Wie nicht Wer

Hauptsächlich werden wir daran gemessen wer wir sind. Und doch kommt es in unseren Leben nur darauf an wie wir sind 🙂

Wer wir sind ist schnell erzählt, da geht es hauptsächlich um Zahlen – man könnte überhaupt meinen wir werden nur nach Zahlen gewertet.
Wenn wir jemanden kennenlernen, geht es nur um Zahlen – die Zahl des Alters, die Anzahl der Familienangehörigen, die Zahl der Ausbildungsjahre und natürlich die Zahlen des Einkommens – überall nur Zahlen, Zahlen, Zahlen.
Wir sind so auf Wert getrimmt, dass in unseren derzeitigen Leben nur die Zahlen zählen.
Haben wir zum Beispiel ein neues Auto, eine Küche, ein Kleid oder sonstwas – nach was wird zumeist als erstes gefragt? Natürlich nach den Zahlen!
Wollen wir in den Urlaub fahren, oder öfter mal bibifein Essen gehen; egal bei was, egal womit, egal wie oft – bei allen wird nur gefragt: „Was das wohl kostet?“
In allen Bereichen zählen nur die Zahlen, wenn die Zahlen nicht stimmen – wird sofort nach Fehlern gesucht. Doch bei allem Ernst, nach welcher Logik wird hier gerechnet?
Überall werden Zahlen vorgegeben, die es gilt zu erreichen – sogar bei der Anzahl der sexuellen Aktivitäten – überall gilt es einen Wert zu erfüllen! und ganz im Ernst, sind wir nicht alle geneigt zu lügen, um nur ja nicht aus den durchschnittlichen Zahlen herauszufallen?
Bei allem was wir tun, zählt nur die Zahl die wir dafür kriegen – doch was sagt die über uns aus? Nichts! Rein gar nichts!

Willst du wirklich etwas über jemanden erfahren, erfährst du es nur über das WIE! 🙂

Bei allem was du tust, zählt letztlich nur das WIE.
Bei allem was du erfährst, zählt letztlich nur das WIE.
Bei allem was du erreichst, zählt letztlich nur das WIE,
denn das Wie ist letztlich dafür ausschlaggebend ob du dabei glücklich bist! 🙂

Sei glücklich, bei allem was du tust, denn am Ende deiner Tage zählen keine Zahlen mehr 😉
Am Ende zählt nur WIE du sie erlebt hast 🙂 ❤ KS

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Das Ende der Dualität?

Oder eher der Beginn einer neuen Betrachtungsweise?!

Wir leben in der Dualität, dass ist schon richtig,
doch das ist ja an und für sich nichts schlechtes.
Was heißt eigentlich >>Dualität<<? = Zweiheit, Doppelheit, Wechselseitigkeit.
Mit meinen Worten ist die Bedeutung der Dualität folgende = zwei in eins 😉
Zwei Teile ein und derselben Sache – komplett neutral!

Da gibt es kein „das eine muss da sein, weil das andere auch da ist“ kein „wir leben halt in der Dualität, und von der kommen wir nicht los“ oder schlimmer noch „wir müssen die Dualität auflösen!“ als ob es was schlimmes wäre in der Dualität zu leben – wo her kommt diese negative Besetzung?
Ehrlich gesagt keine Ahnung, nur ganz verstanden hab ich diese Einstellung nie 🙂
Vielleicht von einer Verwechslung mit dem Wort Duell, ja dann wäre es ein Kampf – doch so…ist es nur die Betrachtung einer Sache aus zwei verschiedenen vorhandenen  Varianten 🙂
Und da  ich nun mal gerne den Dingen auf den Grund gehe 😉
ist hier meine der Sicht der Dinge, wie man so schön sagt 🙂

„Die Dualität“ viele wollen sich davon befreien, doch ich sage: „Das geht nicht“
Die Dualität ist ein Teil unseres Seins. Wieso sollten wir uns davon befreien müssen?
Hier liegt ein grundliegendes Missverständnis vor – vielleicht wirklich aus der Ähnlichkeit zwischen den Wörtern Dual und Duell heraus. 😉 wer weis das schon, spielt auch keine Rolle.

Es gibt das Eine nicht ohne dem Anderen! 🙂 Es gibt immer zwei Auslegungen. Es beinhaltet von beiden Teilen gleich viel. Es ist weder gut noch schlecht – es IST einfach!

Es ist immer gut und böse! 🙂 Es wird im gesamten nie nur eines davon sein. Es ist wie die 2 Seiten einer Münze – es gibt sie einfach immer.

Egal was wir betrachten, diese „Dualität“ ist immer gegeben. Doch wirst du im Gesamten nichts finden, dass nur gut oder nur schlecht ist. Nichts!
Denn wenn auch es für dich nur diese Seite hat, gibt es irgendwo ganz sicherlich einen Platz wo nur die andere Seite zählt. Wetten?
Das ist bei allem so, auch bei dem für uns scheinbar schrecklichen.
Mord bleibt immer Mord, richtig? Und die meisten werden jetzt vielleicht denken: „Und es bleibt immer schlecht!“ Nein, tut es nicht. Im richtigen Moment gemordet und du bekommst sogar einen Orden dafür. 😉 Es ist weder gut noch schlecht, es ist – Mord!

Egal was wir jetzt auch betrachten wollen, es gibt immer irgendwo auf der Welt ein Volk oder ein Gesetz oder sonst irgendetwas, dass das Eine das wir verurteilen verherrlichen; dass das Eine das wir nie essen würden lieben; dass Sitten die wir für verwerflich halten würdigen; usw.

Es gibt einfach nichts, das nicht Positiv wie Negativ besetz ist – ja nicht einmal das Wort POSITIV selbst! Denn wenn du bei einem Arztbefund positiv bist – ja dann bist du ziemlich im Arsch 😉 (sorry)

Also bitte, hört auf zu hoffen, das die Dualität sich auflöst – sondern löse einfach deine „Sicht-Weisen“ über sie – und du wirst sie in ihrer Gesamtheit wieder entdecken, und dir sagen: „Wow, wie genial die Schöpfung doch ist!“ 😉

Mit der Natur…

sollen wir leben 🙂
Manchmal bin ich schon fasziniert, was für manche mit der Natur zu leben bedeutet 🙂
Also für mich heißt das nicht nur, wir sollen uns von dem ernähren was die Natur uns gibt (im Grunde genommen gibt sie uns ja dann doch auch die Tiere, die sich in ihr befinden, oder? in gewisser Hinsicht schon, oder?) sondern mit der Natur zu leben heißt für mich, es ihr gleichzutun 😉 von ihr zu lernen.

Wie außen so innen – bekommt somit eine ganz andere „sicht-weise“ 🙂

Im Außen ist alles sichtbar, ist alles schon da – nur unser Blick fällt meist auf die andere Sicht, da heißt es dann: „Wo ist es denn? Ich sehe keinen Reichtum, keine Fülle, kein geordnetes Leben, nur Chaos und Zerstörung, Armut und Groll“, doch das ist dann >wie innen so außen< – im außen, in der Natur, ist alles schon da 😉 da gibt es diesen Reichtum, diese Fülle, diese Ordnung, hier hat alles seinen Platz, hier hat alles seinen Nutzen, seinen Zweck, alles erfüllt ein wunderbar zusammenspielendes Gebilde der Ganzheit.

Mit der Natur zu leben, heißt für mich – durch sie zu lernen!
Mit der Natur zu leben, heißt für mich – sich auf dieses Spiel einzulassen.
Mit der Natur zu leben, heißt für mich – ihr nachzuahmen!
Die Natur zeigt uns auf wie es geht – wir müssen nur hinschauen 😉
Die Zyklen durchschauen, den Rhythmen folgen. Alles ist miteinander verbunden,
alles ist zusammenhängend, alles ist im Einklang…

Alles in der Natur läßt sich auf Veränderungen ein, stellt sich um – um neu zu sein! – sicher braucht es seine Zeit – doch alles hat SEINE ZEIT!
Alles in der Natur ergibt im größeren Zusammenhang immer eine logische Erklärung. – von den Beispielen ihrerseits profitieren – wenn wir sie zu sehen gelernt haben 😉

Auch die Erde ist in einer großen Umwandlungsphase, doch die Natur stellt sich mit ein, gibt sich dem Umbruch hin, verändert sich (immer wieder) läßt altes verschwinden und neues entstehen.

Nur wir sehen darin immer nur etwas schreckliches – doch hätte die Erde sich nie verändert, wären hier keine Berge sondern Wüste, den Geologen nach, oder?

Die Natur hat aus diesen Veränderungen noch immer etwas wunderbares hervorgebracht!
Seien wir bereit es ihr gleichzutun! 🙂

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(Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de)

Die Natur unterliegt strikten Regeln – wir auch….
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit nach ihnen zu spielen)

Die Natur erschafft sich immer wieder neu – wir auch…
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit dies zu sehen)

Die Natur strebt immer nach sich auszubreiten, zu wachsen – wir auch…
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit,
diesen einen anderen Ausdruck zu verleihen als bisher)

Die Natur hat für jeden und für alle genug – wir auch….
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit dies zu verstehen und danach zu handeln)

Die Natur lebt aus der Vielfalt heraus – wir auch….
(nur wir sind meistens nicht dazu bereit diese für sich stehen zu lassen)

Die Natur vollbringt wunderbare Dinge – WIR AUCH!
Sei das was du bist – ein Teil der Natur!

Im Prinzip ist alles möglich

Wie oft hört man: „Ja, wenn ich die Chance dazu hätte, ja dann würde ich…!“

Doch wann hat man die Chance dazu?

Gestern bei uns zuhause beim Abendessen, kamen wir auf dieses Gespräch, und eines meiner Kinder gab folgendes zu bedenken: „Die Chance dazu haben wir immer, es ist nur eine Frage des Wollens!“

Tja, so einfach ist das 🙂 Es ist nur eine Frage des Wollens! Wir sollten mehr auf unsere Kinder hören!

Der Willensstarke hat hier absolut den Vorrang. Doch wer ist dieser Willensstarke? Du und du und du und ja du auch 🙂 Jeder Einzelne von uns ist dieser Willensstarke!

Denn es zu tun oder eben nicht, diese Chance zu nutzen oder eben nicht, obliegt allein meinen Willen, oder nicht? Die Entscheidung diese Chance zu sehen, oder nicht als Chance anzusehen – ist meine Entscheidung. Die Entscheidung keine Entscheidung zu treffen obliegt auch meiner Entscheidung zu Grunde 😉

Es ist eine Frage des Wollens! Und ist es nicht meistens so, dass sobald ich mich für etwas, oder auch gegen etwas, entschieden habe – es urplötzlich sichtbar wird. Das sich plötzlich Möglichkeiten auftun, die bis dato einfach nicht da waren. Möglichkeiten, die der Grund dafür sein können zu sagen: „JA, ich nutze diese Chance!“ oder um zu sagen: „Na sieht du, ich habe keine Chance!“

Dem allem liegt der gleiche Mechanismus zu Grunde – der Mechanismus des Wollens 🙂

Denn, wären wir vollkommen ehrlich, müssten wir uns jedesmal eingestehen – eigentlich will ich nicht! „Nicht zu können, heißt demnach nicht zu wollen“ Ganz einfach oder?

Doch ich weiß aus eigener Erfahrung, das man das weder hören geschweige denn akzeptieren kann, wenn man sich gerade in einer Lebenssituation befindet die alles andere als einfach geschweige als schön bezeichnet werden kann.

In diesem Moment, möchte und „kann“ man nichts davon hören, das man SELBST dafür verantwortlich wäre. Denn wer würde sich solche Lebensumstände schon selber aussuchen! Wir ALLE! Wir Alle tun es immer und immer wieder!

Ja ich weiß, auch ich hab das anfangs nicht glauben können – und doch – es ist die sinnvollste Antwort überhaupt 😉

Und wirklich, ich hab jegliche Erfahrungen gesammelt, ich bin durch all das hin durchgegangen, ich weiß wie sich das anfühlt – und ich weiß dass sich dieser Weg gelohnt hat 🙂 Denn dadurch kann ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen weitergeben.

Und wenn ich manchmal so die Antworten meiner Kinder höre und sehe wie sie es vor allem auch umsetzen, lehne ich mich schon manchmal schmunzelnd zurück und bin dankbar für mein Leben, dankbar für die Erkenntnis über mein Leben, und dankbar das ich mit meinen Wissen Menschen aufzeigen kann, das kein Ort an dem ich mich gerade befinde so schlimm sein kann, dass ich nicht befähigt genug wäre durch diesen Ort hindurchzugehen.

Ich weiß nicht ob gestern jemand diesen Film gesehen hat „Woran erkennt man, dass es Liebe ist“ Eine Situation aus diesen Film passt jetzt wunderbar hierher 🙂 nämlich die mit der Knete, und dem Satz: „Manchmal kann eine kleine Änderung der Sichtweise Möglichkeiten hervorbringen, von denen wir vorher nicht zu träumen gewagt hätten“

In diesem Sinne – nutze die Chance des Wollens!
Und sei dabei nicht nur Hörer deiner Wörter, sondern Täter derselben 😉

„Ich fand heraus, daß ich immer die Wahl habe – auch wenn sie manchmal nur darin besteht, die Dinge anders zu sehen.“
(Judith M. Knowlton)

Bibelsprüche

Ob wir wollen oder nicht, im Normalfall kommen wir nicht an diesen Sprüchen vorbei.

Angefangen bei einer Taufe über die Konfirmation bis hin zu jeglichen anderen Anlässen und Festen – überall bekommt man so einen Spruch zur Seite gestellt.

Ob man nun gläubig ist oder nicht, tut hier nichts zur Sache. Auch nicht wie man zur Kirche steht. Denn geht es zum Beispiel um die Taufe des eigenen Kindes, verschwindet plötzlich alle Lächerlichkeit dessen, und man sucht voller Freude den passenden Bibelspruch aus um dem Kind etwas auf dem Weg mitzugeben.

Ich bin und war noch nie ein Kirchengeher, ich verstehe die Institution Kirche auch nicht als etwas das uns was zu geben hätte, uns frei lässt, uns sein lässt, sondern eher als einen Käfig irrationaler Denker 😉
Doch um Kirche geht es hier auch nicht – den „Kirche“ hat jetzt nicht wirklich mit dem Glauben an sich etwas zu tun.

Doch in speziellen Fällen (Taufe usw.) erfüllt sie einfach den Mittel zum Zweck 😉

Die Bibel

Das Wort zum Sonntag 🙂

Fragt mich nicht, was es mit der Bibel auf sich hat, doch andauernd stolpere ich über diverse Bibelsprüche – viele davon haben wirklich einen Sinn 😉

Für mich ist die Bibel kein „heiliges“ Werk, zumindest kein heiligeres wie auch andere gesammelte und zusammen getragene Werke – vorallem aus der heutigen Zeit.

Was ist die Bibel schon, außer Aufzeichnungen verschiedener Menschen, von irgendjemanden zusammengetragen zu einem Werk, das dann abrupt endete…

Es endete abrupt mit dem Tod eines Menschen, der dabei war die Allgemeinheit darüber aufzuklären, das wir alles die selbe Macht haben und das wir alle dazu in der Lage sind die selben Dinge zu bewirken wie er. Da wir alle, wie er, Kinder Gottes sind und ein Ebenbild dessen.
Das war dann wohl für einige ein Dorn im Auge – wie sollte man auch Macht ausüben können, wenn alle über diese „eine“ Macht bescheid wüssten 😉

Mal ganz im Ernst, wieso sollte Gott aufgehört mit Menschen zu sprechen, wo er es doch auch schon ewige Zeit davor getan hat?
Er hat nicht aufgehört mit uns zu sprechen, mit jedem Wort das uns begegnet spricht er mit uns.

Es durfte nur nicht mehr „offiziell“ gesammelt werden 😉
Und was sind diese Sprüche aus der Bibel schon, als Aufzeichnungen einzelner Menschen, die das beschreiben was sie erleben und bewegen – und machen wir heute was anders?! Nein –
So gesehen ist quasi das Internet die Bibel der Neuen Zeit :-))))

Die Euphorie des Versuchens

Ver>suchen< ständig sind wir auf der Suche nach etwas das uns erfüllt. Doch meist bleibt nach der anfänglichen Euphorie des Neuen nur eine Leere. Eine unerklärbare Leere, die uns nach der ersten Euphorie immer wieder auf die Suche machen läßt.

Warum ist das so? Warum vermögen wir es nicht, diese Leere aufzufüllen?
Wo wir doch ständig bemüht sind, von außen etwas hinein zufüllen. 😉

Instinktiv spüren wir den Drang nach dieser Fülle, die alles beinhaltet was wir zum glücklich SEIN brauchen.
Dieser Drang ist es, der es uns immer und immer wieder versuchen läßt. Der uns weitermachen läßt, der uns Neues ausprobieren läßt – um uns dann immer wieder zu zeigen „es funktioniert so nicht“ 😉

Wir verschlingen Reihenweise Bücher, die uns die unterschiedlichsten Praktiken ausprobieren lassen. Bücher die uns gefangen halten, durch ihre fesselnden Erzählungen ihrer Erzähler. Bücher die uns Hoffnung geben, das auch wir es irgendwann schaffen und wir sind voller Überschwang und voller Übermut – bis, ja bis das Buch fertig gelesen ist und im Regal verschwindet. Dann nimmt die Leere wieder ihren Platz ein….

Warum ist das so?
Solange wir ein Buch in der Hand haben, haben wir einen Halt! Wir haben etwas woran wir uns festhalten können. Doch sobald dieses eine Buch im Regal verschwindet, verschwindet auch dieser Halt. Und wir fühlen uns wieder allein und ausgeliefert…haltlos.
Der Griff zum nächsten Buch ist vorbestimmt, wir fühlen uns aufgehoben in diesem Vermitteltem,  wir fühlen uns geborgen in dieser Energie des Buches.
Nur leider verfliegt dieses  allzu schnell, denn auf Dauer vermag uns das nicht zu stillen.

Das Gleiche geschieht in den Kursen und Seminaren die wir besuchen. Was geschieht in diesen Seminare, (außer das wir natürlich immer etwas dabei lernen, wie natürlich auch bei den Büchern, doch dies steht hier außer Frage) in den ganzen Kursen die wir besuchen? Sie geben uns etwas, sie geben uns das Gefühl nicht alleine zu sein!
Wir sind dann so glücklich damit etwas gefunden zu haben, dass uns auffängt, das uns zeigt „hey, du bist hier richtig! Hier sind wir alle gleich!“
Dieses Wohlgefühl läßt dich ein Seminar nach dem anderen besuchen, nur um dann was zu erkennen? Das du nicht ständig in einem Seminar sein kannst um zu SEIN!  Bis dann irgendwann dieses Trugbild zerfällt, und du erkennst – außerhalb dieser Gruppe bin ich allein!

Also auch hier hält die Euphorie des Versuchens nur solange, bis ich entweder über dieser Gruppe hinausgewachsen bin und sie mir nichts mehr zu geben hat, oder ich einfach kein Geld mehr habe um noch eines zu besuchen 😉 Nein, bis halt dieses Gefühl der Geborgenheit, der Verbundenheit, des Verstandenwerdens nicht mehr vorhanden ist.
Die Leere sich immer öfter zeigt – nur wir sie nicht mehr zeigen dürfen 😉 damit die anderen nicht glauben könnten – ich hätte nichts gelernt 😉

Doch die Leere läßt sich nicht von außen füllen.
Diese Leere ist diese unbeliebte Unbekannte, mit der wir uns nicht auseinandersetzen wollen, denn wer weis was wir darin alles finden würden. Diese Leere war schon immer da und würde immer brav zugedeckt mit allen Möglichen nur um sie nicht fühlen zu müssen – doch nur weil wir sie nicht verstanden haben.

Doch jetzt erwacht quasi dieses Verständnis, wir fangen an zu begreifen was es mit dieser Leere auf sich hat 🙂

Es ist wie in der Mathematik 🙂 die Leere beinhaltet ALLES!

Und wo lernt man Mathe? In der Schule – richtig. Doch nur weil wir alle Rechnen in der Schule gehabt haben, heißt das nicht, dass wir die Mathematik verstehen müßen. Und nicht alle werden Mathematikprofessoren 🙂
Und? gibt es ein Problem damit? NEIN! doch nur weil wir nicht alle in Mathematik promovieren, heißt das nicht, dass wir nicht alle den Grundstein dafür in uns hätten, oder?

Und genauso ist es mit dem Leben – wir müßen nicht alle auf einer Stufe stehen und hätten doch alle, alle möglichen Voraussetzungen in uns schon vorhanden um Meister dieses Faches zu sein 🙂

Also laß dich nie von lernen abhalten – und laß die Formel der Leere sich vor dir ausbreiten.
Und laß dich nicht beeinflussen von diejenigen, für die es nur einen Weg zur Erkenntnis gibt.
Zu jedem Ergebnis gibt es viele Rechenswege – erinnere dich daran 🙂

Ich kann zum Beispiel um 10 zu erreichen –  2 x 5 rechnen oder 5 x 2, oder 7 + 3, 2 + 8, 1 +3+5+1 ich kann sogar 15 – 5 rechnen usw. und hätte immer 10.
Sicher bei machen Rechnungswegen ist der Weg ein weiterer als bei andern, doch eines ist sicher  – jeder kommt auf das selbe Ergebnis.

Wie heißt es so schön – das Leben beruht auf Mathematik!
Und die Formel dazu liegt in uns 😉

PS: Dieses Zitat hab ich gerade gefunden, und ich finde es paßt wunderbar hierher 🙂

„Du suchst jeden Tag den Weg im Außen, doch er ist im Innen.
Du suchst Dein ganzes Leben nach Liebe, doch sie ist in Dir.
Du suchst seit ewigen Zeiten das Licht, doch in Dir ist es hell.
Du suchst, doch Du kannst nur finden, was in Deinem Herzen lebt.“
(Isis-Tempel, Ägypten)

Ursprung

Der Ursprung allen Übels liegt in der Bequemlichkeit der Menschen.

Eine starke Aussage! Oh ja.

Und doch, vielleicht liegt auch hierdrin ein Fünkchen Wahrheit 😉

Es kommt auch hier ganz und gar auf die Sichtweise darauf an,
und aus welchen Blickwinkel wir es betrachten.

Beispiel 1: Wir sehen im Außen einen Terrorakt, eine Umweltkatastrophe, oder sonstiges und sofort sind wir bereit zu schimpfen. Bereit alle Möglichen zur Verantwortung zu ziehen, brauchen sofort einen Schuldigen. Noch bevor wir Anteilnahme kund tun – brauchen wir jemanden den wir die Schuld dafür geben können. –
doch sind wir auch bereit Verantwortung zu übernehmen?

Beispiel 2: Solange Medien über eine Katastrophe berichten, uns Bilder der Zerstörung und hilfesuchenden Menschen zeigen, steigt unsere Anteilnahme ins Unendliche, wir sind betroffen und erschüttert. Schnell sind wir bereit zu fordern, das sich Dinge ändern müßten – doch sind wir auch bereit dementsprechend zu handeln?

Allzu schnell hat uns dann unser Alltag wieder in Beschlag, und die Bilder und Berichte verschwinden aus den Medien. Und wie es so ist – aus den Augen aus den Sinn 😉 denn Gott sei Dank ist das alles ganz weit weg, und so schnell diese Meldungen aus den Medien verschwinden, so schnell verschwindet meist auch unserer Interesse uns darüber großartig Gedanken zu machen.
Warum auch? Betrifft es den uns? Hat es den überhaupt im entferntesten etwas mit uns zu tun?
Ich sage ja, doch zumeist sind wir einfach von der Bequemlichkeit der Ablenkung durch unser „Leben“ weit davon entfernt Zusammenhänge wahrzunehmen.

Worin da die Bequemlichkeit liegt?

Die Bequemlichkeit liegt darin, alles beim Alten lassen zu wollen und doch zu hoffen das sich etwas ändert!
Wir ändern doch trotz dieser Bilder weder unser Konsumverhalten noch unsere Einstellung.
Wir sind uns über die Auswirkungen unserer Verhalten nicht immer im Klaren.

Wie zum Beispiel beim Thema Umwelt –  überall gibt es etwas Kleines das man schnell noch mitnimmt, vorallem wen man kleine Kinder hat. Überall gibt es irgendein ein Spielzeug als Zugabe, alle die für etwas werben locken mit kleinen Dankeschöns, und immer wieder nimmt man es mit – nur um es meist in den nächsten Mülleimer zu entsorgen 😉

Hier zählt ja nicht die Qualität sondern nur das Gefühl – „wow das ist aber nett, da bekomm ich einfach so etwas“
Und da wir ja nicht sehen, was wir mit diesen Müll wirklich anrichten, machen wir einfach so weiter …. und sehen nicht den Zusammenhang.

Wir sehen den gesamten Kontext nicht zusammenhängend, wir können uns nicht vorstellen, das unser Tun mitbestimmend ist, für das was in der Welt so vor sich geht.

Und doch ist es bildlich gesprochen so wie wen man einen
kleinen Stein ins Wasser wirft ….. 😉

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Solche Tage…

Es gibt Tage, die können gar nichts 😉
Alles und jeder kotzt einen an, und am liebsten wird man gar nicht erst angesprochen.
Am liebsten wär man allein auf einer einsamen Insel, hauptsache warm und mollig, und weit und breit keine Menschenseele 🙂
Den ganzen Tag liegen bleiben wollen, die Bettdecke bis zum Kinn hochgezogen, oder besser noch zusammengerollt ganz unter der Bettdecke verschwinden.
Tage, an denen man sich selber im ersten Moment gar nicht erklären kann, wo dieser rapide Stimmungswechsel so plötzlich herkommt.
Tage, an denen man so mit einem vermeintlichen Problem beschäftigt ist, wo es nur so rund geht im Kopf, und dann genau in dem Moment wo man am Hochstand des Problems angekommen ist, jemand daherkommt und einen ganz lieb und nett etwas fragt und man explodiert.

Ja, so Tage gibt es 🙂

Es ist nichts schlimmes daran, das es diese Tage gibt, oder doch? Schlimm finde ich, das viele, die auf den Weg der „Erleuchtung“ sind, diese Tage verurteilen, verleugnen und so tun als dürfte es sie gar nicht geben, den sonst wäre man kein Erleuchteter.

Warum soll es diese Tage nicht auch geben? Warum soll ich, nur weil ich spirituell, energetisch und sonst noch was bin, keine solchen Tage haben dürfen? Warum sollte ich diese Tage verstecken, oder schlimmer noch gar unterdrücken?
Das wäre ja auch ein Verleugnen dessen was ich bin, oder nicht?
Ist es nicht auch nur ein Trugbild, um zu verhindern, dass alle glauben könnten, sie sind genauso gut und in Ordnung wie ihre Lehrer und Meister?

Ich darf keinen schlechten Tag mehr haben! Denn sonst, kann ich nicht zu den Erleuchteten gehören!
Ich darf keinen bösen Gedanken mehr haben! Denn sonst werde ich nie aufsteigen!
Schnell noch hier ein Seminar und da noch einen Kurs, nur um Jahre später dann zu erkennen – es ist vollkommen okay, so zu sein, hie und da mal einen solchen Tag zu erfahren 🙂

Ich darf solche Tage haben, doch soll ICH mich ihnen nicht hingeben, ich soll nicht in ihnen verfangen bleiben – und schon gar nicht soll ich sie verurteilen. Denn das wäre das eigentlich schlimme daran. Die Verurteilung! Wen verurteil ich den im endeffekt – MICH! Wen ich mich verurteile, hab ich dann gelernt mich anzunehmen als das was ICH BIN?
Wen ich diese Tage verurteile, versuch ich dann nicht wieder nur einem Bild zu entsprechen, das so womöglich gar nirgends so abgebildet ist?

Denk mal drüber nach?

❤ KS

Weigerung

Die Weigerung Dinge, Taten und Wahrnehmungen als das zu sehen was sie sind, geschieht meist ganz unbemerkt.  Immer mehr kristallisiert es sich heraus, das wir aus dem Impuls heraus einfach alles verweigern, was nicht dem Bild entspricht das wir seit Jahrtausenden eingeflößt bekommen haben. Dies geschieht so unbemerkt für unser Empfinden, dass wir schon sehr Aufmerksam sein müssen, um diesen Verlauf auf die Spur zu kommen 😉

Wir alle wollen uns ständig weiter entwickeln, das liegt in unserer Natur. Und doch scheint es immer wieder etwas zu geben, das uns aufhalten möchte. An erste Stelle steht hier sicherlich die meistgestellte Frage überhaupt auf dem Weg der Erkenntnis: „Wer bin ich schon?“
Wenn wir an der Stelle in uns hineinhorchen würden, an der wir ins stocken kommen, würden wir wahrscheinlich ständig eine Stimme hören die uns sagt, dass wir es nicht wert sind, dass wir es sowieso nicht schaffen, dass wir zu mickrig sind um großes zu leisten usw. kurz gesagt – wir sind Sünder!
Vieles wurde uns dadurch genommen, doch nichts desto trotz, sind wir an einem Punkt angelangt, wo diese Stimme an Wirkung, an Intensität, an Stärke verliert. Wir sind an einem Punkt angelangt wo wir es wagen dieser Stimme Parole zu bieten, doch Parole bieten bedeutet Kampf. Und zu kämpfen ist nicht die Lösung, ist nicht die Änderung die uns auf dem Weg der Befreiung behilflich ist.

Wir haben dieser Stimme Macht gegeben, wir selbst haben uns nicht getraut zu hinterfragen ob das alles so ist, wir selbst haben uns nicht getraut uns zu widersetzen, denn schließlich – wer bin ich schon? ein Sünder!

Doch jetzt kommen wir in die eigene Macht zurück, und erkennen wie lächerlich wir waren, wie lächerlich die Behauptung war Sünder sein zu sollen 🙂

Wir haben uns in ein Haus einsperren lassen, nicht nur in ein Haus, sondern nur in ein Zimmer dieses Hauses. Wir wussten zwar das alles viel viel großer war als dieser Raum den wir bewohnten, doch über diesen Raum hinaus wagte niemand zu denken, denn schließlich gab es einen Grund dass wir in diesen Raum gehalten wurden – wir haben gesündigt, so wurde uns das von den Raumwächtern immer wieder eingetrichtert damit wir ja nicht in die Versuchung kommen, das ganze Haus sehen zu wollen 😉
Und doch war da immer dieser Reiz, mehr über dieses Haus wissen zu wollen. Eine Tür wurde entdeckt, doch niemand wagte diese zu öffnen. Nur durch das Türschloss wagte man einen Blick, nur jeder der hindurch sah berichtete etwas anderes.
Irgendwann ging diese Tür einen Spaltbreit auf, und die Sichtweisen gingen noch mehr auseinander.
Die Erkundung war nicht mehr aufzuhalten, oftmals sind wir wieder in den einen Raum zurückgekehrt, doch jedes mal wenn wir uns hinauswagten, bekamen wir mehr und mehr Einsichten über die Schönheit dieses Hauses und über die Vielfalt der Möglichkeiten die dieses Haus uns ermöglicht.
Wir räumten viele Räume auf, säuberten sie von Unreinheiten, befreiten sie von Alten, und waren zutiefst beeindruckt von der Schönheit die sich unter den ganzen Unrat verbarg.
Wir erkannten, dass alles schon immer hier gewesen ist, und das wir bemüht sein sollten diese Räume sauber zu halten, um all das Schöne genießen zu können. Immer gelang das nicht, und manchmal passierte es das in manchen Räumen die Schönheit wieder verlorenging, da man vollkommen auf die Wichtigkeit vergaß diese Räume immer wieder mal zu säubern.
Das Wissen ging nie mehr verloren, und immer wieder fand sich jemand, der sich nicht von den vollgepackten Räumen abschrecken ließ, der sich aufmachte diese Räume zu entdecken, und immer wieder fand man diese wunderschöne Schönheit, sie ist nie verloren gegangen, sie war immer da, geduldig ist sie, mitfühlend ist sie und empfängt uns immer wieder mit mitfühlender Wärme und Geborgenheit, nie Verurteilend, nie Bestrafend, nie so wie sie uns damals in diesen einen Raum eingeimpft haben. Und doch ist es dieses eingeimpfte von damals, das uns immer  wieder zurückholt, das uns diese vollkommene Schönheit nicht frei genießen läßt.
Im Laufe der Zeit veränderte sich das Haus, es wurde immer freier und gab einen ganz neuen Blick frei – den Blick in den Garten, wow welch ein Anblick 🙂 wir wußten intuitiv dass es Zeit war weiter zu gehen, das es Zeit war auch das Haus zu verlassen und die Welt da draußen wiederzuentdecken.
Doch um diese unendliche Weite mit diesen schier unzählbaren Möglichkeiten zu erfahren bedarf es ein drüber hinaus gehen, bedarf es den Wunsch das Haus – mit den uns doch vertrauten Angewohnheiten und Gepflegtheiten – verlassen zu wollen.  Wir spüren dass wir, um den Garten mit all seiner Schönheit erfahren zu können, alles bisher gekannte in Frage stellen müssen, das wir alle uns bekannten und sogar bisher unbekannten Denk-, Glaubens- und Verhaltensmuster aufgeben müssen.
Viele bevorzugen es, im Haus der alten Gewohnheiten zu bleiben. Manche glaubten sie hielten an eh nichts fest und wurden beim betreten des Rasens eines besseren belehrt, den kaum war man in diesen Garten eingetreten wurden alle alten noch nicht losgelösten Muster sichtbar 🙂

Wir sind gerade erst an diesen Übergang angekommen. Und erkennen das alles gleichzeitig existiert, immer schon da war und vieles schon das ist bevor wir es erkennen und erfassen können. Wir erkennen was es heißt das alles gleichzeitig existiert, nämlich das es vollkommen in Ordnung ist wo wer sich gerade in welchen Teil des Hauses aufhält, und das jeder jederzeit vom Garten ins Haus und vom Haus in den Raum und von den Raum in den Garten wechseln kann.

Nur um sich vollständig in diesen Garten aufzuhalten bedarf es ein völliges loslösen von allen bisher bekannten, und ein gleichzeitiges erkennen dessen dass sich trotzdem nichts ändert 😉 Die Welt bleibt die gleiche 🙂 und gleichzeitig entsteht eine völlig Neue!

Bist du bereit für dieses Abenteuer?