Schuld

„Schuld“ klingt doch an sich total unschuldig! 🙂
„Schuld“ ist doch einfach nur ein Wort, das neutral betrachtet doch gar nichts aussagt, oder?
Wir geben ihm doch erst die Bedeutung, die nichts Gutes verheißt.
Schuld hat man entweder, oder man gibt sie jemanden, oder?
Schuld nimmt man auf sich, oder gibt sie ab, ganz einfach oder?
Schuld ist etwas Belastendes, muss das so sein?

Was wäre wenn dem nicht so ist?
Was wäre wenn der Sinn dahinter ein ganz anderer wäre? Was wäre wenn?
Vielleicht ist es an der Zeit für eine andere Sicht 😉

Vielleicht geht es nicht darum, Schuld auf sich zu nehmen. Und sicherlich auch nicht darum sie jemanden zu geben! Vielleicht war der Sinn gar nie, dies als Last zu sehen – sondern als Befreiung!
Vielleicht sollte es uns frei machen, vielleicht sollten wir dadurch etwas befreien 😉

Bereit für eine neue Sicht-Weise? Bereit für einen Kahlschlag alter Denk- und Sichtweisen?
Bereit neu zu werden?
Okay 🙂 ich bin ja immer dazu bereit!

Wir geben uns leichtfertig für so vieles die Schuld, wir geben schnell einmal anderen die Schuld für alles 😉
Doch in diesen Fall sollten wir nehmen und nicht geben 😉
Die Schuld nehmen – nicht auf uns nehmen (so sind wir ja auch nur wieder dabei sie uns zu geben) – nein, die Schuld nehmen – herausnehmen! ???

Die Schuld herausnehmen – verändert alles 🙂
die Schuld herausnehmen, aus allen! ICH nimm die Schuld aus all den Dingen, Situationen und all den Gedanken und erlebten heraus 🙂
Nimm die Schuld heraus – und was bleibt?  >>Frieden<<

„Niemand hat Schuld“ – bekommt so eine ganz andere Bedeutung.
Und es kann ja auch niemand schuld sein, wenn wir von der freien Wahl ausgehen 🙂

Ich habe frei gewählt – dieses Leben 🙂
Ich habe frei gewählt – meinen „Spielinhalt“
Ich habe frei gewählt – doch wo beginnt diese Wahl?
Sicherlich nicht erst jetzt im Lichte der Erkenntnis meines Alters 😉

Und wenn die „Schuld“ nicht als schwere Bürde gedacht war, sondern einfach als Werkzeug uns zu befreien – würde das nicht alles verändern?
Und wenn die „Schuld“ nicht als Last gedacht war, sondern als etwas das uns führt, uns erkennen läßt – würde das nicht alles vereinfachen?
Und wenn die „Schuld“ nicht als etwas Erschwerendes gedacht war, sondern als etwas Unterstützendes – würde uns das nicht unendlich weiter bringen?

Laß dich führen in die Tiefe deines Seins, erkenne die Wahrheit deines Seins, erfahre alle Antworten aus deinem Sein. Laß das Leben sich vor dir entfalten, es hat dir soviel mehr zu sagen als du denkst 😉

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

 

 

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Trugbild

Wir sind einem Trugbild verhaftet. Einem Trugbild, das meiner Meinung nach besagt, das wir immer etwas zu erfüllen hätten, das wir immer etwas zu lösen hätten, uns immer irgendwie zu verhalten hätten um etwas zu sein von den wir nicht einmal wissen was es sein soll.
Einem Trugbild bei dem wir etwas nachlaufen was gar keinen bestand hat. Einem Trugbild wo wir alle gleich sein sollten, wo wir dem gleichen nachstreben und dabei vergessen haben zu bedenken dass keine Schneeflocke der anderen gleicht, kein Wasserkristall einander gleicht und vorallem kein einziger Fingerabdruck dem anderen gleicht – wie zum Teufel soll es dann sein, dass wir alle den gleichen Weg zu gehen haben sollten?!

Das Ziel mag das Gleiche sein, doch nicht der Weg 😉

Niemand hat etwas zu tun bzw. vermag etwas zu tun. Niemand entdeckt das Geheimnis des Rätsels wenn er auf alten Wegen wandelt.
Niemand kann falsch gehen, es gibt nur den richtigen Weg – nämlich deinen Weg! Und dein Weg beinhaltet alles was du bis jetzt warst und getan hast, genauso wie alles was du bist jetzt nicht warst und getan hast.
Genauso wie eine Schneeflocke dem Ziel folgt auf die Erde zu fallen und ihr Weg dahin ganz unterschiedlichst sein kann, wird sie ihr Ziel nicht verfehlen 🙂

Genauso wenig wie wir, wir können unser Ziel  nicht verfehlen 🙂 wir können keinen falschen Weg wählen. Nie und nimmer 🙂

Wir können eine Zeitlang gemeinsam gehen, das Gleiche ausprobieren, doch nie wird mein Weg auch deiner Sein – wie auch nie mein Fingerabdruck deiner Hand gehören wird.

Wir können voneinander lernen, wir können miteinander lernen – doch das ist auch schon alles.

Was ist das Ziel, magst du dich fragen.
Eine der Antworten kann diese sein:
„Die Grundlage des Lebens ist FREIHEIT.
Das Ergebnis des Lebens ist ENTFALTUNG
und der Zweck des Lebens ist FREUDE!“ (Esther und Jerry Hicks)
und eine andere kann diese sein:
„Du bist das du bist“ – nicht mehr und nicht weniger 🙂

 

Was ich mir wünsche…

„Ich wünsche mir >Frieden< für uns, den wir in uns spüren!
Ich wünsche mir >Liebe< für uns, die wir in uns fühlen!
Ich wünsche mir >Präsent sein< für uns, damit wir das Jetzt geniessen!
Ich wünsche mir, das wir uns darauf besinnen dies alles zu sein,
und damit unsere Lebenszeit erfüllen! ❤ KS

Ge“danke“n

Die Gedanken! Über die mach ich mir schon länger meine Gedanken 😉

Noch bin ich mit der Antwort nicht ganz zufrieden, doch vielleicht ergibt sie sich ja während des Schreibens.

Diese ganze Geschichte mit „Du darfst nur positive Gedanken denken“ usw. ist nicht ganz meine Sicht-Weise, ist nicht ganz dem Bild entsprechend das ich davon habe.
Klar ist es wünschenswert nur gute Gedanken zu haben, und doch >gibt es so etwas überhaupt?<
Nicht das ich es nicht schon des Öfteren ausprobiert hätte, und nicht das es nicht über einen bestimmten Zeitrahmen funktioniert hätte. Doch nie beständig, nie so das ich wirklich davon überzeugt war, dass das das Ausschlaggebende gewesen sein soll.

Ich bin nun ja schon seit über 20 Jahren dabei mich damit auseinanderzusetzen. Und ich hab den Schlüssel dazu noch nicht gefunden, so stell ich mir die Frage, ob es vielleicht am Schloss liegen mag. Denn vielleicht steh ich ja mit dem richtigen Schlüssel vor der falschen Tür! 😉

Aus meiner Erfahrung ist es nämlich überhaupt nicht möglich und setzt einen zeitenweise ganz schön unter Druck.
Denn, wenn etwas in meinen Leben tritt was nicht so rosig aussieht, oder mir etwas begegnet was ich gerade nicht gebrauchen kann – fühl ich mich als ob ich mich rechtfertigen müsste,  ja als Versager, denn schließlich vermittelt diese „positiv Denker Bewegung“ das dann ja nur noch gutes in mein Leben kommt, und die die wissen das du versuchst dein Leben in Ordnung zu bringen, sind meist noch schlimmer, denn durch das beweisen wollen ist man noch mehr unter Druck usw.

Doch Ereignisse werden immer in mein Leben treten, es wird immer etwas dabei sein womit ich wahrscheinlich nicht gerechnet habe usw.
Und irgendwann kommt dann die Erkenntnis, das es viel wertvoller ist wie ich über Ereignisse die in mein Leben treten denke, denn erst hier zeigt sich ob ich die richtigen Gedanken habe!
Denn hier trennt sich die Spreu von den Weizen. Denn hier kommt es dann erst grundlegend auf meine Gedanken an.
Wenn ich hier an dieser Stelle, mich auf die Suche nach meinen „falschen“ Denken mach, mir Vorwürfe mach, mich verrückt mach, weil ich es ersichtlicher Weise nicht geschafft habe positiv zu denken, denn sonst wäre dieses Ereignis ja jetzt nicht in mein Leben getreten usw., ja dann hab ich ein Problem 😉

Wofür steht das Danke im Gedanken? Für die Positivität. Für ein erleichterndes Gefühl.

Jetzt versteh ich auch, das es keine Erleichterung war, nur von Leuten zu hören: „du musst nur positiv denken“ Ich wurde oft regelrecht wütend darüber und schrie innerlich förmlich: „davon wird es aber auch nicht besser!“
Mir konnte keiner erklären was es heißt – positiv zu denken.
Doch jetzt hab ich für mich die Erklärung 🙂

Es sind und werden immer Ereignisse in einem Leben stattfinden, die im ersten Moment keine Freude verursachen – doch meine Aufgabe ist es neutral zu bleiben um später und überhaupt mit dankenden Gedanken darauf blicken kann.

„Soll ich jetzt auch noch dankbar sein für den Scheiß“ hör ich dich schon denken 😉 oder ist es auch nur die Erinnerung an mein damaligen Denkens 🙂
Du wirst es sein – irgendwann 🙂

Ich muß demnach nicht ständig freundliche und nette Gedanken über jeden und alles haben 😉 das hat meiner Meinung nach gar nichts miteinander zu tun 🙂

Der Gedanke formt mein Leben, klar doch nicht  zwingender Weise vorher, sondern einzig und allein nur dadurch welche Form ich meinen Gedanken gebe!
In welche Form presse ich das Geschehene! In die Form der Verurteilung usw. oder in die Form des Verständnisses usw.

Das Danke im Gedanken kommt mit zunehmenden Verständnis wie das Leben funktioniert 😉

Bildquelle: neurolle-Rolf pixelio.de

Bildquelle: neurolle-Rolf pixelio.de

Sei Du…

„Sei DU mit DIR in Harmonie,
in dem Wissen das du dadurch erst in Harmonie mit Allen-was-ist bist!
Sei DU mit DIR in positiver Übereinstimmung,
denn dadurch stimmt dein Leben mit ein!
Sei DU mit DIR glücklich,
in dem Wissen das du dadurch auf allen Ebenen Glück erfährst!
Fühl DICH mit DIR wohl,
und alles wird sich zu deinen Wohl fügen.“
❤ KS

Neu“gier“ig

Sind neugierige Menschen gierige Menschen?

Was treibt sie an außer der Gier? Ist es die Gier nach mehr? Mehr Wissen, mehr verstehen wollen, mehr zu entdecken, mehr haben wollen? Ist es die Gier nach Aufmerksamkeit, nach zur Schaustellung, nach sich Interessant machen, nach sich wichtig machen…..?

Hat Neugier etwas mit wirklichen Interesse zu tun? Hat Neugier wirklich mit echten Wissen wollen zu tun? Gibt es sowas wie eine gesunde Neugierde?
Wie sind neugierige Menschen wirklich? Sind sie getrieben ja nichts zu versäumen, in der ersten Reihe zu stehen wo immer es etwas zu erfahren gibt, wo immer etwas passiert ist, wo immer es etwas aufzuschnappen gibt?
Sind neugierige Menschen wirklich danach bestrebt, alles erfahrene, gehörte, gesehene, gereimte sofort wieder los zu werden, es jeden und überall zu erzählen?

Sind neugierige Menschen einsame Menschen? Nicht das sie allein sind nein, sondern sich im Inneren einsam fühlen, im Inneren eine Leere spüren die sie damit füllen wollen.

Worin unterscheiden sich neugierige Menschen von Menschen die Wissen wollen?
Besteht ein Unterschied ob ich aus Neugier handle oder aus Interesse?

Der Unterschied liegt aus meiner Erfahrung im Inneren verborgen.
Die Gier nach Neugier verliert man in den Maßen indem man sich Selbst findet, Frieden findet, die Bedeutung findet – und erkennt >die Antwort auf alles was ich wissen soll, liegt schon in mir< >alle Antworten finde ich in mir, sind schon vorhanden< >alle Antworten kommen aus mir, Antworten für meine Individualität (herrlich! 🙂 gerade erkannt: die Dualität in der Individualität! In mir ist einfach alles!)

Hör den Wörtern zu, lass das Wort sprechen – sie verraten dir all die Geheimnisse des Lebens 🙂

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Bildquelle: Oliver Mohr / pixelio.de

 

2015 – und alles wird anders

viele die auf dem Weg sind, hoffen das sich jetzt alles zum Guten wenden wird. Doch stimmt das? Viele fragen mich was dieses Jahr alles so bringen wird – und ich sage immer: „Alles und nichts“ 😉

Alles – wenn du bereit bist deine Sicht-Weise auf das Leben zu ändern, und die Einfachheit der Logik des Lebens anzunehmen bereit bist.
Und nichts – wenn du noch immer deinen Willen dem Leben aufzwingen willst 😉

Ich weiß für viele ist das ein Widerspruch in sich, doch bei weitem nicht 🙂

Der freie Wille besagt, dass ich immer frei wählen kann – nehm ich das an was das Leben mir gerade beschert, oder sag ich nein danke.
Annehmen = das Leben, betrachte es wie ein Fluß, lass es fließen, folge einfach dem Verlauf des Wassers in dem Vertrauen und Wissen das das Wasser seinen Weg kennt, und du nur dem Verlauf zu folgen brauchst.
Nein danke = du baust Staumauern, in dem Glauben etwas aufsparen zu müssen, du verlegst den natürlichen Verlauf des Wassers, in der Überzeugung das es so viel besser und schneller fließt…
Beide Möglichkeiten beinhalten Wasserstrudel, Wasserfälle, starke Strömungen und genauso ruhiges Fließen – und wie in diesem Wildwasserschwimmen legst du dich beim annehmen ins Wasser und läßt dich durchtragen und beim nein danke kämpfst du dagegen an und ermüdest dabei viel schneller.

Der freie Wille besagt, ich kann frei wählen – dem Leben selbst ist es egal ob ich ja oder nein sage.
Es ist wirklich so, dem Leben ist es einfach egal, es ist neutral, es hat zu allen die gleiche Beziehung. Dem Leben als solches ist es egal ob ja oder nein, es führt einfach das aus was du für richtig hälst.
Es ist wie bei einem Versandhaus, du wählst es liefert, egal ob es dir paßt oder nicht 😉 egal ob es dir zu klein, zu groß ist; egal ob es bunt oder schwarz/weiß ist; Das Versandhaus stellt jedem die gleich große Auswahl zur Verfügung, du wählst aus dem ganzen Sortiment und nur du entscheidest was du bestellst – das Leben liefert 😉

Der freie Wille ist es, der es mir ermöglicht in die Bewusstheit einzutreten dem Leben zu folgen.
Das Leben ist geduldig, es zwingt niemanden ihm zu folgen. Und doch, sobald man abläßt es bestimmen zu wollen, ist es da und fängt einen auf. Es ist so viel größer als wir, wir können gar nicht ermessen was unser Leben alles beinhaltet und für uns bereit hält – und doch bin ich mittlerweile der Überzeugung das es immer für uns ist, und für uns lebt.

Ich weiß das ich nichts weiß – trifft es hier genau 🙂 je weniger ich dem Leben eine Richtung geben will, umso mehr Richtung nimmt es an 😉

Dies trifft sicherlich nicht auf jeden und allen zu – und doch betrifft es jeden 😉

Mein Spruch

zur Konfirmation lautete: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist.“

Ich hab ihn mir damals selbst ausgesucht, das war der Spruch der mir ins Auge gesprungen war und hängen blieb.
Ich hatte ihn dann über Jahre hinweg vergessen 🙂
Doch dann fing er immer öfter an aufzutauchen, doch ich sah den Sinn zuerst nicht, verstand nicht was er mit meinen Leben zu tun hatte.

Irgendwann wurde mir dann klar – das bin ich – das ist das was mich ein Leben lang schon begleitet.

Ich hab mich ja in meinen Leben schon oft gefragt, warum immer ich? Dann kam immer die Antwort – weil du es so wolltest!
Diese Aussage hab ich wohl gehört, doch keineswegs zur Kenntnis genommen. Doch mein Leben ließ nicht locker 😉 immer wieder präsentierte es mir diesen Satz.
Zu wissen das ich ihn mir ausgesucht habe verursachte keine Erleichterung, im Gegenteil!

Ich weiß noch als ich ihn mir ausgesucht habe, dachte ich so bei mir: „ach wie schön das wäre, ein reines Herz und vorallem einen neuen Geist“ doch das einzige was ich wollte war ein neues Leben, da mir meines nicht unbedingt gefiel 😉
Und ich bekam immer wieder ein neues Leben! 🙂
Ziemlich oft sogar und immer wieder. Ach wie oft hab ich  mir schon gedacht: „Du heilige Scheiße, jetzt reichts aber schön langsam mal!“

„Schaffe in mir ein reines Herz“
ich hab mittlerweile diesen Satz als „halte an keine Verletzungen fest“ erfahren.
Denn wie sollte ich ein reines Herz erhalten, wenn ich an Groll, Ärger, Zorn und sämtliche Verletzungen, Kränkungen usw. festhalte. Ehrlich gesagt ist das nicht gerade eine der leichtesten Übungen 😉
Doch keine Angst, hat man dies einmal gewählt, bekommt man reichlich Gelegenheiten zu üben 😉

„Gib mir einen neuen Geist“
immer wieder einen neuen gewissen Geist zu erfahren ist anstrengend 😉 da muß man soviel dazu tun!
Und manchmal wird man von der Geschwindigkeit einen neuen Geist zu erhalten regelrecht überrennt.
Da gilt man schnell mal als sprunghaft 😉
Doch einen neuen, gewissen Geist erhält man nur durch ständiges ablegen des Alten.
Wie man auch ein Gefäß immer wieder leeren muss um es neu zu befüllen, (ansonsten findet das Neue keinen Platz und rinnt nur über das volle Gefäß, und somit nimmt das Alte den ganzen Platz ein und nur wenig von den Neuen erreicht den Boden des Gefäßes), ist es auch mit unseren Geist. Wir müssen ihn sauber und rein halten, wir sollten darauf bedacht sein ihn immer wieder mal zu entledigen 😉
sprich vergangenes nicht immer mit ins heute zu nehmen usw.
Klar, auch das ist nicht die einfachste Übung. Ich bin oft genug darüber gestolpert, und oft hieß es: „zurück an den Start“

Damals glaubte ich bei diesen Spruch, ich würde etwas Schönes dadurch geschenkt bekommen 😉
Teilweise war es schmerzhaft diesen Spruch zu erfahren, und doch hab ich auch etwas sehr Schönes dadurch erfahren. Ich habe es teilweise wirklich geschafft, und bin noch immer dabei, mir ständig ein reines Herz zu schaffen, und meinen Geist neu und gewissenhaft zu halten – ich bin nach wie vor dabei mein Leben zu begreifen.

Ich glaube schon das wir gewisse Situationen erfahren wollen, das quasi die ganze Welt unseres Seins schon von Anbeginn gegeben ist (wie bei den Nintendo Spielen) und wir erfahren überall Hinweise darüber was es war – doch unseren Spielverlauf wählen wir immer wieder aufs Neue selbst.
Es ist uns selbst überlassen welche Wege wir gehen, wie wir sie gehen oder ob wir sie überhaupt gehen 😉
doch wenn das Spiel mal in der Konsole eingelegt ist, spiel ich dieses Spiel mit allen in diesen Spiel eingegeben vorhandenen Möglichkeiten. Und auch wenn viele von uns das gleiche Spiel (Lebensthema oder wie auch immer) gewählt haben, so hat doch jeder seine eigene Spielweise…

Doch Hinweise über unser „Spiel des Lebens“ haben wir quasi überall deponiert, um ja nicht den Spielinhalt zu vergessen 😉

 

Mein Leben und Ich


Was hat mein Leben mit mir zu tun, wenn ich viele Entscheidungen anderen überlasse; wenn ich andere, für das was mit mir passiert, die Schuld gebe; wenn ich mich aus der Verantwortung nehm?

Was hat mein Leben mit mir zu tun, wenn ich nicht begreifen will, das alles was mit meinen Leben zusammenhängt mit mir zu tun hat; das alles auf der Basis meiner Selbst beruht?

Mein Leben und ICH = Mein Leben BIN ICH!

Ich bin alles in meinem Leben.

„Nur wer sich selbst aufgibt, wird das ewige Leben finden.“

Zu“frieden“heit

entsteht erst durch das beinhaltende Wort 🙂

Zufrieden werde ich erst sein, wenn ich in mir Frieden  vorfinde 🙂

Die Behauptung „sei doch mal zufrieden“ hat jedoch damit nichts zu tun. Besagt sie doch zumeist, dass wir aufhören sollen nach mehr zu streben. Oft ist dies negativ besetzt…

Bei denen wo man sagt die strahlen so eine Zufriedenheit aus, sind diejenigen die Frieden geschlossen haben. Zumindest mit dem Großteil in ihrem Leben ereigneten Situationen und Ereignissen, egal ob mit Menschen, Dingen, Begebenheiten.
In manchen schon mit der gesamten Situation und in manchen nur in kleinen Teilen, doch immer wissend das man nur in sich diesen Frieden herstellen kann, und dies nur für einen selbst wichtig ist. Denn es ist unrelevant ob ich mit diesen in mir befriedigten Teil, andere dadurch entschuldige oder nicht.

In dem Moment wo sich Zufriedenheit einstellt, hab ich auch begriffen, dass es unabhängig von außen und anderen geschieht. Das es nicht zwingend heißt, alles geschehene zu vergessen und zu verzeihen, sondern nur, dass ich begriffen habe, das ich Frieden mit mir über diese Situation schließen muß.
Denn durch diesen Frieden komme ich innerlich zur Ruhe und nur dann kann ich diese Zufriedenheit auch ausstrahlen.

Also sei zufrieden 🙂 und streb nach mehr! 🙂