Phasen der Veränderung

Ganze zwei Monate ist es her, dass ich hier etwas veröffentlich habe. Mir kommt es bei Gott gar nicht so vor. Ich hatte nicht vor so lange zu pausieren, oder überhaupt zu pausieren. Doch es kam einfach so.  Wie alles im Leben, es kommt, es geht, es bleibt – Phasen der Veränderung…

Ich hatte schon oft solche Phasen, Phasen wie diese eben. Wo einem alles gleichzeitig erscheint, wo alles still zustehen scheint, wo alles widersprüchlich erscheint…..
Wo man vieles erlebt, als wäre man gar nicht involviert, wo man das alltägliche Leben an einem vorbei ziehen sieht und gar kein Bedürfnis hat daran teilzunehmen.  Wo man glaubt ein Tag dauert ewig, und wo man gleichzeitig nicht glauben kann dass schon wieder eine Woche, ein Monat vorüber ist.
Man lebt das gleiche Leben, geht den gleichen Dingen nach, unternimmt das Gleiche usw. und doch ist alles anders. Man erlebt es anders und könnte doch keinen Unterschied erklären.

Ich habe gelernt mich diesen Phasen einfach hinzugeben, sie nicht zu bewerten, nicht zu hinterfragen. Bis jetzt waren es meistens ein paar Tage, ein zwei Wochen bis ich die Antwort darauf hatte, was die Phase der Veränderung mit sich bringt.
Doch so lange habe ich es nicht in Erinnerung, wobei es sich auch gar nicht so lange anfühlt, Gefühlsmäßig waren es bis jetzt wirklich nur ein paar Tage.
Ein „paar“ Tage in denen mein Kopf sowas von leer war, in denen ich vieles aufnahm und gleich wieder vergaß, in denen mir vieles wichtig war und gleichzeitig noch nie so gleichgültig war. Irgendwie erscheint es mir, als ob beide Seiten einer Münze gleichzeitig zu sehen waren, und doch überhaupt gar keine Bedeutung hatten. Als ob sich die Bedeutungen von vielen einfach so in Luft aufgelöst haben. Nichts erscheint Wirklich, alles erscheint sooo weit weg. Als ob man sich ein einer Blase aufhält, in der man zwar alles erkennt und doch nichts wahrnimmt.

Ich glaube der Unterschied zu früher, also ganz viel früher, ist der dass ich mich früher diesen Phasen einfach hingegeben habe, mich in sie regelrecht hineingelegt habe, mich von ihnen verschlingen hab lassen. Und da dann wieder rauszukommen, ist schwierig, ich glaube andere würden sagen sowas ist eine ausgewachsene Depression, doch ich glaube es nicht das es damit abgetan wäre.
Es gab bisher wenige Menschen, denen ich diese Phasen als das erklären konnte was sie für mich waren. Ich hab sie selber noch nie als destruktiv erlebt, auch früher nicht wo ich noch keine Ahnung hatte. Auch früher war da immer etwas das mich demütiger werden ließ, geduldiger mit mir werden ließ, es war immer etwas da das sagte „warte, es hat dir was zu sagen“.
Für mich waren diese Phasen immer sehr aufschlussreich, für mich waren darin soviele Antworten verborgen.

In den letzten Jahren erfuhr ich diese Phasen immer als sehr gute Lehrmeister, den in diesen Phasen bin ich immer noch mehr introvertiert als sonst 😉 ich hab mich dem hingegeben was ich in mir vernahm, und ich liebe es nach wie vor so mit mir zu arbeiten. Es ist wie ein Studium, in den man zu unendlich viel Wissen zugang hat, und doch keine Eile herrscht die Antworten zu finden. Denn die Antworten erscheinen wie von selbst, und ergeben manchmal eine völlig neue Erkenntnis, manchmal einfach ein „ach ja genau“ und manchmal einfach nur ein selig sein…..
Die Antworten ermöglichen ein Zugang zu Neuem Altem Immer dagewesenen Immer verständlicheren Leben.

In diesen Phasen passiert im außen nichts, und doch beginnt ein neues Leben.

Nichts ist in uns, das uns zerstören möchte. Nichts ist in uns, das uns mit ihren Klauen festhält. Nichts ist in uns, dem wir uns  nicht stellen könnten.
Bewertet nichts, was in euch heraufkommt als etwas schlechtes. Tut es nicht in vorhinein schon ab, sondern stellt euch dem neutral gegenüber, und seit erstaunt darüber zu welchen Ergebnis ihr gelangen könnt. >> Und seht, Zeit ist relativ!

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Bildquelle: Radka Schöne / pixelio.de

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Die reine Wahrheit

Es gibt schlichtweg keine allgemein gültige Wahrheit, für das menschliche Verständnis.
Wir können die Wahrheit gar nicht erfassen, da wir nie alle dazugehörigen Teile auf einmal betrachten. Wir sehen immer nur Auszüge davon.
Alles ist wahr, auch wenn man in einer ständigen Lüge leben würde, so ist dies doch denjenige seine Wahrheit 😉

Jeder hat seine eigene Wahrheit, und nichts ist wahrer oder unwahrer als das andere. Noch dazu verfärbt sich die eigene Wahrheit ja ständig, oft unbemerkt, und doch fügen wir mit der Zeit etwas hinzu oder etwas anderes fällt weg.
Konflikte entstehen jedoch erst, wo verschiedene Wahrheiten aufeinander prallen, und keiner auch nur annähernd dazu bereit ist zu sehen, dass alle nur einzelne Auszüge der einen Wahrheit sind.

Wenn wir uns in unserer eigenen Wahrheit verlieren, sind wir ja oftmals nicht einmal dazu bereit diese zu hinterfragen, sondern gehen gleich in den Angriffmodus über, da wir nur sehen dass uns jemand unserer eigenen Wahrnehmung berauben möchte.

Doch ist es nicht so, dass man für sich selber immer das Opfer ist, und für den anderen immer der Täter?

Jeder hat seine eigene Wahrheit und jeder lebt seine eigene Wahrheit.
Wahr ist also, dass wir immer unsere eigene Wahrheit leben 😉 alles was wir für wahr halten, zeigt sich in unseren Leben.
Wenn es meine Wahrheit ist, dass ich immer zu unrecht beschuldigt werde –
werde ich bei allen und jeden meistens immer nur das heraus hören,
Wenn es zu meiner Wahrheit gehört, dass ich ständig übers Ohr gehauen werde,
ja dann wird dies im außen auch immer wieder zu sehen sein.
Und so weiter…..
All meine Überzeugungen, all meine Glaubensmuster, all meine Denkmuster – sind meine Wahrheit, und nichts als die Wahrheit. Alles was ich Wahr-nehme, alles was ich für Wahr halte – all das erkenne ich an meinem Leben.
Es sind meine Wahrheiten, die ich als „Lügen“ identifizieren darf, wenn mir mein derzeitiger Zustand nicht gefällt.

Jeder für sich, sieht in der einen großen Wahrheit, sein eigene Wahrnehmung seiner Wahrheit.
Weil es ja wahrlich nicht möglich ist, das ein und derselbe gleichermaßen zu erleben. Kein anderer wird er so wahrnehmen wie du in diesem Moment, kein anderer wird es gleichermaßen empfinden wie du in diesem Moment, usw.
Die eine Wahrnehmung ist von so vielen Faktoren abhängig, die alle zur gleichen Zeit sich abspielen, dass es fast unmöglich ist, das zwei eine Situation exakt gleich erleben.
Und jedem bleibt aus dieser Situation, ein anderes Bild, ein anderes Wort, ein anderes Gefühl hängen – und trotzdem ist alles gleichermaßen wahr.

Viele Dinge zwischen Himmel und Erde lassen sich einfach nicht erklären, und doch sind sie. Bei manchen mag es wichtig sein, zu wissen wie sie entstanden sind, und bei manchen ist es vielleicht wichtiger einfach anzunehmen das sie da sind.
Manches kann ich an der Wurzel ändern, und manches einfach an dem wie es ist.

Wahr ist, dass vieles in der Kindheit entstanden ist.
Wahr ist, dass vieles aus Gesellschaftsprägungen auferlegt wurde.
Wahr ist, dass viele Glaubensmuster und Überzeugungen von anderen übernommen wurden.
Wahr ist, dass ich aus jeder Rolle aussteigen kann.
Wahr ist, egal wie es entstanden ist, es jetzt veränderbar ist.
Wahr ist, dass ich nur das leben muss, was ich für wahr halte.
Wahr ist, dass ich allein entscheide ob ich dem was ich für wahr halte unterlegen bin oder nicht.
Wahr ist, dass es nur darauf ankommt von welchen Blickwinkel aus ich es betrachte.
Wahr ist, dass die Situation die gleiche bleibt, egal ob ich sie bejammere oder beglückwünsche.
Wahr ist, dass alles was du siehst, denkst, hörst, fühlst, spürst usw. wahr ist – denn es ist. 😉

Alles was ich lebe ist wahr, alles was ich empfinde ist wahr, alles was ich denke ist wahr – und manchmal tut die Wahrheit weh, vorallem wenn man die Wahrheit über sein Leben erkennt, und erkennt „vieles ist nicht meins“, und sich doch nicht wagt die neugewonnene Wahrheit zu leben.

Alles was ich bisher gelebt habe, war keine Lüge – es war meine Wahr-heit, so wie ich es für mich Wahr-genommen habe.
Alles ist gut – solange ich meinem Leben immer wieder neu ge-wahr werde.

„Dich sollst du lieben, und dich nicht so verbiegen,
denn erst dann, wird das Leben, dir das geben,
nach dem du so sehr verlangst, ganz ohne Angst!“ ❤ KS

Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de

Bildquelle: uschi dreiucker / pixelio.de

Zu“frieden“heit

entsteht erst durch das beinhaltende Wort 🙂

Zufrieden werde ich erst sein, wenn ich in mir Frieden  vorfinde 🙂

Die Behauptung „sei doch mal zufrieden“ hat jedoch damit nichts zu tun. Besagt sie doch zumeist, dass wir aufhören sollen nach mehr zu streben. Oft ist dies negativ besetzt…

Bei denen wo man sagt die strahlen so eine Zufriedenheit aus, sind diejenigen die Frieden geschlossen haben. Zumindest mit dem Großteil in ihrem Leben ereigneten Situationen und Ereignissen, egal ob mit Menschen, Dingen, Begebenheiten.
In manchen schon mit der gesamten Situation und in manchen nur in kleinen Teilen, doch immer wissend das man nur in sich diesen Frieden herstellen kann, und dies nur für einen selbst wichtig ist. Denn es ist unrelevant ob ich mit diesen in mir befriedigten Teil, andere dadurch entschuldige oder nicht.

In dem Moment wo sich Zufriedenheit einstellt, hab ich auch begriffen, dass es unabhängig von außen und anderen geschieht. Das es nicht zwingend heißt, alles geschehene zu vergessen und zu verzeihen, sondern nur, dass ich begriffen habe, das ich Frieden mit mir über diese Situation schließen muß.
Denn durch diesen Frieden komme ich innerlich zur Ruhe und nur dann kann ich diese Zufriedenheit auch ausstrahlen.

Also sei zufrieden 🙂 und streb nach mehr! 🙂

Alles was einem begegnet…

begegnet einem zur rechten Zeit 🙂

Das Leben ist wunderbar faszinierend. Ich darf das sagen, den ich hab sozusagen alle Facetten des Lebens kennengelernt 🙂

Und heute sage ich mit einer Bestimmtheit, das alles was einem begegnet, immer das Richtige zur rechten Zeit ist.
Vielleicht bin ich hellhörig, weil ich immer genau das Wort raushöre was mich aufmuntert,
vielleicht bin ich hellsichtig, weil ich immer in allen etwas Schönes entdecke,
vielleicht bin ich hellfühlig nur weil ich höre und sehe was für mich bestimmt ist – doch ist das dann nicht irgendwie jeder?

Ich muss sagen. wenn ich jetzt so rückläufig mein Leben betrachte, das immer etwas da war – in mir war – das mich am Leben erhielt 😉 das klingt jetzt vielleicht so dramatisch und doch von anfang an war etwas in mir, das stärker war als ich, das ich zwar damals nicht begreifen konnte, geschweige den zuordnen konnte – doch irgendwann, nach mehreren versuchten möglichen Unfällen, auch nicht mehr leugnen konnte.

Doch hören wollte ich es nicht, ich tat mir selber zu sehr leid und konnte mein Leben überhaupt nicht begreifen, mein einziger Sinn bestand damals in der Frage: „Warum?“ Warum immer ich, warum mag mich niemand, sieht mich niemand, liebt mich niemand – Selbstwertgefühl gleich minus null 😉 Für mich fühlte sich mein Leben an, als ob sich immer alles und jeder gegen mich verschworen hätte, verstanden habe ich niemanden geschweige denn dass mich jemand verstand.
Denn komischer Weise sahen die anderen mein Leben gar nicht als so katastrophal an wie ich! 🙂
Viele mit denen ich mich später über früher unterhielt, nahmen mich oft als stark, lösungsorientiert, manche sogar als arrogant (dabei hab ich mit meinen Grinsen immer nur meine Komplexe versucht zu überspielen), meistens hieß es „die Karin macht das schon!“ heute weis ich das das ein Vertrauen in mich war, doch damals fühlte ich mich dadurch hilflos lieblos und hoffnungslos mir selbst überlassen 🙂
Heute wird mir klar, dass ich schon immer eine ganz andere Wahrnehmung hatte, wie es sein sollte, und immer auf der Suche war es im außen zu finden -also wirklich schon immer, von Anbeginn an – doch herrlicher Weise lies mich das Leben nie aufgeben und mich alles finden 🙂
Heute, wirklich auch jetzt während des Schreibens, offenbart sich mir diese ganze Bandbreite – zeigen sich diese einzelnen Puzzleteile als gesamtes Kunstwerk – wirklich, ich bin dankbar für mein Leben 🙂 mit all den Erfahrungen – und glaubt mir ich hab Erfahrungen gemacht, die nicht jeder machen möchte, eine ganze Bandbreite an Erfahrungen die man so nicht machen möchte, über sexuelle Erfahrungen bis hin verschiedener Süchte, über die Erfahrung von Verlust (materiellen wie menschlichen) ja ich hab einiges erfahren und weis wie sich es anfühlt überall da zu sein wo man nicht sein möchte….
Für mich ging ich durch die Hölle, immer alles verloren was mir wichtig war, mindestens sechs teils gar nicht so leichte Autounfälle überstanden, Wohnung abgebrannt – ich stand so oft vor dem nichts 😉 und doch war da immer ein Weg, ein Weg denn ich einfach gehen musste, ich wurde quasi immer weiter gestoßen….

Diese Abfolge meiner Wege waren beeindruckend, als ich die Abläufe zu verstehen begann und noch immer dabei bin sie zu erkennen, ist mein Leben nicht mehr das Selbe – es ist eine Faszination 🙂

Ich möchte mein bisheriges Leben mal so in drei Teile teilen – die ersten  2o Jahre in Teil eins, wo ich den Großteil meiner „ach so schönen“ Erfahrungen machen durfte.
Die nächsten 20 Jahre in den zweiten Teil, den Teil der Suche 🙂 ich wollte Antworten, und ich bekam Antworten, manchmal wirklich sehr skurrile 😉
Den Anstoß zur Suche kam von einen Freund und dessen Buch „Die Macht des Unterbewusstseins“ von Dr. Murphy. Dann kamen über Jahre die verschiedensten Techniken, teils extreme sowie sehr fragwürdige 🙂 bis hin zu wirklich kostbaren.
Es gab immer wieder Zeiten des Gefühls „so jetzt hab ichs!“ das waren auch Zeiten in denen ich dann teilweise wirklich arrogant war 😉 bis hin zu tiefen Abstürzen, da nichts auf dauer zu funktionieren schien, Zeiten der Verzweiflung und der noch intensiveren Suche. 🙂
In diesen zweiten Teil, verstand ich am Anfang nicht, das es nichts bringt jemanden zu suchen der mich von allen meinen Problemen heilt, der mir all meine Ängste, Sorgen, Verletzungen, meine Wut und Trauer einfach so auslöscht – es gab genug Angebot in dieser Hinsicht, doch zu helfen vermochten sie auf Dauer nicht. Manchmal kam es mir so vor, als ob ich dann jedesmal noch tiefer im Schmerz feststeckte als vorher.
Doch wie immer in meinem Leben führte auch hier wieder mein Leben Regie, und so kam ich dann Stück für Stück zu dem was ich heute bin 🙂
Teil drei hat sozusagen gerade erst begonnen, den die letzten paar Jahre kommen mir vor wie ein Wimpernschlag, unfassbar wie kurz die letzten 5 Jahre waren – und wie intensiv!
Teil drei meines Lebens ist mein absoluter Lieblingsteil 🙂 und dabei hat er gerade mal begonnen, doch ich weis was ich jetzt weis 😉 ICH BIN der Schöpfer meines Lebens, ich kreier mir mein Leben – doch nicht so wie die meisten sich das jetzt so vorstellen – so mit „ich muss nur positiv denken“ oder „ich muss nur wissen was ich will“ oder „ich muss ein Ziel haben“ nein, sorry, so funktioniert das in dieser Zeitform nicht mehr 🙂 es ist viel komplexer und doch so was von einfach 🙂

All das was ich hier auf diesen Blog schreibe sind meine Erfahrungen und meine Erkenntnisse, ist mein Erlebtes und Gelebtes.
Ich weis am Anfang nie so recht in welche Richtung mein Thema so geht, das ergibt sich immer während des Schreibens – doch eines weis ich – dieser Teil der gerade begonnen hat erzählt von einer Welt in der wir den Unterschied erkennen, was es ausmacht es nur zu glauben oder es zu wissen! Wo wir erkennen „hey, das Leben lebt 🙂 ich brauch nur mitzusummen, mich miteinstimmen auf meine Melodie! Wo ich die Zyklen und Rhythmen meines Zykluses leben kann, wo die Ordnung wieder hergestellt ist.
Wo wir vorallem erkennen, was es heißt zu leben, ich kann dem Leben keine Richtung geben, denn es ist viel größer als wir uns es je vorstellen könnten. Es ist ein Gefühl der Geborgenheit – hierzu fällt mir gerade etwas dazu ein. Ich wollt vor Jahren einen Kurs für die Rhetorik machen, weil ich immer alle bewundert habe die so gut sprechen konnten, auf alle Fälle hatte ich einen wunderbaren Coach der mir aber gleich nach der ersten Sitzung sagte an meiner Rhetorik mangelt es nicht nur am Gefühl nicht sprechen zu dürfen usw. (doch dazu sicherlich ein andermal mehr) auf alle Fälle hatte er dann mehrere Sitzung mit mir, und ganz interessante Tests. Bei einem musste ich aus vielen möglichen Bedürfnissen und Eigenschaften die für mich 10 wichtigsten auswählen und bei jedem sofort aussprechen: „es ist wichtig weil, und wie würde ich es erkennen“ Auf alle Fälle war auf meiner Liste ziemlich weit vorne die Geborgenheit- und mein erster Satz dazu war: „Geborgenheit ist wichtig weil ich dadurch Sicherheit bekomme, und ich kann mich auf keinen anderen verlassen!“ Und auf die Frage woran ich Geborgenheit erkennen würde, kam der Satz: „kann ich nur fühlen, wenn ich alleine bin!“
Ich hab mich damals sehr über meine Antwort erschrocken, und dachte wirklich: „Hey was stimmt mit mir nicht, bin ich wirklich unfähig zu lieben?“ Denn damit habe ich das natürlich gekoppelt.

Doch die letzten Jahre haben mich die Richtigkeit dieser Worte erkennen lassen. Denn betrachte ich es ganz ohne Drama, ganz ohne „mein Gott, was wird die Gesellschaft denken“ usw. bleibt nur die Botschaft von der ich sowieso die ganze Zeit schreib und sprich – diese Geborgenheit hat nichts mit dem sagen wir mal, dem menschlichem Bedürfnis nach Geborgenheit zu tun.
Diese Geborgenheit ist ein in sich angekommen zu sein, die Welt in sich zu verstehen – ohne sich dabei in der Welt zu verlieren.

Dies zu versuchen zu erklären, ist wie einen Blinden den Regenbogen oder den Sonnenaufgang in all seiner Farbpracht erklären zu wollen, ist wie einen Tauben die wunderbaren Schwingungen einer Sonate oder so ähnlichen näher bringen zu wollen – es ist schier unmöglich, man kann nur versuchen es ihn in Erfahrung zu bringen.
Versteht ihr, es gibt so viele Variablen wie es Melodien gibt und doch beruhen alle auf einer Hand voll Noten 🙂 es gibt so viele Variationen an Farbzusammenspielen und doch nur ein paar Grundfarben.
Versteht ihr meine Begeisterung für diesen dritten Teil meines Lebens? Versteht ihr, dass ich auch mal eine Melodie falsch spielen darf und trotzdem Komponist bleibe, dass ich auch mal ein Bild verhauen darf und trotzdem Maler sein darf, dass auch wenn ich mal ein Gericht anbrennen lasse, trotzdem ein begnadeter Koch sein darf!
Wir dürfen Fehler machen und sind dennoch Meister 🙂

Also im Grunde genommen wollte ich nur sagen, dass wir immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind um das Richtige zu erfahren – wir kommen ohnehin nicht Drumherum 🙂
Also lass das Leben sich vor dir ausbreiten, und gib Veränderungen eine Chance.

Wer bin ich?

Die meiste Zeit versuchen wir irgendwer zu sein, nur um anderen zu gefallen, nur um den Ansprüchen anderer zu genügen, nur um von den Anderen gesehen und wahrgenommen zu werden.

Doch irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo man sich zu fragen beginnt: „Wer bin ich?“ Wer bin ich, wenn ich all diese Ansprüche weglasse. Bin ich dann noch wer, wenn ich all das weglasse?
Und man begibt sich auf die Suche nach einem Selbst. Auf diesen Weg begegnet man vielen unterschiedlichen Lehren, Lehrer, Rat gebenden und mit Rat erschlagenden 😉
Man begibt sich hinein in dieses Wirrwarr an Angeboten Sich selbst zu finden – und findet dann meist nur die selbe Abhängigkeit von der man geglaubt hat sich loslösen zu wollen. Dieses bestrebt sein anderen zu gefallen endet auch hier nicht, denn irgendwann erkennt man, dass die meisten Lehrenden gar nicht wollen, dass du dich findest, sondern nur wollen, dass du so bist wie sie dich wollen 😉

Es gibt viele gute Lehren, um nicht zu sagen alle Lehren sind gut, doch sie sind nur so gut wie du es bist.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
Glaube nichts, weil alle es glauben.
Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast!
Buddha

Alles eine Frage der Sicht…

das ein und dasselbe Bild kann von jeden anders beschrieben werden. Es kommt immer nur darauf an, aus welchen Blickwinkel es gerade gesehen wird. Und treten wir nur einen Schritt zur Seite ermöglicht dies eine ganz andere Sichtweise auf das eine Bild, und eine ganz neue Einsicht kann daraus entstehen.

Wir können alle in den selben Haus wohnen, und hätten derwegen alle unterschiedliche Aussichten.
Nehmen wir mal an wir bewohnten ein sieben stöckiges Haus, und vor unserem Haus liegt ein wunderbar angelegter Garten, ein kleines Paradies wunderschön anzusehen.
Würden den alle Bewohner gleich sehen? Wohl kaum.
Befragt man denjenigen der die Kellerwohnung bewohnt und nur einen kleinen Ausblick nach draußen hat, und diese auch nur selten verläßt, würde wahrscheinlich antworten: „Was soll daran schön sein, sieh doch mal aus meinen Fenster!“
Und wirklich, sieht man aus seinen kleinen Fenster, sieht man nur ein Gewusel aus lauter verschiedenen Füßen 😉
Und so würde dir wohl jeder der Bewohner eine andere Beschreibung und eine andere Gefühlsstimmung abgeben, und das obwohl alle im gleichen Haus sitzen und alle den gleichen Garten vor sich haben, und   – JEDER HÄTTE RECHT 🙂

https://www.facebook.com/video.php?v=10152206210181752

Diese Video passt wunderbar hierher 🙂
glg Karin

PS: Genauso kann es sein, dass man im 5.Stock wohnt, eine herrliche Aussicht hätte, jedoch nie hinaussieht 😉
und genauso kann es sein, das derjenige im Kellerappartement absolut glücklich über seinen Platz im Haus ist, weil er es
liebt diese Vielzahl an Pfoten und Schuhen usw. zu beobachten 😉

Alles ist möglich und absolut nichts ist wie es scheint, drum öffne dich der Vielzahl an Möglichkeiten und du wirst wahre Wunder erleben 🙂

Wie soll was sein…

…wozu diese Frage? Wir wollen immer auf alles Antworten haben, am besten noch von anderen, denn die wissen es ja immer besser. Wo ist das Vertrauen in uns selbst? Wir sind immer auf der Suche nach Anerkennung dessen was wir tun, wir finden es erst gut wenn es die „richtigen“ für gut befinden. Doch die Richtigen sind immer die Falschen 😉 Wir übersehen meistens diejenigen, die sich mit uns freuen, die sich mit uns in die gleiche Richtung bewegen, weil wir immer auf die starren von denen wir Anerkennung erhoffen.

Woran liegt das? Ganz einfach – wir sind nie für das gelobt worden, für das wir gelobt werden wollten, wir sind nie dann gesehen worden, wenn wir gesehen werden wollten und wir sind schon gar nicht von denen gesehen worden von denen wir gesehen werden wollten – ein Teufelskreis 😉

Doch die Antwort ist einfach – steig einfach aus 🙂
Steig aus dem Bild heraus und betrachte das Ganze.
Erkenne jeden als Teil deiner Familie an, erkenne das du Teil eines Ganzen bist dessen Bild nicht dem entspricht was du zu wissen glaubst 😉

In meinem Kopf war schon immer der Satz >Glauben heißt nichts Wissen< und ich fragte mich immer wie soll das sein, zu glauben ist doch das wichtigste. Der Glaube wird uns noch immer als etwas Unantastbares verkauft. und für viele dient er als zuverläßlicher Halt. Nicht zu glauben ist wie nichts sonst zu haben. Ohne den Glauben hätten und würden viele es nicht schaffen – so halt deren Glaube 😉
Doch Glaube ohne Wissen ist kein Glaube – sondern nur ein ausgeliefert sein.
Ausgeliefert an ein Trugbild, das nur dazu erschaffen wurde diejenigen kleinzuhalten die an den Glaube glaubten, jedoch ohne zu wissen was diesen Glauben ausmacht, hinterfragen war nicht angebracht und natürlich auch nicht erwünscht.
Und ist es nicht so, dass viele sich gar nicht zu hinterfragen getrauen?

Dieses blinde vertrauen in einen Glauben der uns nur vorgegaukelt wurde, zerbröckelt gerade 🙂
Wir haben aufgehört nur zu „glauben“!

Ist das nicht schön :-))