Bibel neu erleben

Die Entstehung der Welt 1.Moses (Genesis): 1-2

Zuerst war nichts, dann war alles – Gott erschuf die Welt.

Wenn Gott  nun ICH bin, dann heißt es nichts anderes, als >ich erschaff mir meine Welt< und zwar immer und immer wieder, nicht nur einmal sondern ewig und während.

Wenn nun Moses auch nichts anderes wollte als ich, und es ebenfalls viel leichter und einfacher in Geschichten und Bildern ausdrücken konnte, dann ist vielleicht klar wie diese Geschichte zustande kam 😉

Ich erklär ja liebend gerne in Bildern, weil man so viel leichter Zugang zu diversen Themen hat und die viel leichter verstehen kann.
Auch wenn ich für mich Erklärungen oder Antworten brauche, kommen die meistens anhand von Bildern zu mir.

Zu glauben das die Entstehung der (äußeren) Welt so zustanden gekommen sein soll, war für mich noch nie relevant.
Doch was sollte es uns sonst sagen wollen?
Ich jedoch glaube, dass er uns eine faszinierende Geschichte darüber erzählen wollte, wie wir uns unsere Welt erschaffen, dass wir alles zum Vorschein bringen können. Das auch wenn vorher noch nichts sichtbar war, wir alles hervor bringen können.
Und so ist es doch auch, oder etwa nicht? Zuerst beschäftigen wir uns mit etwas, und dann ist es auf einmal sichtbar, auf einmal ist es da. 🙂

Und der Zeitrahmen? Es braucht einfach diese Zeit. Man hat eine Idee, einen Gedanken – der alleine ist es aber noch nicht, oder? – man baut in aus, fügt dies und das noch hinzu, und dann zum Schluss läßt man es los, und wenn man nicht mehr dran denkt – ist es dann einfach da, oder nicht?

Moses lehrte quasi damals schon „Erschaffen durch positives Denken“ 😉

„Sei bereit neue Wege zu gehen, und Alte hinter dir zu lassen“
„Neue Einsichten – erschaffen neue Wege“ ❤ KS

Bildquelle: Wimmer Ferdinand  / pixelio.de

Bildquelle: Wimmer Ferdinand / pixelio.de

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Auferstehung

Ostern ist vorbei, und jedes mal frag ich mich; „Warum wir Jesus alle Jahre wieder aufs Kreuz nageln, seinen Tod bedauern, dass zu unseren höchsten kirchlichen Feiertag machen, anstatt uns wenigstens nur der Auferstehung zuzuwenden, und darauf unseren Fokus legen. Denn schließlich hat er ja durch seinen Tod uns alle von unseren Sünden befreit. Sollten wir dann nicht frei sein, und genau dies feiern? Anstatt uns immer an das Leid erinnern zu lassen?
Durch ihn sind wir frei von jeglicher Schuld, und warum lassen wir uns dann noch immer das Kreuz des Leides auferlegen?“

„Folge mir, und du wirst frei sein“ so seine Worte. Und von allen war er uns lehrte, leben viele nur >das Leid ertragen müssen< obwohl er uns aus meiner Sicht genau dies nie lehrte, sondern genau dies abzuschütteln, durch den „Tod“ hindurchzugehen, und wieder aufzuerstehen!

Wie oft in unseren Leben erleben wir tausend Tode, die uns teilweise auf die Knie zwingen, weil das Kreuz des Leidens schwer wiegt. Wie oft in unseren Leben haben wir schon uns selbst an das Leid verraten, weil ein Teil von uns in diesen Moment leugnet das es ein schönes Leben gibt. Und egal wie oft wir uns selbst daran erinnern das es auch schöne Zeiten gegeben hat, dieser Teil von uns wird es leugnen. Und uns immer wieder an das Leben verraten, dieser Teil wird in diesem Moment alle gute Zeiten verleugnen, und uns verurteilen jemals an das gute geglaubt zu haben. Bis wir in diesen tiefen schwarzen Loch sitzen, und das Gefühl haben – von Gott und der Welt verlassen worden zu sein. Wer kennt das nicht? Ich schon…..

Das ist der tiefste Punkt den wir erreichen können, und meistens verharren wir eine Zeitlang darin, zurückgezogen in unsere Hölle, verschlossen, undurchdringbar. Nur um dann wieder aufzuerstehen 🙂  Stärker, heller, weiser als je zuvor 🙂  und die deinigen sind da, gaben dir die Zeit durch diesen Tod hindurch zu gehen, um dich danach wieder in den Empfang zu nehmen, und mit dir das Wunder Leben zu feiern.
Und andere sehen oder hören von dir, wie du das alles überstanden hast, bewundern dich dafür und heben dich in den Himmel 😉

Mir persönlich lag diese kirchliche Geschichte hinter Jesus noch nie so richtig, weil sie sich für mich nicht wahr anfühlt.
Jesus vom Kreuz nehmen = Geschichte anders erleben
Geschichten anders erleben = offen sein für andere Sicht-Weisen 😉

Was wenn dies nur eine Metapher wäre, wie all die anderen Geschichten? Eine Erinnerung daran, dass das Leben nunmal den Tod beinhaltet, und das wir oft genug sterben in dem Glauben das es nichts mehr gibt, und dann wieder aufstehen und das Leben preisen.

Ja, folgen wir ruhig Jesus – denn er zeigt uns, was das Leben ist und wie es lebenswert ist.
Doch nur ihm zu folgen läßt dein Leben nicht lebenswerter werden – LEBE seine Lehren um das zu sein.

„Sei Täter deiner Worte, und nicht nur Hörer allein“

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Bidquelle: Witbuh / pixelio.de

Wer, wie, was = Bibel?

Die Wortbedeutung der Bibel ist eigentlich ganz einfach, es bedeutet Schriftensammlung. Eine Zusammenfassung verschiedener Bücher zu einen Buch.
Doch wie kam es dazu, das es unantastbar wurde? Wie kam es dazu, das alles was man an der Bibel hinterfragte gleich als Gotteslästerung galt und gilt? Wie kam es dazu, das viele die darüber sprechen wollen beschämt sind? Wie kam es dazu?
Ehrlich gesagt keine Ahnung 🙂
Ich weis nur das es für viele, wie auch für mich ;-), es sich unangenehm anfühlt, so in der Öffentlichkeit darüber zu reden. Wer weis, vielleicht sind wir zu oft dafür am Scheiterhaufen gelandet ;-)))

Und doch wird es anscheinend Zeit der Bibel diesen Status der Unantastbarkeit zu nehmen, und daraus wieder das zu machen was es eigentlich ist – nämlich ein Buch! nein Spaß beiseite :-)))
Die Bibel ist eigentlich der erste Lebensratgeber das am Markt erschienen ist. Darin wird beschrieben und darüber berichtet, was es für ein erfülltes Leben braucht, was man lieber weglassen soll und was man dafür tun soll. Darin liest man darüber wie man ein erfülltes Leben erreicht und über uns, wer wir eigentlich wirklich sind.

Und noch einmal, die Bibel von der wir heute reden und an der so festgehalten wird, ist nicht für uns geschrieben worden – sondern für die Menschen der damaligen Zeit.
Freilich die Botschaft hat sich nicht verändert, wie auch die Botschaft nicht aus vielen vorhergegangen Aufzeichnungen und Schriften früherer Völker wie Sokrates, Platon und Aristoteles, die Stoiker uvm.

Warum sollten wir alles darin umschriebene also wortgetreu übernehmen? Unsere Aufzeichnungen von heute werden in 2000 Jahren wahrscheinlich auch nicht mehr gleich verständlich wirken wie heute.

Lassen wir uns doch von der Botschaft führen 🙂 die ist unveränderbar – die ist wunderbar 🙂 die schafft ein wunderbares Gefühl.

Für was ist die Bibel dann gut? Um uns vertrauen zu schenken, um uns eine Anleitung zu sein, um uns auf den rechten Weg zu bringen 😉
Was ist nun der rechte Weg? Jeder Weg ist der rechte Weg, kein Weg führt am Ziel vorbei, der Weg ist das Ziel. Es gibt kein falsch, wir kommen immer wieder auf unseren Weg, denn wir sind der Weg, wir bilden die Wege – obwohl alle Wege schon da sind 😉

Ich vergleich das immer gerne mit diesen Nintendo Spielen – alle Welten sind schon vorhanden, obwohl wir sie nicht sehen können. Und egal ob wir sie alle durchlaufen – sie sind da 🙂 viele davon werden wir vielleicht nie spielen, weil wir immer die gleiche Variante wählen – und doch sind alle da.

Alles was mir im außen begegnet sehe ich als Hinweis dafür, was alles möglich sein kann, was es alles für Möglichkeiten gibt. Ich sehe alles als Hinweise an, die uns verstehen helfen sollen, wie die Welt da draußen funktioniert. 🙂 Die uns verstehen lassen sollen – wir sind nicht anderes, als alles was es schon gibt, wir funktionieren nicht anders als alles was wir bedienen – im übertragenen Sinne und bildlich gesprochen 😉

Das Versprechen der Bibel spricht von erkennen meiner Göttlichkeit. Und um das in unsere Erinnerung zu rufen, haben wir überall sogenannte Spickzettel 😉 überall haben wir Hinweise versteckt die uns auf unseren Weg daran erinnern sollen – wer wir sind. In allen was uns im außen begegnet, genauso wie in der Astrologie, Numerologie usw. wie in der Technologie, Biologie usw.
Genauso wie Gottes Wort uns überall und jeder Zeit begegnet, sei es in einen Lied, in einen Text, in einem Satz den die Verkäuferin gerade der Kundin vor uns erzählt…. es begegnet uns um uns unaufhörlich daran zu erinnern – was wir hier wollten, was unser Weg ist.

Wir wollten uns erkennen. als das was wir sind! Schöpfer, Schöpfer der neuen Zeit. Wie bei den Nintendo Spielen 😉 kreieren wir gerade eine ganz neue Welt!

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Bildquelle: Joujou  / pixelio.de

Drei“einig“keit

bei diesen Wort fällt der Gedanke doch bei vielen gleich in Richtung Kirche, oder? 😉
ein fataler Irrtum – wie ich finde 🙂

Dies hier ist mein Bild davon 🙂
Die Dreieinigkeit umschreibt das Zusammenspiel dreier Ebenen unseres Seins.
Und jeder von uns sollte sich darüber bewusst sein, denn niemand ist davon ausgenommen.

Meine drei Teile sollten sich im Einklang befinden – denn nur wenn diese Dreieinigkeit gegeben ist,
herrscht Frieden in uns 🙂
Ach ja 🙂 die „Dreieinigkeit“ ist natürlich in uns.

Diese Geschichte paßt wunderbar hierher:
>>Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: „In meiner Brust kämpfen zwei Wölfe.
Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst,
des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides.
Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und Lebensfreude.“
Fragt der Enkel: „Und welcher der Beiden wird gewinnen?“
Der alte Indianer antwortet: „Der den ich füttere.“<<

Ersetze das Wort „Wölfe“ mit Licht/Schatten, gut/böse, hell/dunkel usw. und das Wort „Indianer“ mit ICH.

Um diese drei Teile soll Einigkeit herrschen, soll ein Gleichklang bestehen.
Da gibt es nichts zu bekämpfen, nichts zu erlösen, nichts aufzulösen, kein Karma, kein sonst was 🙂
Da gibt es nur ein Wiederherstellen der Norm, der Ordnung…
und die Hauptrolle spielt dabei das ICH, oder auch Gott, höheres Selbst, Schöpferkraft,
oder wie auch wieder genannt. Dieses ICH bin ich! 🙂

Stell dir ein Dreieck vor, normaler Weise steht das obere Eck für das ICH das in gleicher Weise mit den beiden „Wölfen“ verbunden ist, die beiden „Wölfe“ bilden eine Ebene – sie bilden eine  „Dualität“
und das ICH umfasst diese Dualität – es herrscht Einigkeit. Die Dreieinigkeit ist somit gegeben und alles ist im Lot 🙂

Doch wir haben das Wissen um diese Dreieinigkeit vergessen gehabt 😉
die Einigkeit ging verloren, wir haben vergessen wie wir in Verbindung mit den „Wölfen“ stehen,
wir sollten dieses Bild nun wieder zurecht rücken 🙂

Lange Zeit ließen wir die „Wölfe“ sich gegenseitig bekämpfen, ohne uns über die Auswirkungen bewusst gewesen zu sein.
Wir ließen sie führungslos, und das im glauben keine Macht darüber zu haben.
Wir ließen das ICH einfach beiseite liegen, im glauben, wir sind dessen nicht würdig.
Und über lange Zeit des Vergessens, fühlten wir uns den Wölfen ausgeliefert, wir haben vergessen das wir sie füttern 😉 und nicht umgekehrt.
Wir haben vergessen wie das Zusammenspiel funktioniert, wir haben vergessen was die Dualität besagt, wir haben vergessen – entschuldige – wir hatten vergessen! 🙂
Doch jetzt entdecken wir unser ICH wieder, wir sind dabei das Dreieck wieder in die ursprüngliche Position zu bringen, in die Position in der die Dreieinigkeit ihre Kraft wieder voll zur Geltung bringen kann.
Und dadurch fügt sich alles wieder zusammen, dadurch erkennen, verstehen und begreifen wir –
das Leben & das was wir sind! 🙂

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Bildquelle: Appel-home  / pixelio.de
 PS: In der Bibel finden wir sicherlich auch genug Hinweise darüber, einer ist sicherlich dieser:
„Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben.“ (Jesaja 60:20)
danke blogographie fürs posten 🙂

Bibelsprüche

Ob wir wollen oder nicht, im Normalfall kommen wir nicht an diesen Sprüchen vorbei.

Angefangen bei einer Taufe über die Konfirmation bis hin zu jeglichen anderen Anlässen und Festen – überall bekommt man so einen Spruch zur Seite gestellt.

Ob man nun gläubig ist oder nicht, tut hier nichts zur Sache. Auch nicht wie man zur Kirche steht. Denn geht es zum Beispiel um die Taufe des eigenen Kindes, verschwindet plötzlich alle Lächerlichkeit dessen, und man sucht voller Freude den passenden Bibelspruch aus um dem Kind etwas auf dem Weg mitzugeben.

Ich bin und war noch nie ein Kirchengeher, ich verstehe die Institution Kirche auch nicht als etwas das uns was zu geben hätte, uns frei lässt, uns sein lässt, sondern eher als einen Käfig irrationaler Denker 😉
Doch um Kirche geht es hier auch nicht – den „Kirche“ hat jetzt nicht wirklich mit dem Glauben an sich etwas zu tun.

Doch in speziellen Fällen (Taufe usw.) erfüllt sie einfach den Mittel zum Zweck 😉

Die Bibel

Das Wort zum Sonntag 🙂

Fragt mich nicht, was es mit der Bibel auf sich hat, doch andauernd stolpere ich über diverse Bibelsprüche – viele davon haben wirklich einen Sinn 😉

Für mich ist die Bibel kein „heiliges“ Werk, zumindest kein heiligeres wie auch andere gesammelte und zusammen getragene Werke – vorallem aus der heutigen Zeit.

Was ist die Bibel schon, außer Aufzeichnungen verschiedener Menschen, von irgendjemanden zusammengetragen zu einem Werk, das dann abrupt endete…

Es endete abrupt mit dem Tod eines Menschen, der dabei war die Allgemeinheit darüber aufzuklären, das wir alles die selbe Macht haben und das wir alle dazu in der Lage sind die selben Dinge zu bewirken wie er. Da wir alle, wie er, Kinder Gottes sind und ein Ebenbild dessen.
Das war dann wohl für einige ein Dorn im Auge – wie sollte man auch Macht ausüben können, wenn alle über diese „eine“ Macht bescheid wüssten 😉

Mal ganz im Ernst, wieso sollte Gott aufgehört mit Menschen zu sprechen, wo er es doch auch schon ewige Zeit davor getan hat?
Er hat nicht aufgehört mit uns zu sprechen, mit jedem Wort das uns begegnet spricht er mit uns.

Es durfte nur nicht mehr „offiziell“ gesammelt werden 😉
Und was sind diese Sprüche aus der Bibel schon, als Aufzeichnungen einzelner Menschen, die das beschreiben was sie erleben und bewegen – und machen wir heute was anders?! Nein –
So gesehen ist quasi das Internet die Bibel der Neuen Zeit :-))))

Solche Tage…

Es gibt Tage, die können gar nichts 😉
Alles und jeder kotzt einen an, und am liebsten wird man gar nicht erst angesprochen.
Am liebsten wär man allein auf einer einsamen Insel, hauptsache warm und mollig, und weit und breit keine Menschenseele 🙂
Den ganzen Tag liegen bleiben wollen, die Bettdecke bis zum Kinn hochgezogen, oder besser noch zusammengerollt ganz unter der Bettdecke verschwinden.
Tage, an denen man sich selber im ersten Moment gar nicht erklären kann, wo dieser rapide Stimmungswechsel so plötzlich herkommt.
Tage, an denen man so mit einem vermeintlichen Problem beschäftigt ist, wo es nur so rund geht im Kopf, und dann genau in dem Moment wo man am Hochstand des Problems angekommen ist, jemand daherkommt und einen ganz lieb und nett etwas fragt und man explodiert.

Ja, so Tage gibt es 🙂

Es ist nichts schlimmes daran, das es diese Tage gibt, oder doch? Schlimm finde ich, das viele, die auf den Weg der „Erleuchtung“ sind, diese Tage verurteilen, verleugnen und so tun als dürfte es sie gar nicht geben, den sonst wäre man kein Erleuchteter.

Warum soll es diese Tage nicht auch geben? Warum soll ich, nur weil ich spirituell, energetisch und sonst noch was bin, keine solchen Tage haben dürfen? Warum sollte ich diese Tage verstecken, oder schlimmer noch gar unterdrücken?
Das wäre ja auch ein Verleugnen dessen was ich bin, oder nicht?
Ist es nicht auch nur ein Trugbild, um zu verhindern, dass alle glauben könnten, sie sind genauso gut und in Ordnung wie ihre Lehrer und Meister?

Ich darf keinen schlechten Tag mehr haben! Denn sonst, kann ich nicht zu den Erleuchteten gehören!
Ich darf keinen bösen Gedanken mehr haben! Denn sonst werde ich nie aufsteigen!
Schnell noch hier ein Seminar und da noch einen Kurs, nur um Jahre später dann zu erkennen – es ist vollkommen okay, so zu sein, hie und da mal einen solchen Tag zu erfahren 🙂

Ich darf solche Tage haben, doch soll ICH mich ihnen nicht hingeben, ich soll nicht in ihnen verfangen bleiben – und schon gar nicht soll ich sie verurteilen. Denn das wäre das eigentlich schlimme daran. Die Verurteilung! Wen verurteil ich den im endeffekt – MICH! Wen ich mich verurteile, hab ich dann gelernt mich anzunehmen als das was ICH BIN?
Wen ich diese Tage verurteile, versuch ich dann nicht wieder nur einem Bild zu entsprechen, das so womöglich gar nirgends so abgebildet ist?

Denk mal drüber nach?

❤ KS

Weigerung

Die Weigerung Dinge, Taten und Wahrnehmungen als das zu sehen was sie sind, geschieht meist ganz unbemerkt.  Immer mehr kristallisiert es sich heraus, das wir aus dem Impuls heraus einfach alles verweigern, was nicht dem Bild entspricht das wir seit Jahrtausenden eingeflößt bekommen haben. Dies geschieht so unbemerkt für unser Empfinden, dass wir schon sehr Aufmerksam sein müssen, um diesen Verlauf auf die Spur zu kommen 😉

Wir alle wollen uns ständig weiter entwickeln, das liegt in unserer Natur. Und doch scheint es immer wieder etwas zu geben, das uns aufhalten möchte. An erste Stelle steht hier sicherlich die meistgestellte Frage überhaupt auf dem Weg der Erkenntnis: „Wer bin ich schon?“
Wenn wir an der Stelle in uns hineinhorchen würden, an der wir ins stocken kommen, würden wir wahrscheinlich ständig eine Stimme hören die uns sagt, dass wir es nicht wert sind, dass wir es sowieso nicht schaffen, dass wir zu mickrig sind um großes zu leisten usw. kurz gesagt – wir sind Sünder!
Vieles wurde uns dadurch genommen, doch nichts desto trotz, sind wir an einem Punkt angelangt, wo diese Stimme an Wirkung, an Intensität, an Stärke verliert. Wir sind an einem Punkt angelangt wo wir es wagen dieser Stimme Parole zu bieten, doch Parole bieten bedeutet Kampf. Und zu kämpfen ist nicht die Lösung, ist nicht die Änderung die uns auf dem Weg der Befreiung behilflich ist.

Wir haben dieser Stimme Macht gegeben, wir selbst haben uns nicht getraut zu hinterfragen ob das alles so ist, wir selbst haben uns nicht getraut uns zu widersetzen, denn schließlich – wer bin ich schon? ein Sünder!

Doch jetzt kommen wir in die eigene Macht zurück, und erkennen wie lächerlich wir waren, wie lächerlich die Behauptung war Sünder sein zu sollen 🙂

Wir haben uns in ein Haus einsperren lassen, nicht nur in ein Haus, sondern nur in ein Zimmer dieses Hauses. Wir wussten zwar das alles viel viel großer war als dieser Raum den wir bewohnten, doch über diesen Raum hinaus wagte niemand zu denken, denn schließlich gab es einen Grund dass wir in diesen Raum gehalten wurden – wir haben gesündigt, so wurde uns das von den Raumwächtern immer wieder eingetrichtert damit wir ja nicht in die Versuchung kommen, das ganze Haus sehen zu wollen 😉
Und doch war da immer dieser Reiz, mehr über dieses Haus wissen zu wollen. Eine Tür wurde entdeckt, doch niemand wagte diese zu öffnen. Nur durch das Türschloss wagte man einen Blick, nur jeder der hindurch sah berichtete etwas anderes.
Irgendwann ging diese Tür einen Spaltbreit auf, und die Sichtweisen gingen noch mehr auseinander.
Die Erkundung war nicht mehr aufzuhalten, oftmals sind wir wieder in den einen Raum zurückgekehrt, doch jedes mal wenn wir uns hinauswagten, bekamen wir mehr und mehr Einsichten über die Schönheit dieses Hauses und über die Vielfalt der Möglichkeiten die dieses Haus uns ermöglicht.
Wir räumten viele Räume auf, säuberten sie von Unreinheiten, befreiten sie von Alten, und waren zutiefst beeindruckt von der Schönheit die sich unter den ganzen Unrat verbarg.
Wir erkannten, dass alles schon immer hier gewesen ist, und das wir bemüht sein sollten diese Räume sauber zu halten, um all das Schöne genießen zu können. Immer gelang das nicht, und manchmal passierte es das in manchen Räumen die Schönheit wieder verlorenging, da man vollkommen auf die Wichtigkeit vergaß diese Räume immer wieder mal zu säubern.
Das Wissen ging nie mehr verloren, und immer wieder fand sich jemand, der sich nicht von den vollgepackten Räumen abschrecken ließ, der sich aufmachte diese Räume zu entdecken, und immer wieder fand man diese wunderschöne Schönheit, sie ist nie verloren gegangen, sie war immer da, geduldig ist sie, mitfühlend ist sie und empfängt uns immer wieder mit mitfühlender Wärme und Geborgenheit, nie Verurteilend, nie Bestrafend, nie so wie sie uns damals in diesen einen Raum eingeimpft haben. Und doch ist es dieses eingeimpfte von damals, das uns immer  wieder zurückholt, das uns diese vollkommene Schönheit nicht frei genießen läßt.
Im Laufe der Zeit veränderte sich das Haus, es wurde immer freier und gab einen ganz neuen Blick frei – den Blick in den Garten, wow welch ein Anblick 🙂 wir wußten intuitiv dass es Zeit war weiter zu gehen, das es Zeit war auch das Haus zu verlassen und die Welt da draußen wiederzuentdecken.
Doch um diese unendliche Weite mit diesen schier unzählbaren Möglichkeiten zu erfahren bedarf es ein drüber hinaus gehen, bedarf es den Wunsch das Haus – mit den uns doch vertrauten Angewohnheiten und Gepflegtheiten – verlassen zu wollen.  Wir spüren dass wir, um den Garten mit all seiner Schönheit erfahren zu können, alles bisher gekannte in Frage stellen müssen, das wir alle uns bekannten und sogar bisher unbekannten Denk-, Glaubens- und Verhaltensmuster aufgeben müssen.
Viele bevorzugen es, im Haus der alten Gewohnheiten zu bleiben. Manche glaubten sie hielten an eh nichts fest und wurden beim betreten des Rasens eines besseren belehrt, den kaum war man in diesen Garten eingetreten wurden alle alten noch nicht losgelösten Muster sichtbar 🙂

Wir sind gerade erst an diesen Übergang angekommen. Und erkennen das alles gleichzeitig existiert, immer schon da war und vieles schon das ist bevor wir es erkennen und erfassen können. Wir erkennen was es heißt das alles gleichzeitig existiert, nämlich das es vollkommen in Ordnung ist wo wer sich gerade in welchen Teil des Hauses aufhält, und das jeder jederzeit vom Garten ins Haus und vom Haus in den Raum und von den Raum in den Garten wechseln kann.

Nur um sich vollständig in diesen Garten aufzuhalten bedarf es ein völliges loslösen von allen bisher bekannten, und ein gleichzeitiges erkennen dessen dass sich trotzdem nichts ändert 😉 Die Welt bleibt die gleiche 🙂 und gleichzeitig entsteht eine völlig Neue!

Bist du bereit für dieses Abenteuer?

Wer bin ich?

Die meiste Zeit versuchen wir irgendwer zu sein, nur um anderen zu gefallen, nur um den Ansprüchen anderer zu genügen, nur um von den Anderen gesehen und wahrgenommen zu werden.

Doch irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo man sich zu fragen beginnt: „Wer bin ich?“ Wer bin ich, wenn ich all diese Ansprüche weglasse. Bin ich dann noch wer, wenn ich all das weglasse?
Und man begibt sich auf die Suche nach einem Selbst. Auf diesen Weg begegnet man vielen unterschiedlichen Lehren, Lehrer, Rat gebenden und mit Rat erschlagenden 😉
Man begibt sich hinein in dieses Wirrwarr an Angeboten Sich selbst zu finden – und findet dann meist nur die selbe Abhängigkeit von der man geglaubt hat sich loslösen zu wollen. Dieses bestrebt sein anderen zu gefallen endet auch hier nicht, denn irgendwann erkennt man, dass die meisten Lehrenden gar nicht wollen, dass du dich findest, sondern nur wollen, dass du so bist wie sie dich wollen 😉

Es gibt viele gute Lehren, um nicht zu sagen alle Lehren sind gut, doch sie sind nur so gut wie du es bist.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
Glaube nichts, weil alle es glauben.
Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast!
Buddha

Sind wir bereit?

Bereit für Neues? Bereit Altes aufzugeben? Bereit sich Selbst aufzugeben?

Gerade letzteres löst bei den meisten doch etwas Unbehagen aus. Doch was heißt >sich selbst aufzugeben<?

Früher würde ich regelrecht sauer, wenn ich Worte wie „Du mußt einfach nur loslassen! Es ist so einfach! Du mußt es nur wollen“ usw. hörte. Doch was es wirklich hieß mich selbst aufzugeben, konnte mir keiner erklären, und ganz ehrlich, es zu erklären ist wirklich nicht das einfachste, und schon gar nicht, wenn man noch nicht dazu bereit ist. Wenn man immer noch der Ansicht ist, das Leben spielt sich im Außen ab und ich reagiere nur darauf. Doch tatsächlich ist genau umgekehrt 😉

Auf welcher Stufe der Bereitschaft stehen wir? Sind wir schon bereit für diese Einfachheit? Es ist wirklich ganz einfach und gleichzeitig ein schwieriger Schritt.
Alles aufzugeben – bei den meistens läuten schon die Alarmglocken, die meisten sind sofort im außen – beziehen diese Aufforderung auf alles was sie im außen sind und tun – Arbeit, Partnerschaften, Wohnsituation usw.

Doch das was wir aufzugeben haben IST unser Innerstes!
Unsere Überzeugungen, unsere Glaubensvorstellungen, unsere Absichten, Einsichten, unsere Ziele, unser gesamtes Denken von Irgendetwas, unsere gesamte Vorstellung von dem wie es sein soll könnte dürfte müßte…. einfach ALLES 🙂

Mir begegnete immer wieder der Bibelspruch „Du mußt dich aufgeben um mich zu finden“ und ich verstand ihn lange Zeit überhaupt nicht, doch irgendwann fing ich an zu begreifen 🙂
Erst wenn ich das was ICH glaube zu SEIN und glaube was zu zählen scheint und wichtig zu sein scheint, erst wenn ich bereit bin meine ganzen vorgefertigten Ansichten usw. aufzugeben, erst DANN finde ich das was ich wirklich BIN, was wir alle wirklich sind 🙂 Schöpfer!