Unter“haltung“

Eine gute Unterhaltung kommt demnach auf die Haltung darauf an.
An dem Wert einer Unterhaltung erkennt man die innere Haltung.
Deine innere Haltung zu bestimmten Themen führt deine äußere Kommunikation.
Somit spiegeln auch Vorhaltungen nur deine innere Haltung.
Welche Haltung nimmst du dir gegenüber ein? Fühlst du dich schuldig, wertlos, unzufrieden? Wie gestaltet sich dein innerer Dialog? Wie sprichst du mit und von dir selbst?

Ändern kannst du nur dich selbst – ändere dich und deine Welt verändert sich mit. Geben wir uns „Halt“ in jedem gesprochenen und gedachten Wort.
Die Zukunft beginnt jetzt, dein Inneres verwandelt sich ziemlich schnell nach außen. Beginnen wir jetzt eine innere Haltung aufzubauen, an der wir uns halten können. Eine Haltung die auf Liebe basiert, die uns stärkt und Zuversicht schenkt.
Korrigiere deine Gedanken, dein Wort, dies ist dein Vermächtnis, deine Spuren die du hinterlässt. Alles ist Schwingung, ist Energie, hinterlasse also einen energetischen Fingerabdruck, einen Abdruck der Liebe.
Sei dir deiner Stärke bewusst, wisse um deine Macht etwas zu bewegen. Es beginnt mit der kleinsten Schwingung, mit dem kleinsten Kieselstein setzt du eine Welle in Bewegung. Alles reagiert, alles setzt sich in Bewegung und kommt an als das was du dich entschieden hast in den Raum der Möglichkeiten zu werfen.
Also wähle mit Bedacht, und achte auf deine Haltung in jeder deiner Unterhaltungen. Im innen wie im außen.

Rechtfertigungen fertigen kein Bild der Liebe. Natürlich gibt es Begebenheiten die uns auch negativ prägen. Natürlich können wir damit argumentieren, dass soviele andere an unserer Situation schuld sind. Natürlich können wir Angst davor haben zu lieben, zu geben, zu nehmen.
Natürlich sind in uns Mengen an Gedankenmustern gespeichert die uns nicht bereichern, und die uns quasi aufgezwungen geworden sind. Eine endlos lange Liste könnte hier geschrieben stehen. Doch ändern würde sie nichts. Mit all dem hast du recht…und doch…jetzt liegt es an dir.

„Sieh in den Spiegel, und du siehst den Menschen der für dein Leben verantwortlich ist.“

„Das was mich glücklich macht – bin ich!! Gründe zum glücklich sein, finde ich überall, wo ich mit dem Herzen hinschaue!“ ❤ KS

Bild von Stefan Keller auf Pixabay

Was nichts tun bedeutet

Nichts  zu tun heißt, sich dem Leben hinzugeben.
Nichts zu tun heißt, es nicht beeinflussen zu wollen.
Nichts zu tun heißt, alles seinen Lauf zu lassen.
Nichts zu tun heißt, dem Leben nicht im Weg zu stehen. 😉

Nichts zu tun ist in etwa so wie ich weiß das ich nichts weiß. 🙂
Nichts zu tun ist vertrauen ins Leben zu haben, auch wenns mal schwierig ist.
Nichts zu tun ist das Wissen darum das es immer weitergeht.
Nichts zu tun ist ein Ruhen in sich selbst. 🙂

Nichts zu tun als Bewusstheitsfeeling hat nichts mit
nichts zu tun ich lieg den ganzen Tag auf der Couch zu tun 😉
Nichts zu tun als gewonnene Erkenntnis zu betrachten hat nichts mit
nichts zu tun ich mach heute frei zu tun 😉
Nichts zu tun als Befreiung der Beeinflussung des Lebens zu sehen hat nichts mit
nichts zu tun andere werden es schon richten zu tun 😉
Nichts zu tun als Verantwortungsvolles Sein zu betrachten hat nichts mit
nichts zu tun ist stillstand zu tun 😉

Nichts zu tun = Matthäus 6,34: Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das seine Sorgen.

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Bildquelle: Bärbel Jobst / pixelio.de

 

Mein Leben und Ich


Was hat mein Leben mit mir zu tun, wenn ich viele Entscheidungen anderen überlasse; wenn ich andere, für das was mit mir passiert, die Schuld gebe; wenn ich mich aus der Verantwortung nehm?

Was hat mein Leben mit mir zu tun, wenn ich nicht begreifen will, das alles was mit meinen Leben zusammenhängt mit mir zu tun hat; das alles auf der Basis meiner Selbst beruht?

Mein Leben und ICH = Mein Leben BIN ICH!

Ich bin alles in meinem Leben.

„Nur wer sich selbst aufgibt, wird das ewige Leben finden.“

Alles was einem begegnet…

begegnet einem zur rechten Zeit 🙂

Das Leben ist wunderbar faszinierend. Ich darf das sagen, den ich hab sozusagen alle Facetten des Lebens kennengelernt 🙂

Und heute sage ich mit einer Bestimmtheit, das alles was einem begegnet, immer das Richtige zur rechten Zeit ist.
Vielleicht bin ich hellhörig, weil ich immer genau das Wort raushöre was mich aufmuntert,
vielleicht bin ich hellsichtig, weil ich immer in allen etwas Schönes entdecke,
vielleicht bin ich hellfühlig nur weil ich höre und sehe was für mich bestimmt ist – doch ist das dann nicht irgendwie jeder?

Ich muss sagen. wenn ich jetzt so rückläufig mein Leben betrachte, das immer etwas da war – in mir war – das mich am Leben erhielt 😉 das klingt jetzt vielleicht so dramatisch und doch von anfang an war etwas in mir, das stärker war als ich, das ich zwar damals nicht begreifen konnte, geschweige den zuordnen konnte – doch irgendwann, nach mehreren versuchten möglichen Unfällen, auch nicht mehr leugnen konnte.

Doch hören wollte ich es nicht, ich tat mir selber zu sehr leid und konnte mein Leben überhaupt nicht begreifen, mein einziger Sinn bestand damals in der Frage: „Warum?“ Warum immer ich, warum mag mich niemand, sieht mich niemand, liebt mich niemand – Selbstwertgefühl gleich minus null 😉 Für mich fühlte sich mein Leben an, als ob sich immer alles und jeder gegen mich verschworen hätte, verstanden habe ich niemanden geschweige denn dass mich jemand verstand.
Denn komischer Weise sahen die anderen mein Leben gar nicht als so katastrophal an wie ich! 🙂
Viele mit denen ich mich später über früher unterhielt, nahmen mich oft als stark, lösungsorientiert, manche sogar als arrogant (dabei hab ich mit meinen Grinsen immer nur meine Komplexe versucht zu überspielen), meistens hieß es „die Karin macht das schon!“ heute weis ich das das ein Vertrauen in mich war, doch damals fühlte ich mich dadurch hilflos lieblos und hoffnungslos mir selbst überlassen 🙂
Heute wird mir klar, dass ich schon immer eine ganz andere Wahrnehmung hatte, wie es sein sollte, und immer auf der Suche war es im außen zu finden -also wirklich schon immer, von Anbeginn an – doch herrlicher Weise lies mich das Leben nie aufgeben und mich alles finden 🙂
Heute, wirklich auch jetzt während des Schreibens, offenbart sich mir diese ganze Bandbreite – zeigen sich diese einzelnen Puzzleteile als gesamtes Kunstwerk – wirklich, ich bin dankbar für mein Leben 🙂 mit all den Erfahrungen – und glaubt mir ich hab Erfahrungen gemacht, die nicht jeder machen möchte, eine ganze Bandbreite an Erfahrungen die man so nicht machen möchte, über sexuelle Erfahrungen bis hin verschiedener Süchte, über die Erfahrung von Verlust (materiellen wie menschlichen) ja ich hab einiges erfahren und weis wie sich es anfühlt überall da zu sein wo man nicht sein möchte….
Für mich ging ich durch die Hölle, immer alles verloren was mir wichtig war, mindestens sechs teils gar nicht so leichte Autounfälle überstanden, Wohnung abgebrannt – ich stand so oft vor dem nichts 😉 und doch war da immer ein Weg, ein Weg denn ich einfach gehen musste, ich wurde quasi immer weiter gestoßen….

Diese Abfolge meiner Wege waren beeindruckend, als ich die Abläufe zu verstehen begann und noch immer dabei bin sie zu erkennen, ist mein Leben nicht mehr das Selbe – es ist eine Faszination 🙂

Ich möchte mein bisheriges Leben mal so in drei Teile teilen – die ersten  2o Jahre in Teil eins, wo ich den Großteil meiner „ach so schönen“ Erfahrungen machen durfte.
Die nächsten 20 Jahre in den zweiten Teil, den Teil der Suche 🙂 ich wollte Antworten, und ich bekam Antworten, manchmal wirklich sehr skurrile 😉
Den Anstoß zur Suche kam von einen Freund und dessen Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ von Dr. Murphy. Dann kamen über Jahre die verschiedensten Techniken, teils extreme sowie sehr fragwürdige 🙂 bis hin zu wirklich kostbaren.
Es gab immer wieder Zeiten des Gefühls „so jetzt hab ichs!“ das waren auch Zeiten in denen ich dann teilweise wirklich arrogant war 😉 bis hin zu tiefen Abstürzen, da nichts auf dauer zu funktionieren schien, Zeiten der Verzweiflung und der noch intensiveren Suche. 🙂
In diesen zweiten Teil, verstand ich am Anfang nicht, das es nichts bringt jemanden zu suchen der mich von allen meinen Problemen heilt, der mir all meine Ängste, Sorgen, Verletzungen, meine Wut und Trauer einfach so auslöscht – es gab genug Angebot in dieser Hinsicht, doch zu helfen vermochten sie auf Dauer nicht. Manchmal kam es mir so vor, als ob ich dann jedesmal noch tiefer im Schmerz feststeckte als vorher.
Doch wie immer in meinem Leben führte auch hier wieder mein Leben Regie, und so kam ich dann Stück für Stück zu dem was ich heute bin 🙂
Teil drei hat sozusagen gerade erst begonnen, den die letzten paar Jahre kommen mir vor wie ein Wimpernschlag, unfassbar wie kurz die letzten 5 Jahre waren – und wie intensiv!
Teil drei meines Lebens ist mein absoluter Lieblingsteil 🙂 und dabei hat er gerade mal begonnen, doch ich weis was ich jetzt weis 😉 ICH BIN der Schöpfer meines Lebens, ich kreier mir mein Leben – doch nicht so wie die meisten sich das jetzt so vorstellen – so mit „ich muss nur positiv denken“ oder „ich muss nur wissen was ich will“ oder „ich muss ein Ziel haben“ nein, sorry, so funktioniert das in dieser Zeitform nicht mehr 🙂 es ist viel komplexer und doch so was von einfach 🙂

All das was ich hier auf diesen Blog schreibe sind meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse, ist mein Erlebtes und Gelebtes.
Ich weis am Anfang nie so recht in welche Richtung mein Thema so geht, das ergibt sich immer während des Schreibens – doch eines weis ich – dieser Teil der gerade begonnen hat erzählt von einer Welt in der wir den Unterschied erkennen, was es ausmacht es nur zu glauben oder es zu wissen! Wo wir erkennen „hey, das Leben lebt 🙂 ich brauch nur mitzusummen, mich miteinstimmen auf meine Melodie! Wo ich die Zyklen und Rhythmen meines Zykluses leben kann, wo die Ordnung wieder hergestellt ist.
Wo wir vorallem erkennen, was es heißt zu leben, ich kann dem Leben keine Richtung geben, denn es ist viel größer als wir uns es je vorstellen könnten. Es ist ein Gefühl der Geborgenheit – hierzu fällt mir gerade etwas dazu ein. Ich wollt vor Jahren einen Kurs für die Rhetorik machen, weil ich immer alle bewundert habe die so gut sprechen konnten, auf alle Fälle hatte ich einen wunderbaren Coach der mir aber gleich nach der ersten Sitzung sagte an meiner Rhetorik mangelt es nicht nur am Gefühl nicht sprechen zu dürfen usw. (doch dazu sicherlich ein andermal mehr) auf alle Fälle hatte er dann mehrere Sitzung mit mir, und ganz interessante Tests. Bei einem musste ich aus vielen möglichen Bedürfnissen und Eigenschaften die für mich 10 wichtigsten auswählen und bei jedem sofort aussprechen: „es ist wichtig weil, und wie würde ich es erkennen“ Auf alle Fälle war auf meiner Liste ziemlich weit vorne die Geborgenheit- und mein erster Satz dazu war: „Geborgenheit ist wichtig weil ich dadurch Sicherheit bekomme, und ich kann mich auf keinen anderen verlassen!“ Und auf die Frage woran ich Geborgenheit erkennen würde, kam der Satz: „kann ich nur fühlen, wenn ich alleine bin!“
Ich hab mich damals sehr über meine Antwort erschrocken, und dachte wirklich: „Hey was stimmt mit mir nicht, bin ich wirklich unfähig zu lieben?“ Denn damit habe ich das natürlich gekoppelt.

Doch die letzten Jahre haben mich die Richtigkeit dieser Worte erkennen lassen. Denn betrachte ich es ganz ohne Drama, ganz ohne „mein Gott, was wird die Gesellschaft denken“ usw. bleibt nur die Botschaft von der ich sowieso die ganze Zeit schreib und sprich – diese Geborgenheit hat nichts mit dem sagen wir mal, dem menschlichem Bedürfnis nach Geborgenheit zu tun.
Diese Geborgenheit ist ein in sich angekommen zu sein, die Welt in sich zu verstehen – ohne sich dabei in der Welt zu verlieren.

Dies zu versuchen zu erklären, ist wie einen Blinden den Regenbogen oder den Sonnenaufgang in all seiner Farbpracht erklären zu wollen, ist wie einen Tauben die wunderbaren Schwingungen einer Sonate oder so ähnlichen näher bringen zu wollen – es ist schier unmöglich, man kann nur versuchen es ihn in Erfahrung zu bringen.
Versteht ihr, es gibt so viele Variablen wie es Melodien gibt und doch beruhen alle auf einer Hand voll Noten 🙂 es gibt so viele Variationen an Farbzusammenspielen und doch nur ein paar Grundfarben.
Versteht ihr meine Begeisterung für diesen dritten Teil meines Lebens? Versteht ihr, dass ich auch mal eine Melodie falsch spielen darf und trotzdem Komponist bleibe, dass ich auch mal ein Bild verhauen darf und trotzdem Maler sein darf, dass auch wenn ich mal ein Gericht anbrennen lasse, trotzdem ein begnadeter Koch sein darf!
Wir dürfen Fehler machen und sind dennoch Meister 🙂

Also im Grunde genommen wollte ich nur sagen, dass wir immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind um das Richtige zu erfahren – wir kommen ohnehin nicht Drumherum 🙂
Also lass das Leben sich vor dir ausbreiten, und gib Veränderungen eine Chance.

Ver“antwort“ung

Viele sind auf der Suche nach der richtigen Antwort, einer Antwort die ihr Leben um vieles vereinfacht.
Viele sind sich der Suche nach dem Sinn überdrüssig, nichts scheint sich zu ändern. Kaum geglaubtes Verschwundenes taucht unverwunden einfach wieder auf, und stört den Lebensablauf.
Mit all den Techniken die wir gelernt haben, scheint doch nichts bereinigt worden zu sein. Immer wieder werden wir aufs Neue mit dem Alten konfrontiert – und was machen wir? Da gibt’s die Einen, die alles weit von sich weg schieben „Nein, mich darf so etwas nicht mehr berühren!“ das sind die die die Probleme einfach verleugnen, und dann fast von ihnen erschlagen werden.
Dann gibt’s welche, die einfach alles den Engeln und Wesen übergeben, und somit hoffen es hätte sich damit erledigt 😉 doch welcher Irrtum – im Moment mag es leichter sein, doch in Summe wiegt es gleich schwer, denn es wird einem solange präsentiert bis man bereit ist es selber zu lösen.
Und dann gibt es natürlich diejenigen die für alles einen Schuldigen haben, außer sich selbst natürlich ;-), die brauchen unter Umständen ein bisschen länger um die Antwort auf all diese scheinbare Ungerechtigkeit zu verdauen.

Die Antwort liegt in der Ver“antwort“ung 🙂
Übernimm die Verantwortung für dein Leben, für alles was dir begegnet, für alles was du siehst, spürst, fühlst, hörst usw.

Die Verantwortung zu übernehmen heißt, für alles in deinem Leben selbst verantwortlich zu sein, da gibt es keinen anderen, da gibt es niemanden der es böse mit dir meint, da gibt es niemanden der Schuld dafür hat.

Schwierig? wenn man erst einmal damit begonnen hat, nicht mehr 😉
Wie bei allem anderen auch – mag aller Anfang ist schwer sein 😉 doch es geht nur ums drübergehn 🙂
Vieles sträubt sich dagegen, plötzlich niemand anderen als sich selbst dafür verantwortlich zu machen. Vieles beugt sich dagegen auf, denn niemand möchte so eine Bequemlichkeit einfach so mir nichts dir nichts aufgeben…
und schließlich ist es ja nichts was man jetzt ein zweimal macht, sondern – ständig!

Also, lass dich führen von Antwort die sich aus der Ver“antwort“ung ergibt! 🙂

Ursprung

Der Ursprung allen Übels liegt in der Bequemlichkeit der Menschen.

Eine starke Aussage! Oh ja.

Und doch, vielleicht liegt auch hierdrin ein Fünkchen Wahrheit 😉

Es kommt auch hier ganz und gar auf die Sichtweise darauf an,
und aus welchen Blickwinkel wir es betrachten.

Beispiel 1: Wir sehen im Außen einen Terrorakt, eine Umweltkatastrophe, oder sonstiges und sofort sind wir bereit zu schimpfen. Bereit alle Möglichen zur Verantwortung zu ziehen, brauchen sofort einen Schuldigen. Noch bevor wir Anteilnahme kund tun – brauchen wir jemanden den wir die Schuld dafür geben können. –
doch sind wir auch bereit Verantwortung zu übernehmen?

Beispiel 2: Solange Medien über eine Katastrophe berichten, uns Bilder der Zerstörung und hilfesuchenden Menschen zeigen, steigt unsere Anteilnahme ins Unendliche, wir sind betroffen und erschüttert. Schnell sind wir bereit zu fordern, das sich Dinge ändern müßten – doch sind wir auch bereit dementsprechend zu handeln?

Allzu schnell hat uns dann unser Alltag wieder in Beschlag, und die Bilder und Berichte verschwinden aus den Medien. Und wie es so ist – aus den Augen aus den Sinn 😉 denn Gott sei Dank ist das alles ganz weit weg, und so schnell diese Meldungen aus den Medien verschwinden, so schnell verschwindet meist auch unserer Interesse uns darüber großartig Gedanken zu machen.
Warum auch? Betrifft es den uns? Hat es den überhaupt im entferntesten etwas mit uns zu tun?
Ich sage ja, doch zumeist sind wir einfach von der Bequemlichkeit der Ablenkung durch unser „Leben“ weit davon entfernt Zusammenhänge wahrzunehmen.

Worin da die Bequemlichkeit liegt?

Die Bequemlichkeit liegt darin, alles beim Alten lassen zu wollen und doch zu hoffen das sich etwas ändert!
Wir ändern doch trotz dieser Bilder weder unser Konsumverhalten noch unsere Einstellung.
Wir sind uns über die Auswirkungen unserer Verhalten nicht immer im Klaren.

Wie zum Beispiel beim Thema Umwelt –  überall gibt es etwas Kleines das man schnell noch mitnimmt, vorallem wen man kleine Kinder hat. Überall gibt es irgendein ein Spielzeug als Zugabe, alle die für etwas werben locken mit kleinen Dankeschöns, und immer wieder nimmt man es mit – nur um es meist in den nächsten Mülleimer zu entsorgen 😉

Hier zählt ja nicht die Qualität sondern nur das Gefühl – „wow das ist aber nett, da bekomm ich einfach so etwas“
Und da wir ja nicht sehen, was wir mit diesen Müll wirklich anrichten, machen wir einfach so weiter …. und sehen nicht den Zusammenhang.

Wir sehen den gesamten Kontext nicht zusammenhängend, wir können uns nicht vorstellen, das unser Tun mitbestimmend ist, für das was in der Welt so vor sich geht.

Und doch ist es bildlich gesprochen so wie wen man einen
kleinen Stein ins Wasser wirft ….. 😉

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