Sei mutig!

Wirklich mutig war ich nie. Mutig genug um damals alleine in die Schweiz zu gehen usw. ja das schon, aber wirklich mutig – nein, das war ich nicht.
Mutig genug allein für mich zu sein – ja das war ich.
Doch mutig genug in Gesellschaft – nein, das war ich nicht.
Den Mut Liebe zu leben, liebevoll zu sein und zu sprechen,
Gefühle zu leben – nein, den hatte ich nicht.

Das Leben braucht Mut, Mut um weiterzugehen.
Mut um neue Wege zu gehen. Mut sich selber zu vertrauen.
Mut sich auf das Leben einzulassen.
Mut darauf zu vertrauen, das alles gut ist.
Mut um selbst gut zu sein, um Liebe zu sein, um glücklich zu sein.
Den Mut zu haben, die entgegengebrachte Liebe anzunehmen.
Den Mut zu haben, gemeinsam Wunder zu leben.
Den Mut zu haben, gemeinsam Eins zu sein.
Den Mut zu haben, sich dem Leben zu öffnen, zu vertrauen.
Den Mut zu haben, zu vergeben und Frieden zu finden.

Sarkasmus, Zynismus und Ironie brauchen keinen Mut, dafür braucht es nur niedrige Energie und wenig Selbstwert. Es braucht keinen Mut andere herabzusetzen, den anderen das Gefühl zu geben falsch zu sein. Sich dem Gefühl der Genugtuung und der Macht hinzugeben, ohne zu bemerken wie tief man dadurch in Selbstmitleid versinkt. Alles zu bemängeln und zu zerreden, alles immer zu hinterfragen in der Erwartung enttäuscht zu werden, erfordert keinen Mut.
Sich nicht dieser Ablenkung hinzugeben, erfordert Mut.
Dem Leben und dem Menschen in diesem Leben die Chance zu geben gut zu sein, erfordert Mut. Vergebung, um selbst frei zu sein, erfordert Mut.

Mut ist der Schlüssel zur Schönheit des Lebens.
Sei mutig – um zu lieben
Sein mutig – so oft wie möglich zu vergeben
Sei mutig – das Gute zum Vorschein zu bringen
Sei mutig – die beste Version deiner Selbst zu sein
Sei mutig – liebevoll zu sprechen, innen wie außen, laut und leise

Hab Mut – zu vertrauen – zu lieben – zu leben

elephant-2380009_640

Bild von Comfreak auf Pixabay

Mut

Mut weiter zu schreiben. Mut sich selbst zu outen. Mut andere in sein Leben zu lassen. Mut zum sagen „JA“ so ist es 🙂

Drei Jahre hat diese Geburt gedauert. Denn wie eine Geburt fühlt es sich an. Zuerst die schmerzenden Wehen, dann ein nicht Wissen was passiert mit mir, um schlussendlich dieses Wesen in der Hand zu haben. Und damit alles voran gegangene einfach zu vergessen, ein in sich abgeschlossener wunderbarer Prozess.

Vor drei Jahren sagte ich:“ Wir werden das Neue erleben“, und Zack hier ist es 🙂
Spürt ihr es auch? War es nicht eine wunderschöne Geburt? Ist es nicht umwerfend dieses Neue in den Händen zu halten, besser gesagt im ganzem Wesen zu spüren?
Ja ich weiß, kurz vor der Geburt sind die Schmerzen am größten. Und dazwischen drinnen glaubt man manchmal – ach was Fehlalarm, es ist doch noch nicht soweit. Zurück auf Anfang. Ein auf und ab, ein unendliches sich dahin ziehen.
Doch hat es sich gelohnt da durch zu gehen? Aber sowasvon! 🙂

Ich kann euch nicht sagen, was daraus wird. Diese Zeiten sind vorbei. Jetzt heißt es nur noch „leb es oder lass es“ sei mutig!
Wie bei allem was wir auf die Welt bringen, können wir weiß Gott nicht wissen was daraus wird, doch wir können dem alles mitgeben um gut und wunderbar zu sein.
Also machen wir es doch so, geben wir dem was ist alles wunderbare und gute mit, damit es das werden kann was es bereits ist – wunderbar und gut!

Mut, ja ich glaube Mut ist es, was uns jetzt gefestigt hat. Mut da durch zu gehen. Mut noch hier zu sein, und auch hier zu bleiben. Mut die Wehen der Geburt hinter uns zu lassen. Mut das Wunderbare zu leben. Mut, ja Mut, lasst uns Mut neu definieren 🙂

Ich freu mich hier zu sein – alles Liebe und Gute ❤ KS

 

793110_web_r_k_by_martin gebhardt_pixelio.de (1)

Martin Gebhardt/pixelio.de