Bibel neu erleben

Die Entstehung der Welt 1.Moses (Genesis): 1-2

Zuerst war nichts, dann war alles – Gott erschuf die Welt.

Wenn Gott  nun ICH bin, dann heißt es nichts anderes, als >ich erschaff mir meine Welt< und zwar immer und immer wieder, nicht nur einmal sondern ewig und während.

Wenn nun Moses auch nichts anderes wollte als ich, und es ebenfalls viel leichter und einfacher in Geschichten und Bildern ausdrücken konnte, dann ist vielleicht klar wie diese Geschichte zustande kam 😉

Ich erklär ja liebend gerne in Bildern, weil man so viel leichter Zugang zu diversen Themen hat und die viel leichter verstehen kann.
Auch wenn ich für mich Erklärungen oder Antworten brauche, kommen die meistens anhand von Bildern zu mir.

Zu glauben das die Entstehung der (äußeren) Welt so zustanden gekommen sein soll, war für mich noch nie relevant.
Doch was sollte es uns sonst sagen wollen?
Ich jedoch glaube, dass er uns eine faszinierende Geschichte darüber erzählen wollte, wie wir uns unsere Welt erschaffen, dass wir alles zum Vorschein bringen können. Das auch wenn vorher noch nichts sichtbar war, wir alles hervor bringen können.
Und so ist es doch auch, oder etwa nicht? Zuerst beschäftigen wir uns mit etwas, und dann ist es auf einmal sichtbar, auf einmal ist es da. 🙂

Und der Zeitrahmen? Es braucht einfach diese Zeit. Man hat eine Idee, einen Gedanken – der alleine ist es aber noch nicht, oder? – man baut in aus, fügt dies und das noch hinzu, und dann zum Schluss läßt man es los, und wenn man nicht mehr dran denkt – ist es dann einfach da, oder nicht?

Moses lehrte quasi damals schon „Erschaffen durch positives Denken“ 😉

„Sei bereit neue Wege zu gehen, und Alte hinter dir zu lassen“
„Neue Einsichten – erschaffen neue Wege“ ❤ KS

Bildquelle: Wimmer Ferdinand  / pixelio.de

Bildquelle: Wimmer Ferdinand / pixelio.de

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Ge“danke“n

Die Gedanken! Über die mach ich mir schon länger meine Gedanken 😉

Noch bin ich mit der Antwort nicht ganz zufrieden, doch vielleicht ergibt sie sich ja während des Schreibens.

Diese ganze Geschichte mit „Du darfst nur positive Gedanken denken“ usw. ist nicht ganz meine Sicht-Weise, ist nicht ganz dem Bild entsprechend das ich davon habe.
Klar ist es wünschenswert nur gute Gedanken zu haben, und doch >gibt es so etwas überhaupt?<
Nicht das ich es nicht schon des Öfteren ausprobiert hätte, und nicht das es nicht über einen bestimmten Zeitrahmen funktioniert hätte. Doch nie beständig, nie so das ich wirklich davon überzeugt war, dass das das Ausschlaggebende gewesen sein soll.

Ich bin nun ja schon seit über 20 Jahren dabei mich damit auseinanderzusetzen. Und ich hab den Schlüssel dazu noch nicht gefunden, so stell ich mir die Frage, ob es vielleicht am Schloss liegen mag. Denn vielleicht steh ich ja mit dem richtigen Schlüssel vor der falschen Tür! 😉

Aus meiner Erfahrung ist es nämlich überhaupt nicht möglich und setzt einen zeitenweise ganz schön unter Druck.
Denn, wenn etwas in meinen Leben tritt was nicht so rosig aussieht, oder mir etwas begegnet was ich gerade nicht gebrauchen kann – fühl ich mich als ob ich mich rechtfertigen müsste,  ja als Versager, denn schließlich vermittelt diese „positiv Denker Bewegung“ das dann ja nur noch gutes in mein Leben kommt, und die die wissen das du versuchst dein Leben in Ordnung zu bringen, sind meist noch schlimmer, denn durch das beweisen wollen ist man noch mehr unter Druck usw.

Doch Ereignisse werden immer in mein Leben treten, es wird immer etwas dabei sein womit ich wahrscheinlich nicht gerechnet habe usw.
Und irgendwann kommt dann die Erkenntnis, das es viel wertvoller ist wie ich über Ereignisse die in mein Leben treten denke, denn erst hier zeigt sich ob ich die richtigen Gedanken habe!
Denn hier trennt sich die Spreu von den Weizen. Denn hier kommt es dann erst grundlegend auf meine Gedanken an.
Wenn ich hier an dieser Stelle, mich auf die Suche nach meinen „falschen“ Denken mach, mir Vorwürfe mach, mich verrückt mach, weil ich es ersichtlicher Weise nicht geschafft habe positiv zu denken, denn sonst wäre dieses Ereignis ja jetzt nicht in mein Leben getreten usw., ja dann hab ich ein Problem 😉

Wofür steht das Danke im Gedanken? Für die Positivität. Für ein erleichterndes Gefühl.

Jetzt versteh ich auch, das es keine Erleichterung war, nur von Leuten zu hören: „du musst nur positiv denken“ Ich wurde oft regelrecht wütend darüber und schrie innerlich förmlich: „davon wird es aber auch nicht besser!“
Mir konnte keiner erklären was es heißt – positiv zu denken.
Doch jetzt hab ich für mich die Erklärung 🙂

Es sind und werden immer Ereignisse in einem Leben stattfinden, die im ersten Moment keine Freude verursachen – doch meine Aufgabe ist es neutral zu bleiben um später und überhaupt mit dankenden Gedanken darauf blicken kann.

„Soll ich jetzt auch noch dankbar sein für den Scheiß“ hör ich dich schon denken 😉 oder ist es auch nur die Erinnerung an mein damaligen Denkens 🙂
Du wirst es sein – irgendwann 🙂

Ich muß demnach nicht ständig freundliche und nette Gedanken über jeden und alles haben 😉 das hat meiner Meinung nach gar nichts miteinander zu tun 🙂

Der Gedanke formt mein Leben, klar doch nicht  zwingender Weise vorher, sondern einzig und allein nur dadurch welche Form ich meinen Gedanken gebe!
In welche Form presse ich das Geschehene! In die Form der Verurteilung usw. oder in die Form des Verständnisses usw.

Das Danke im Gedanken kommt mit zunehmenden Verständnis wie das Leben funktioniert 😉

Bildquelle: neurolle-Rolf pixelio.de

Bildquelle: neurolle-Rolf pixelio.de

Das Ende der Dualität?

Oder eher der Beginn einer neuen Betrachtungsweise?!

Wir leben in der Dualität, dass ist schon richtig,
doch das ist ja an und für sich nichts schlechtes.
Was heißt eigentlich >>Dualität<<? = Zweiheit, Doppelheit, Wechselseitigkeit.
Mit meinen Worten ist die Bedeutung der Dualität folgende = zwei in eins 😉
Zwei Teile ein und derselben Sache – komplett neutral!

Da gibt es kein „das eine muss da sein, weil das andere auch da ist“ kein „wir leben halt in der Dualität, und von der kommen wir nicht los“ oder schlimmer noch „wir müssen die Dualität auflösen!“ als ob es was schlimmes wäre in der Dualität zu leben – wo her kommt diese negative Besetzung?
Ehrlich gesagt keine Ahnung, nur ganz verstanden hab ich diese Einstellung nie 🙂
Vielleicht von einer Verwechslung mit dem Wort Duell, ja dann wäre es ein Kampf – doch so…ist es nur die Betrachtung einer Sache aus zwei verschiedenen vorhandenen  Varianten 🙂
Und da  ich nun mal gerne den Dingen auf den Grund gehe 😉
ist hier meine der Sicht der Dinge, wie man so schön sagt 🙂

„Die Dualität“ viele wollen sich davon befreien, doch ich sage: „Das geht nicht“
Die Dualität ist ein Teil unseres Seins. Wieso sollten wir uns davon befreien müssen?
Hier liegt ein grundliegendes Missverständnis vor – vielleicht wirklich aus der Ähnlichkeit zwischen den Wörtern Dual und Duell heraus. 😉 wer weis das schon, spielt auch keine Rolle.

Es gibt das Eine nicht ohne dem Anderen! 🙂 Es gibt immer zwei Auslegungen. Es beinhaltet von beiden Teilen gleich viel. Es ist weder gut noch schlecht – es IST einfach!

Es ist immer gut und böse! 🙂 Es wird im gesamten nie nur eines davon sein. Es ist wie die 2 Seiten einer Münze – es gibt sie einfach immer.

Egal was wir betrachten, diese „Dualität“ ist immer gegeben. Doch wirst du im Gesamten nichts finden, dass nur gut oder nur schlecht ist. Nichts!
Denn wenn auch es für dich nur diese Seite hat, gibt es irgendwo ganz sicherlich einen Platz wo nur die andere Seite zählt. Wetten?
Das ist bei allem so, auch bei dem für uns scheinbar schrecklichen.
Mord bleibt immer Mord, richtig? Und die meisten werden jetzt vielleicht denken: „Und es bleibt immer schlecht!“ Nein, tut es nicht. Im richtigen Moment gemordet und du bekommst sogar einen Orden dafür. 😉 Es ist weder gut noch schlecht, es ist – Mord!

Egal was wir jetzt auch betrachten wollen, es gibt immer irgendwo auf der Welt ein Volk oder ein Gesetz oder sonst irgendetwas, dass das Eine das wir verurteilen verherrlichen; dass das Eine das wir nie essen würden lieben; dass Sitten die wir für verwerflich halten würdigen; usw.

Es gibt einfach nichts, das nicht Positiv wie Negativ besetz ist – ja nicht einmal das Wort POSITIV selbst! Denn wenn du bei einem Arztbefund positiv bist – ja dann bist du ziemlich im Arsch 😉 (sorry)

Also bitte, hört auf zu hoffen, das die Dualität sich auflöst – sondern löse einfach deine „Sicht-Weisen“ über sie – und du wirst sie in ihrer Gesamtheit wieder entdecken, und dir sagen: „Wow, wie genial die Schöpfung doch ist!“ 😉