Woran ich im Leben glaube

ist alles andere als einfach zu erklären 😉

In erster Linie an die Einfachheit des Lebens – doch komplexer geht es gar nicht. Denn diese Einfachheit ist in ihrer Komplexität nicht zu übertreffen 😉

Wir neigen sehr dazu, kompliziert zu denken. Wir sind es gewohnt zu kämpfen, das Einfache zulassen ist dann doch einfach zu einfach.

Doch wenn ich etwas gelernt habe auf meinen Weg, dann dass das Leben an sich sehr einfach ist.
Um alles was ich kämpfen muss, ist es nicht wert – was ganz im Gegenteil zu sämtlichen Sprichwörtern und Glaubenssätzen steht.
Ich hab um vieles gekämpft, doch nur um am Ende zu erkennen, dass es sich nicht im geringsten gelohnt hat. Man steht sich selbst nur im Weg, und verlängert den Weg zu sich selbst zu finden wesentlich.
Manche Ziele die man verfolgt und für die man kämpft, richtet man nur für andere aus, die erfüllen einen nicht, auch nicht wenn man sie erreicht hat.
Manche Beziehungen um die man kämpft, machen einen nicht glücklich wenn man sie ehrlicherweise nur behalten will um den Gesellschaftlichen Status willen.

Das Leben ist einfach – doch wir meinen ihm unseren Stempel aufdrücken zu müssen. Nur das das immer weniger gelingt. Das Leben lädt uns ein ihm zu folgen – ohne die Richtung vorgeben zu wollen.

Dem Leben zu folgen, sich dem hingeben – heißt nicht nur dasitzen und abwarten, nichts mehr einzubringen, darauf hoffen dass es irgendwer schon richten wird, heißt nicht nur Eitel Wonne Sonnenschein…..

Der Einfachheit des Lebens begegnet man, wenn man alles andere losläßt. Vorallem aber sicherlich die Erwartungshaltung, und die Angst.
Die Angst ist es die uns lähmt, und die Erwartungshaltung schürt die Angst.

Wie müssen nicht zwingender Weise ein Ziel haben, wir müssen nichts Erfüllen und nichts Vollbringen, wir müssen an nichts Glauben. Was soll es denn auch bringen, zuerst an etwas zu glauben. „Du  musst nur daran glauben“ ja und dann? sitz ich da und warte bis ich genug daran geglaubt habe, und wenn es dann nicht funktioniert tja dann hab ich nicht genug daran geglaubt!?
„Werdet wie die Kinder“ wenn die zB: Fahrradfahren lernen wollen, tun sie es einfach, immer und immer wieder bis sie es schlussendlich können. Sie würden nicht auf die Idee kommen, zuerst daran glauben zu müssen.

Wir müssen sie nicht lernen zu glauben, wir sollten ihnen lediglich zeigen in sich vertrauen zu haben. Sich zu vertrauen, ja ich glaube, dass das etwas sehr wichtiges ist. Vertrau dem, der du bist.
Das bin ich und das darf ich sein – egal wie du bist, du bist richtig.
Wir wollen immer das Besondere herausholen, ohne genau hinzuschauen was die Besonderheit ist, die uns ausmacht.

Ich glaube schon, das jeder einen Lebensplan hat. Und ich glaube auch, das sich dieser so oder so erfüllt, er findet seinen Weg, egal ob wir uns darum bemühen oder nicht.
Und ich glaube auch, das wir alle unsere Erfahrungen machen, das dies unumgänglich ist um zu wachsen, um zu lernen usw.
Und ich glaube auch, das nichts einfach so geschieht, dass das Leben immer miteinander, untereinander, ineinander verwoben ist.
Und ich glaube auch, das wir uns von Vorstellungen wie wir sein zu haben lösen müssen, um unseren Kern zu finden.

Ich glaube auch, dass es nichts gibt das nicht sein darf, nichts gibt das nicht ausgesprochen werden darf.
Wir müssen nicht darauf achten, das wir gewisse Wörter aus unseren Wortschatz streichen usw. denn dies allein macht uns nicht ehrwürdiger. Doch je ehrwürdiger wir sind umso mehr verändert sich auch unser Wortschatz.

Doch auch Wort ist nicht gleich Wort, denn was macht schlussendlich das Wort erst aus? Aus meiner Sicht immer erst das Bild das ich zu jeweiligen Wort habe. Ich bin es, der dem Wort erst die Bedeutung gibt, und die obliegt immer meiner Assoziation. Somit hat jedes Wort für jeden eine individuelle Bedeutung, und jedes Wort kann bei jedem etwas anderes auslösen.

Versteht ihr, nichts ist miteinander vergleichbar, nichts und niemand ist wie der Andere, fühlt wie der Andere. Wie sind alles Individuums. Alle eigen und doch erst komplett wenn miteinander verbunden. 😉

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Bildquellenangabe: Helga Schmadel / pixelio.de

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Unterkriegen

„Ich lass mich nicht unterkriegen!“ klingt stark nach einer Kampfansage 😉

Sollten wir das Leben als Kampf sehen? Bedeutet oft zu fallen automatisch ein beschissenes Leben? Was bedeutet überhaupt zu fallen? Erfahren wir es immer als Niederlage? Ist es den eine Niederlage?

Ich glaube das mittlerweile nicht mehr 😉
Ja, aus normaler Sicht mag es wie eine Niederlage aussehen, doch bei genauer Betrachtung sieht die Welt gleich ganz anders aus.

Ich hab mich nie unterkriegen lassen, und aufgeben war keine Option. Nicht das ich es nie wollte, nur es gelang mir nie 😉
Ich fühlte mich immer beobachtet, immer in Bedrängnis, immer unter Druck alles richtig zu machen, nur ja nicht zu versagen. für mich fühlte es sich immer an als ob meine Umgebung nur darauf wartete, dass ich etwas vermasselte, etwas falsch machte, etwas nicht zu Ende brachte, nur um sagen zu können: „Na siehste, ich habs doch gewußt!“ Sie sagten es nie so direkt – doch ich bildete mir ein, das es so war 🙂

Ich hab ja oft versagt, doch ohne dieses „versagen“ wäre ich doch nie diesen Weg gegangen. Ohne dieses „versagen“ wäre ich nicht das was ich bin.

Versteht ihr. Wir können gar nicht ermessen, ob ein versagen vorliegt. Wir können gar nicht versagen! Wir sind dazu gar nicht in der Lage 😉

Alles was ich durchlebt habe gleicht einer Schulung in der es nur Bestnoten zu vergeben gibt 🙂
Doch zum besseren Verständnis möchte ich es mal in Form einer Geschichte erklären 😉

Wir alle spielen in einen großen Orchester mit, und wir alle sind sehr begabt in dem was wir tun. Viele von uns spielen schon sehr lange in diesen Orchester und haben es schon mit sämtlichen Instrumenten versucht.
Die einzige Voraussetzung um in diesen Orchester mitzuspielen ist folgende >> jeder muß sich quasi schon vorher im Klaren sein mit welchen Instrument er mitspielen will.<<
Es stehen immer sämtliche Instrumente zur Verfügung, angefangen von der kleinsten Blockflöte bis hin zur riesen Pauke, es gibt ausgefallene Instrumente und es gibt schwer zu spielende, es gibt ein Fagott genauso wie ein Klingelspiel. Also jedes nur erdenkliche Instrument ist in diesen Orchester vorhanden.
Man sucht sich ein Instrument aus, und begibt sich zur Anmeldung. Dort wird einem das besagte Instrument abgenommen, und sobald man dann im Raum der Spielenden ankommt hat man vor lauter Spannung und Faszination über diese komplexe Größe und Anordnung des Orchesters komplett darauf vergessen wozu man eigentlich hergekommen ist, und welches Instrument man beabsichtigte zu spielen!

Doch genau das war so gewünscht. Denn man paßte nur harmonisch in dieses Gefüge des Orchesters wenn man sein gewähltes Instrument unter all den anderen fand und auch annahm 😉
Denn genau hier lag die Gefahr.
Manchmal beschließt man in diesen wundervollen Ensemble mal nur mit der Triangel mitzuspielen, weil man hierfür weniger üben muß und so mehr Zeit damit verbringen kann, denn anderen zuzuhören und dies zu genießen. Und dann steht man in diesen Raum, und sieht diese ganzen wunderbaren Instrumente, hört diese eine Geige und ist komplett von den Socken 🙂 Sofort begibt man sich unter die Geigenspieler, und versucht mit aller Macht dies zu erlernen – doch es will einen nie so recht gelingen…..

Ein andermal wählt man bewußt ein sehr schwieriges Instrument, das sehr viel Konzentration und Übung benötigt, da man schon mit sämtlichen anderen Instrumenten mitspielte und einfach eine neue Herausforderung brauchte – und weil man einfach gut darin war 😉
Doch wie bei allen andermalen auch vergaßen wir beim betreten des Saales das was wir wollten – nicht alles weil wir schon so oft mitspielten, aber doch das wesentlichste.
Und wir fanden einfach nicht ins Spiel, es war so zermürbend, diese viele Überei und überhaupt…
doch wir ließen uns immer wieder von dem gewählten Instrument inspirieren. Und so gelang uns Stück für Stück die Herausforderung zu bewältigen…..

Wenn man das Orchester dann wieder verließ, und zurückkehrte zur Auswahl der Instrumente, waren wir begeistert von den Leistungen die wir vollbracht haben, und von den Lernerfolgen usw.
Und immer wenn wir in einen Instrument schon sehr gut waren, stellten wir uns vor neuen Herausforderungen – wir hatten ja genug Auswahlmöglichkeiten!
Nicht nur das wir die Instrumente auswählten, nein es gab da ja auch noch unendlich viele Variationen und Möglichkeiten diese zu bespielen. Am Anfang wählte man vielleicht nur ein kurzen einfaches Lied, und mit der Zeit wagt man sich dann an die schwersten zu spielenden Opern usw. heran.
Also langweilig wurde uns nie….. 🙂

Hatte man dann zum Beispiel so eine schwermütige, komplexe Oper mit allen Facetten gewählt, und das auch noch mit einem Instrument das fast ständig zum Einsatz kam und eine wichtige Rolle im übermitteln des Gespielten hat – ja dann Prost Mahlzeit
Da wusste man oft nicht wie einem bei den Proben geschah. Man musste sich ständig mitreisen lassen, war immer gefordert nur ja keinen Einsatz zu versäumen…..

Es gibt soviel das man hier noch ergänzen und erläutern könnte, doch wie bei allen geht es auch nur darum seine Sichtweise auf das vorhandene Bild zu überprüfen.

Wir alle spielen in einem großen Orchester, jeder hat sein Instrument gewählt – und es gibt kein Versagen 🙂 es mag als einzelner Ton schräg klingen, doch im gesamten verleiht vielleicht gerade dieser eine schräge Ton dem Musikstück seinen besonderen Flair.

Es gibt kein Versagen, und wen wir der Meinung sind uns nicht unterkriegen lassen zu müssen, wenn wir der Meinung sind um unseren Platz kämpfen zu müssen, wenn wir der Meinung sind es allen beweisen zu müssen – dann sollten wir vielleicht diese Meinung aufgeben 😉

Daran festzuhalten hindert uns nur oft genug daran unseren Platz zu finden.

Ich für mich wäre dann wohl die Triangel die unbedingt eine Geige sein wollte, und erst am Weg erkennen durfte wie wertvoll scheinbar Unscheinbares  sein kann. Und wie etwas so einfaches unscheinbares wie eine Triangel zur richtigen Zeit angeschlagen einen wunderbaren Inhalt einem Stück verleihen kann.

„Erkenne wer du bist, und gib dem eine Chance zu sein!“
Wir sind soviel mehr als wir glauben zu sein 🙂 und es ist viel komplexer als wir es uns vorstellen können – und doch geht es nur um die Einfachheit des Seins im Jetzt.

 

 

 

 

 

Das Zauberwort heißt?

🙂 in diesem Fall nicht bitte, sondern UND!

UND ist das verlorengegangene fehlende Verbindungsstück.
UND vereint 🙂
UND ist die Harmonisierung,
UND bringt Frieden zwischen den Dingen,
UND löst Konflikte auf 🙂
UND schafft es zu vereinen,
UND ist das Wort des Jahres 2015 🙂

Nichts schließt sich aneinander aus, alles ist zur gleichen Zeit möglich.
Ich kann beides sein! Ich kann alles sein!

Verbinde UND wisse nichts ist voneinander getrennt UND alles ist zugleich vorhanden 🙂
Drum sei einfach UND genieße dein Leben
drum sei weltoffen UND realistisch
drum sei skeptisch UND optimistisch
drum sei glaubhaft UND geheimnisvoll
drum sei zuversichtlich UND habe angst
drum suche nichts UND finde alles 🙂

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Bildquelle: twinlili / pixelio.de

Im Prinzip ist alles möglich

Wie oft hört man: „Ja, wenn ich die Chance dazu hätte, ja dann würde ich…!“

Doch wann hat man die Chance dazu?

Gestern bei uns zuhause beim Abendessen, kamen wir auf dieses Gespräch, und eines meiner Kinder gab folgendes zu bedenken: „Die Chance dazu haben wir immer, es ist nur eine Frage des Wollens!“

Tja, so einfach ist das 🙂 Es ist nur eine Frage des Wollens! Wir sollten mehr auf unsere Kinder hören!

Der Willensstarke hat hier absolut den Vorrang. Doch wer ist dieser Willensstarke? Du und du und du und ja du auch 🙂 Jeder Einzelne von uns ist dieser Willensstarke!

Denn es zu tun oder eben nicht, diese Chance zu nutzen oder eben nicht, obliegt allein meinen Willen, oder nicht? Die Entscheidung diese Chance zu sehen, oder nicht als Chance anzusehen – ist meine Entscheidung. Die Entscheidung keine Entscheidung zu treffen obliegt auch meiner Entscheidung zu Grunde 😉

Es ist eine Frage des Wollens! Und ist es nicht meistens so, dass sobald ich mich für etwas, oder auch gegen etwas, entschieden habe – es urplötzlich sichtbar wird. Das sich plötzlich Möglichkeiten auftun, die bis dato einfach nicht da waren. Möglichkeiten, die der Grund dafür sein können zu sagen: „JA, ich nutze diese Chance!“ oder um zu sagen: „Na sieht du, ich habe keine Chance!“

Dem allem liegt der gleiche Mechanismus zu Grunde – der Mechanismus des Wollens 🙂

Denn, wären wir vollkommen ehrlich, müssten wir uns jedesmal eingestehen – eigentlich will ich nicht! „Nicht zu können, heißt demnach nicht zu wollen“ Ganz einfach oder?

Doch ich weiß aus eigener Erfahrung, das man das weder hören geschweige denn akzeptieren kann, wenn man sich gerade in einer Lebenssituation befindet die alles andere als einfach geschweige als schön bezeichnet werden kann.

In diesem Moment, möchte und „kann“ man nichts davon hören, das man SELBST dafür verantwortlich wäre. Denn wer würde sich solche Lebensumstände schon selber aussuchen! Wir ALLE! Wir Alle tun es immer und immer wieder!

Ja ich weiß, auch ich hab das anfangs nicht glauben können – und doch – es ist die sinnvollste Antwort überhaupt 😉

Und wirklich, ich hab jegliche Erfahrungen gesammelt, ich bin durch all das hin durchgegangen, ich weiß wie sich das anfühlt – und ich weiß dass sich dieser Weg gelohnt hat 🙂 Denn dadurch kann ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen weitergeben.

Und wenn ich manchmal so die Antworten meiner Kinder höre und sehe wie sie es vor allem auch umsetzen, lehne ich mich schon manchmal schmunzelnd zurück und bin dankbar für mein Leben, dankbar für die Erkenntnis über mein Leben, und dankbar das ich mit meinen Wissen Menschen aufzeigen kann, das kein Ort an dem ich mich gerade befinde so schlimm sein kann, dass ich nicht befähigt genug wäre durch diesen Ort hindurchzugehen.

Ich weiß nicht ob gestern jemand diesen Film gesehen hat „Woran erkennt man, dass es Liebe ist“ Eine Situation aus diesen Film passt jetzt wunderbar hierher 🙂 nämlich die mit der Knete, und dem Satz: „Manchmal kann eine kleine Änderung der Sichtweise Möglichkeiten hervorbringen, von denen wir vorher nicht zu träumen gewagt hätten“

In diesem Sinne – nutze die Chance des Wollens!
Und sei dabei nicht nur Hörer deiner Wörter, sondern Täter derselben 😉

„Ich fand heraus, daß ich immer die Wahl habe – auch wenn sie manchmal nur darin besteht, die Dinge anders zu sehen.“
(Judith M. Knowlton)