Wer bin ich?

Die meiste Zeit versuchen wir irgendwer zu sein, nur um anderen zu gefallen, nur um den Ansprüchen anderer zu genügen, nur um von den Anderen gesehen und wahrgenommen zu werden.

Doch irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo man sich zu fragen beginnt: „Wer bin ich?“ Wer bin ich, wenn ich all diese Ansprüche weglasse. Bin ich dann noch wer, wenn ich all das weglasse?
Und man begibt sich auf die Suche nach einem Selbst. Auf diesen Weg begegnet man vielen unterschiedlichen Lehren, Lehrer, Rat gebenden und mit Rat erschlagenden 😉
Man begibt sich hinein in dieses Wirrwarr an Angeboten Sich selbst zu finden – und findet dann meist nur die selbe Abhängigkeit von der man geglaubt hat sich loslösen zu wollen. Dieses bestrebt sein anderen zu gefallen endet auch hier nicht, denn irgendwann erkennt man, dass die meisten Lehrenden gar nicht wollen, dass du dich findest, sondern nur wollen, dass du so bist wie sie dich wollen 😉

Es gibt viele gute Lehren, um nicht zu sagen alle Lehren sind gut, doch sie sind nur so gut wie du es bist.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
Glaube nichts, weil alle es glauben.
Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast!
Buddha

Sind wir bereit?

Bereit für Neues? Bereit Altes aufzugeben? Bereit sich Selbst aufzugeben?

Gerade letzteres löst bei den meisten doch etwas Unbehagen aus. Doch was heißt >sich selbst aufzugeben<?

Früher würde ich regelrecht sauer, wenn ich Worte wie „Du mußt einfach nur loslassen! Es ist so einfach! Du mußt es nur wollen“ usw. hörte. Doch was es wirklich hieß mich selbst aufzugeben, konnte mir keiner erklären, und ganz ehrlich, es zu erklären ist wirklich nicht das einfachste, und schon gar nicht, wenn man noch nicht dazu bereit ist. Wenn man immer noch der Ansicht ist, das Leben spielt sich im Außen ab und ich reagiere nur darauf. Doch tatsächlich ist genau umgekehrt 😉

Auf welcher Stufe der Bereitschaft stehen wir? Sind wir schon bereit für diese Einfachheit? Es ist wirklich ganz einfach und gleichzeitig ein schwieriger Schritt.
Alles aufzugeben – bei den meistens läuten schon die Alarmglocken, die meisten sind sofort im außen – beziehen diese Aufforderung auf alles was sie im außen sind und tun – Arbeit, Partnerschaften, Wohnsituation usw.

Doch das was wir aufzugeben haben IST unser Innerstes!
Unsere Überzeugungen, unsere Glaubensvorstellungen, unsere Absichten, Einsichten, unsere Ziele, unser gesamtes Denken von Irgendetwas, unsere gesamte Vorstellung von dem wie es sein soll könnte dürfte müßte…. einfach ALLES 🙂

Mir begegnete immer wieder der Bibelspruch „Du mußt dich aufgeben um mich zu finden“ und ich verstand ihn lange Zeit überhaupt nicht, doch irgendwann fing ich an zu begreifen 🙂
Erst wenn ich das was ICH glaube zu SEIN und glaube was zu zählen scheint und wichtig zu sein scheint, erst wenn ich bereit bin meine ganzen vorgefertigten Ansichten usw. aufzugeben, erst DANN finde ich das was ich wirklich BIN, was wir alle wirklich sind 🙂 Schöpfer!

Veränderung liegt in der Natur des SEINS


„Nutze deine Macht, Dinge zu verändern die Veränderbar sind.
Nutze deine innere Weisheit, die Dinge so zu verstehen wie sie sind,
und nutze deine emotionale Intelligenz, um dich am Leben zu erfreuen!“

❤ KS

Alles und jedes unterliegt der Natur der Veränderung. Veränderungen gehören zum Leben einfach dazu, alles ist immerzu in Veränderung 🙂 Ohne Veränderung gäbe es kein Leben.

Alles ist in ständiger Bewegung, auch ein scheinbarer Stillstand ist Teil wertvoller Veränderungen im Leben allen SEINS 🙂

Ich bin das was ICH BIN

Ist es festgeschrieben das was ich bin?
Ich höre oft den Satz, so bin ich halt, jeder kommt mit seinen Inhalt auf die Welt und das ist halt nicht zu ändern! Punkt aus fertig! Ist es wirklich so? Komme ich mit meinen Fahrplan auf die Welt, und kann nichts daran ändern?

Meine Antwort darauf – NEIN absolut nicht. Es mag sein, sicher sogar, das ich mit bestimmten Eigenschaften, mit bestimmten Wesenszügen, mit bestimmter Eigenartigkeit, mit bestimmten Umständen (die mir sicherlich nicht immer gefallen) hierher komme. Doch ÄNDERN kann ich sie alle mal 😉

Ich spreche gerne in Bildern, hier also mein Bild.
Wenn es mir also bestimmt ist als eine Kartoffel auf diese Welt zu kommen, heißt das noch lange nicht, dass ich ein Leben als dreckige Knolle irgendwo verschrumpeln muß. Natürlich kann ich es, nur ich muß nicht. Es ist der freie WILLE der jetzt ins Spiel kommt.
Ich kann natürlich behaupten und darauf bestehen, das es nun mal so ist, ich bin eine Kartoffel und ich bin halt so, auch gut – dann bleib halt eine rohe ungenießbare von keinen verzehrt werden wollende Kartoffel. Punkt aus!

Doch viel Interessanter ist es, herauszufinden was ich als Kartoffel alles SEIN kann 🙂
Ich kann mich auf unterschiedlichster Weise ausprobieren, mich quasi immer wieder neu erfinden. Ich kann Rezepte finden die mich voll zur Geltung bringen. Und ich kann mich mit anderen zusammentun, und die leckersten Gerichte können daraus entstehen.

Das klingt zu einfach? Ich hör dich schon reklamieren – Im wirklichen Leben ist es nicht so, da kann ich nicht frei entscheiden! Wo kämen wir den hin, wenn jeder nur das machen würde was er gerne machen würde!

Ja wirklich – wo kämen wir dann hin? Versuch dir mal diese Frage zu beantworten.
Ich finde wir kämen dort an, wo das Alte aufhört und das Neue beginnt.
Wenn ich SEIN darf was ICH BIN, was glaubst du, wie würde ich mich dann fühlen? Wenn ich mich ausdrücken darf, als das was ICH BIN, was glaubst du, wie würde es mir dabei ergehen?

Ich durfte dieser Frage einmal nachgehen, und zwar für die damalige Zeitschrift „Der Zufall“. Das war anfangs des Jahres 2011

 

Was bin ich? Wer bin ich? Wozu bin ich? Macht es Sinn, dies alles zu wissen? Wenn ja, welchen? Dies ist wohl eines der größten Rätsel, bei dem wir wahrscheinlich nie in der Lage sein werden, es gänzlich zu lösen.

„ SEIN ODER NICHTSEIN“ wie Shakespeare es im Hamlet ausdrückt, oder wie ich es nenne „Ich bin das ich bin!“

Liegt der Sinn nicht im Sein? Ich bin um zu sein! Ist das nicht ein wunderbares Gefühl – ICH BIN UM ZU SEIN! Kein anstrengen, kein Mühsal, kein muß – einfach nur ein sein!

Hieße das nicht, das ich alles sein kann was immer ich will, und das ich bin was immer ich sein wollte! Ja, genau das hieße es! Hieße das, daß alle da sind wo sie sein wollen, freiwillig? Ja, genau das hieße es!

Kein TUN führt mich zu dem was ich BIN, ich muß es SEIN! Was heißt das? Das ich nichts mehr tun muß? Das ich einfach nur zu sein brauche? Wie würde die Welt dann aussehen?

Ich sage dir, die Welt würde wundervoll aussehen. Es wäre eine Welt voller Frieden. Da jeder das sein kann, was er sein will, und dies voller Freude. Ohne Bewertung, ohne Rechtfertigung, einfach nur SEIN. Der Schneider wie der Lehrer. Der Dirigent wie der Organist. Der Direktor wie der Künstler. Der Philosoph wie der Handwerker. Die Frau, die gerne bügelt, kocht und putzt genauso wie der Weltenbummler. Eine Welt in der es kein mehr oder weniger gibt, sondern einfach nur ein „ICH BIN“. Der Mensch wäre erfüllt von seinen TUN, da er SEIN darf was immer er ist. Und das erzeugt Frieden, Frieden in uns wie auch um uns.

Wir unterliegen zum größten Teil dem Glaubenssatz, daß wir etwas TUN müßten, um über dieses handeln zu dem zu werden, was wir SEIN wollen. Doch tatsächlich ist es genau umgekehrt.

Ein friedvolles Sein, bei allen was ihr tut, wünscht euch mit offenen Herzen – Karin Schabus

PS: Wartet nicht darauf, bis der andere es IST, seid es zuerst!

Text: Karin Schabus

 

PS: Dieses Zitat fällt mir gerade dazu ein und ich finde es sehr passend 🙂


„Unsere größte Angst ist, dass wir grenzenlose Macht in uns haben.
Es ist unser Licht, nicht unser Schatten, vor dem wir uns am meisten fürchten. „Wer bin ich schon“, fragen wir uns, „dass ich hervorragend, großartig und berühmt sein darf?“ Frage Dich: „Wer bist du, dass du es nicht sein darfst?“
(Marianne Williamson)

Alles eine Frage der Sicht…

das ein und dasselbe Bild kann von jeden anders beschrieben werden. Es kommt immer nur darauf an, aus welchen Blickwinkel es gerade gesehen wird. Und treten wir nur einen Schritt zur Seite ermöglicht dies eine ganz andere Sichtweise auf das eine Bild, und eine ganz neue Einsicht kann daraus entstehen.

Wir können alle in den selben Haus wohnen, und hätten derwegen alle unterschiedliche Aussichten.
Nehmen wir mal an wir bewohnten ein sieben stöckiges Haus, und vor unserem Haus liegt ein wunderbar angelegter Garten, ein kleines Paradies wunderschön anzusehen.
Würden den alle Bewohner gleich sehen? Wohl kaum.
Befragt man denjenigen der die Kellerwohnung bewohnt und nur einen kleinen Ausblick nach draußen hat, und diese auch nur selten verläßt, würde wahrscheinlich antworten: „Was soll daran schön sein, sieh doch mal aus meinen Fenster!“
Und wirklich, sieht man aus seinen kleinen Fenster, sieht man nur ein Gewusel aus lauter verschiedenen Füßen 😉
Und so würde dir wohl jeder der Bewohner eine andere Beschreibung und eine andere Gefühlsstimmung abgeben, und das obwohl alle im gleichen Haus sitzen und alle den gleichen Garten vor sich haben, und   – JEDER HÄTTE RECHT 🙂

https://www.facebook.com/video.php?v=10152206210181752

Diese Video passt wunderbar hierher 🙂
glg Karin

PS: Genauso kann es sein, dass man im 5.Stock wohnt, eine herrliche Aussicht hätte, jedoch nie hinaussieht 😉
und genauso kann es sein, das derjenige im Kellerappartement absolut glücklich über seinen Platz im Haus ist, weil er es
liebt diese Vielzahl an Pfoten und Schuhen usw. zu beobachten 😉

Alles ist möglich und absolut nichts ist wie es scheint, drum öffne dich der Vielzahl an Möglichkeiten und du wirst wahre Wunder erleben 🙂

Für mich…

ist es eine Welt der Hoffnung, eine Welt der schier unmöglichen Möglichkeiten 🙂 eine Welt die zu allen bereit ist.

Wir leben in einer Zeit in der alles möglich zu sein scheint, in der wir zum vollen Mitschöpfer werden können, und das ganz bewußt, den unbewußt sind wir das ja sowieso 😉

Doch Bewußtwerdung ist das Stichwort dieser Zeit 🙂

„Du bist das Licht der Welt“

Wie soll was sein…

…wozu diese Frage? Wir wollen immer auf alles Antworten haben, am besten noch von anderen, denn die wissen es ja immer besser. Wo ist das Vertrauen in uns selbst? Wir sind immer auf der Suche nach Anerkennung dessen was wir tun, wir finden es erst gut wenn es die „richtigen“ für gut befinden. Doch die Richtigen sind immer die Falschen 😉 Wir übersehen meistens diejenigen, die sich mit uns freuen, die sich mit uns in die gleiche Richtung bewegen, weil wir immer auf die starren von denen wir Anerkennung erhoffen.

Woran liegt das? Ganz einfach – wir sind nie für das gelobt worden, für das wir gelobt werden wollten, wir sind nie dann gesehen worden, wenn wir gesehen werden wollten und wir sind schon gar nicht von denen gesehen worden von denen wir gesehen werden wollten – ein Teufelskreis 😉

Doch die Antwort ist einfach – steig einfach aus 🙂
Steig aus dem Bild heraus und betrachte das Ganze.
Erkenne jeden als Teil deiner Familie an, erkenne das du Teil eines Ganzen bist dessen Bild nicht dem entspricht was du zu wissen glaubst 😉

In meinem Kopf war schon immer der Satz >Glauben heißt nichts Wissen< und ich fragte mich immer wie soll das sein, zu glauben ist doch das wichtigste. Der Glaube wird uns noch immer als etwas Unantastbares verkauft. und für viele dient er als zuverläßlicher Halt. Nicht zu glauben ist wie nichts sonst zu haben. Ohne den Glauben hätten und würden viele es nicht schaffen – so halt deren Glaube 😉
Doch Glaube ohne Wissen ist kein Glaube – sondern nur ein ausgeliefert sein.
Ausgeliefert an ein Trugbild, das nur dazu erschaffen wurde diejenigen kleinzuhalten die an den Glaube glaubten, jedoch ohne zu wissen was diesen Glauben ausmacht, hinterfragen war nicht angebracht und natürlich auch nicht erwünscht.
Und ist es nicht so, dass viele sich gar nicht zu hinterfragen getrauen?

Dieses blinde vertrauen in einen Glauben der uns nur vorgegaukelt wurde, zerbröckelt gerade 🙂
Wir haben aufgehört nur zu „glauben“!

Ist das nicht schön :-))

 

Das Wunder der Zeit

2015 – ein wahrlich magisches Jahr 🙂

Für viele wird dies ein wahrlich magisches Jahr – wenn sie es zulassen 😉

Bereit zu sein für das einzustehen was wir wahrnehmen.
Bereit zu sein für das was wir fühlen.

Bereit zu sein, uns von Vorstellungen und Glaubensmuster zu verabschieden. Es gibt kein richtig und kein falsch, es gibt nur ein einfaches – es ist.

Es ist so wie es ist, so wie es für uns ist. Also steh dazu – wie ist es für dich? Für dich – für dich persönlich, für dich – bevor der ganze Schwall hereinbricht von Abspeicherungen vergangener Zeit. Für dich – der du bist JETZT.

Für dich – wie ist es für dich? Inmitten deiner Selbst, das du zu erkennen bereit bist, abseits aller gesellschaftlichen Tribute.