Bequemlichkeit liegt darin, alles beim Alten lassen zu wollen und doch zu hoffen das sich etwas ändert!
Wir ändern doch trotz dieser Bilder weder unser Konsumverhalten noch unsere Einstellung.
Wir sind uns über die Auswirkungen unserer Verhalten nicht immer im Klaren.

Wie zum Beispiel beim Thema Umwelt –  überall gibt es etwas Kleines das man schnell noch mitnimmt, vorallem wen man kleine Kinder hat. Überall gibt es irgendein ein Spielzeug als Zugabe, alle die für etwas werben locken mit kleinen Dankeschöns, und immer wieder nimmt man es mit – nur um es meist in den nächsten Mülleimer zu entsorgen 😉

Hier zählt ja nicht die Qualität sondern nur das Gefühl – „wow das ist aber nett, da bekomm ich einfach so etwas“
Und da wir ja nicht sehen, was wir mit diesen Müll wirklich anrichten, machen wir einfach so weiter …. und sehen nicht den Zusammenhang.

Wir sehen den gesamten Kontext nicht zusammenhängend, wir können uns nicht vorstellen, das unser Tun mitbestimmend ist, für das was in der Welt so vor sich geht.

Und doch ist es bildlich gesprochen so wie wen man einen
kleinen Stein ins Wasser wirft ….. 😉

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