Mit 2015 abschließen um mit 2016 zu beginnen

Alles ist anderes, als erwartet.
Ich dachte es ginge so weiter, so froh so leicht so einfach….
und dann kam der große Schnitt – und alles war anders als gedacht.

Die letzten Jahre wüsste ich immer welche Energie das kommende Jahr so haben würde. Wie sich das Jahr so entfalten würde, was alles so anstehen würde usw.
Doch diesmal ist es anders. Diesmal ist alles anders.
In den letzten drei Monaten wurden alle meine Einsichten über den Haufen geworfen, all meine Errungenschaften wurden nichts sagend, alles was ich wusste war wie weggeblasen, wie nie da gewesen.
Ein ganz komisches Gefühl. Ich wollte mich nicht darauf einlassen, nicht darin zurechtfinden. Ich wollte nicht akzeptieren, das all mein Wissen ausgedient hat.

Ich stand auf einer leeren Seite, verloren wie nie zuvor. Nicht glauben wollend, was da geschieht. Und es fühlt sich immer noch irreal an.
Ich konnte mein inneres nicht deuten, wollte nicht glauben was da passiert.

Doch was passierte genau?
Ich weiß es nicht sicher. Ich hatte einige Zeit vorher einen Traum, den ich nicht zuordnen konnte. Den ich mich, um ehrlich zu sein, auch nicht getraute genauer zu betrachten. Er war so real und doch so irreal. Auf alle Fälle ging es um Tod und um des nicht trauern müssen. Und was mich auf einer Art so verwirrte, war die darin enthaltene Zeitangabe über den erwartenden Tod.
Dieser Traum beschäftigte mich lange, ich versuchte ihn auf allen verschiedenen Ebenen und aus allen verschiedenen Seiten und Sichtweisen zu enträtseln und zu verstehen.

Es war nicht die Angst um den Tod die mich lähmte, auch nicht das Wissen um wem es sich handeln könnte. Ich wusste,bzw. es war so eine innere Sicherheit vorhanden dass das nicht die vermittelnde Botschaft war. Was mich irritierte war, das ich nicht dahinter kam um was es ging.
Was ich dabei ignorierte war schlichtweg  meine Weigerung mich mit diesem Thema auseinander zu setzten. Ich wollte nicht glauben, das solche Themen Wichtigkeit besitzen – wäre das dann nicht wie eine Watschen, wäre das nicht so als ob ich nie gewusst hätte um was es ging?
Es war als ob sich alles auflöst, jegliches Vertrauen, jede Gewissheit, jedes Wissen über den Fluss des Lebens.
Versunken in der Tiefe des Dunkeln, war nichts mehr woran ich bislang glaubte zu erkennen. Ich hatte mich in den Schwanz verbissen und drehte mich nur noch im Kreis verbohrter Sturheit und tiefsinniger Verzweiflung.

Erst nach einem Gespräch mit einer Freundin, fing sich der Nebel an zu lichten. Und meine Verlorenheit in der Welt wurde sichtbar. Ich hatte mich verloren, kurz nach dem ich glaubte mich endlich ganz und gar gefunden zu haben.
Welche Ironie des Schicksals 😉
Das Gespräch mit meiner Freundin bewirkte einen Anstoß gleich in mehreren Richtungen. Zum einen führte es zum verstehen des Traumes, und zu deren Bedeutung. Es ging tatsächlich um Tod in diesem Zeitraum.
In gewisser Weise wurde mir die Wichtigkeit des Sterben lassen vor dem Beginn des neuen Jahres in einer dringlichen Art und Weise gezeigt.
Diese letzten drei Monate fühlten sich an wie sterben, ein Sterben all zu vor da gewesenen.
Zum anderen ging es darum, eben nicht in diese Trauer zu verfallen. Den dann zerfällt man – wie ich bei mir sehen konnte 😉

Sterben zu lassen, um dem Neuem zu begegnen. 2016 ist neu. Neu in seiner Energie, wir werden es erleben – ICH werde es erleben 🙂

angieconscious  / pixelio.de

angieconscious / pixelio.de

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Was wenn Gott anders wäre?

Im Ernst, was wenn alles was wir über Gott wissen anders ist als wir glauben?

Was wenn alles was mit Gott zu tun hat, nur in uns vorhanden ist – und nirgends sonst?

Das höchste Gut – the highest Good – God – Gott – ein Übersetzungsfehler 😉

Was wenn alle Geschichten um Gott einzig und allein Prozesse in unseren Inneren beschreiben, die dazu dienen, diesen einem reinen klaren Moment zu leben, immer und immer wieder. Zu erkennen was das höchste Gut ist und wie es im Leben umsetzbar ist.

Das höchste Gut – ein klarer reiner Gedanke, allem anderen überlegen, immer neutral, immer liebend, immer da, alles wissend…..

Was wenn das ganze Konstrukt des weltlichen Gottes in sich zusammenfällt, was wenn wir die Macht des höchsten Gutes für uns erkennen würden, was wenn es eine unendliche Welt in uns darlegen würde?

Nur mal so in den Raum gestellt…. meine Sicht, mein Gedanke 😉

„Gott ist in Allem, nirgends sonst ist er zu finden.“

Bildquelle: uschi dreiucker  / pixelio.de

Bildquelle: uschi dreiucker / pixelio.de

Ein Platz

über den ich mir noch immer nicht ganz im klaren bin, ist der innerhalb der Familie.
Ich komme nicht umhin zu denken, dass ich hier keinen wirklichen Platz habe. 😉
Das ist nicht böse gemeint, es ist eher so, dass man mich überallhin stecken könnte, ich würde überall sein und auch nicht sein.

Was ist Familie? Diese Frage verfolgte ich jahrelang.
Ich hatte immer das Gefühl nirgends dazu zu gehören, und allein fühlte ich mich zumeist auch wohler. Und doch glaubte ich immer das sei nicht richtig, man müsste einer Gemeinschaft angehören, man müsste einen Platz innerhalb der Familie haben.
Doch desto mehr ich dies versuchte, desto mehr hatte ich das Gefühl am falschen Platz zu sein.
Ich lief immer irgendwie hinterher, konnte nie so sein das ich mich innerhalb dieser Gemeinschaft wohlfühlte. Irgendwie ein Teufelskreis, ich begab mich immer in Gemeinschaften – war immer auf der Suche nach Gemeinschaften – nur um dann immer wieder zu erkennen – das ist es nicht, ich fühl mich nicht wohl. Irgendetwas beeinträchtigte immer dieses Zusammensein, egal ob Gemeinschaft Familie oder die Gemeinschaft einer Gruppe.
Ich war regelrecht süchtig ein Teil zu sein, und fühlte mich ständig ausgewiesen.
Ein Teil zu sein schaffte ich meistens nur wenn ich nicht da war. Ja wirklich, kaum war Abstand vorhanden schien es irgendwie zu funktionieren.

Ich weis nicht warum, doch kaum war dieser Abstand aufgehoben, ging ich schon wieder auf die Suche. Ich brauchte ständig beweise, das ich innerhalb der Familie gleich viel wert war als andere – und was fand ich?

Ich sah immer die anderen und sah Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit – und ich, ich stand immer außerhalb dieses Kreises. Ich gehöre keiner Gemeinschaft an, zumindest keiner herkömmlichen.

Es hat mich viele Fragen und Zeit gekostet, das alles auf einen Nenner zu kriegen. Es gab so vieles das ich nicht verstehen konnte. Ich sah mich selber immer anders als die anderen. Ich sah die Probleme immer wo anderes als andere. Ich verstand nicht, warum die anderen mich nicht verstanden – was war so schwierig daran?

Fragen über Fragen die ich niemanden stellen konnte. Die ich mir jedoch ständig stellte. Vor ein paar Jahren löste sich dann dieser Knoten, eine Antwort erschien auf meiner inneren Tafel 😉 Familie darf für jeden etwas anderes sein. Familie ist nicht an bestimmte Menschen festzumachen. Familie zeigt sich, wenn man sie los läßt.
„Was ist Familie, wenn wir alle Brüder und Schwestern sind? Wer ist Familie, wenn wir alle Brüder und Schwestern sind?“ Schau auf die Gesamtheit „Familie“ ist da nicht alles da was du die je gewünscht hast?
Hör auf innerhalb der Familie nach Familie zu suchen. Sieh den größeren Kontext. Und es wurde mir leicht. Ja, ich bin anders und darf es anders sehn. Ich muß kein Teil von etwas bestimmten sein. Ich hatte mein ganzes Leben lang keine beständige Gemeinschaft, ich habe jedoch immer Menschen die mich umgeben, immer unterschiedliche, immer wieder neue, andere und auch gleichbleibende, mal länger an meiner Seite und mal nur kurz, doch immer genau richtig 🙂 das kann Familie genauso so sein wie scheinbar völlig Fremde.
Klar ist es bedeutend wie ich in welcher Familie meine Anfangszeit verbringe, doch noch bedeutender ist es was ich daraus hervorbringe – erkenn ich quasi das zu spielende Musikstück 😉

Und dann, dann hat man selber Kinder und somit „Familie“ und irgendwie ist es wieder das selbe Spiel.
Die selben Fragen, und auch die selben Stolpersteine, und gleichzeitig hat sich enorm viel verändert, und manchmal scheint die Zeit still gestanden zu haben.

Manchmal glaub ich, ich muss ihnen noch soviel geben, und versetz mich selber unter Zugzwang.
Manchmal glaub ich, ihnen mehr genommen als gegeben zu haben.
Manchmal glaub ich nichts richtig gemacht zu haben, dann bin ich wieder sehr gut in dramatisieren 😉
Wie viel ist gut, und ab wann ist es zuwenig?
Mit was beschwer ich sie unnötig, und was gehört einfach zu ihrer Erfahrung dazu?
Wie viel kann ich sie einfach „sein“ lassen, und wie viel ist zu viel?

Es kam die Frage auf „Wieviel Familie braucht man?“ und die Antwort kam prompt „keine!“
Das was wir wollen sind Menschen die zur rechten Zeit an unserer Seite sind, sind Ansammlungen von Menschen wo wir uns wohlfühlen, usw. natürlich schließt das die Familie nicht aus, nichts schließt einander aus, alles kann zugleich sein. Doch irgendwie fühlen wir uns schnell mal angegriffen wenn es um das Thema Familie geht.
Es ist dieses Bild von Familie und wie es sein soll das uns erdrückt.

Dies alles sind meine Gedanken, ich hab noch hundert andere Gedanken zu diesen Thema. Doch alle gleichzeitig zu formulieren ist nicht so leicht 😉
Das sind einfach Fragen, Fragen und meine Sicht-Weise.
Ich hinterfrage gerne und kann dabei sehr hartnäckig sein – eine Jungfrau eben 😉

Ge“danke“n

Die Gedanken! Über die mach ich mir schon länger meine Gedanken 😉

Noch bin ich mit der Antwort nicht ganz zufrieden, doch vielleicht ergibt sie sich ja während des Schreibens.

Diese ganze Geschichte mit „Du darfst nur positive Gedanken denken“ usw. ist nicht ganz meine Sicht-Weise, ist nicht ganz dem Bild entsprechend das ich davon habe.
Klar ist es wünschenswert nur gute Gedanken zu haben, und doch >gibt es so etwas überhaupt?<
Nicht das ich es nicht schon des Öfteren ausprobiert hätte, und nicht das es nicht über einen bestimmten Zeitrahmen funktioniert hätte. Doch nie beständig, nie so das ich wirklich davon überzeugt war, dass das das Ausschlaggebende gewesen sein soll.

Ich bin nun ja schon seit über 20 Jahren dabei mich damit auseinanderzusetzen. Und ich hab den Schlüssel dazu noch nicht gefunden, so stell ich mir die Frage, ob es vielleicht am Schloss liegen mag. Denn vielleicht steh ich ja mit dem richtigen Schlüssel vor der falschen Tür! 😉

Aus meiner Erfahrung ist es nämlich überhaupt nicht möglich und setzt einen zeitenweise ganz schön unter Druck.
Denn, wenn etwas in meinen Leben tritt was nicht so rosig aussieht, oder mir etwas begegnet was ich gerade nicht gebrauchen kann – fühl ich mich als ob ich mich rechtfertigen müsste,  ja als Versager, denn schließlich vermittelt diese „positiv Denker Bewegung“ das dann ja nur noch gutes in mein Leben kommt, und die die wissen das du versuchst dein Leben in Ordnung zu bringen, sind meist noch schlimmer, denn durch das beweisen wollen ist man noch mehr unter Druck usw.

Doch Ereignisse werden immer in mein Leben treten, es wird immer etwas dabei sein womit ich wahrscheinlich nicht gerechnet habe usw.
Und irgendwann kommt dann die Erkenntnis, das es viel wertvoller ist wie ich über Ereignisse die in mein Leben treten denke, denn erst hier zeigt sich ob ich die richtigen Gedanken habe!
Denn hier trennt sich die Spreu von den Weizen. Denn hier kommt es dann erst grundlegend auf meine Gedanken an.
Wenn ich hier an dieser Stelle, mich auf die Suche nach meinen „falschen“ Denken mach, mir Vorwürfe mach, mich verrückt mach, weil ich es ersichtlicher Weise nicht geschafft habe positiv zu denken, denn sonst wäre dieses Ereignis ja jetzt nicht in mein Leben getreten usw., ja dann hab ich ein Problem 😉

Wofür steht das Danke im Gedanken? Für die Positivität. Für ein erleichterndes Gefühl.

Jetzt versteh ich auch, das es keine Erleichterung war, nur von Leuten zu hören: „du musst nur positiv denken“ Ich wurde oft regelrecht wütend darüber und schrie innerlich förmlich: „davon wird es aber auch nicht besser!“
Mir konnte keiner erklären was es heißt – positiv zu denken.
Doch jetzt hab ich für mich die Erklärung 🙂

Es sind und werden immer Ereignisse in einem Leben stattfinden, die im ersten Moment keine Freude verursachen – doch meine Aufgabe ist es neutral zu bleiben um später und überhaupt mit dankenden Gedanken darauf blicken kann.

„Soll ich jetzt auch noch dankbar sein für den Scheiß“ hör ich dich schon denken 😉 oder ist es auch nur die Erinnerung an mein damaligen Denkens 🙂
Du wirst es sein – irgendwann 🙂

Ich muß demnach nicht ständig freundliche und nette Gedanken über jeden und alles haben 😉 das hat meiner Meinung nach gar nichts miteinander zu tun 🙂

Der Gedanke formt mein Leben, klar doch nicht  zwingender Weise vorher, sondern einzig und allein nur dadurch welche Form ich meinen Gedanken gebe!
In welche Form presse ich das Geschehene! In die Form der Verurteilung usw. oder in die Form des Verständnisses usw.

Das Danke im Gedanken kommt mit zunehmenden Verständnis wie das Leben funktioniert 😉

Bildquelle: neurolle-Rolf pixelio.de

Bildquelle: neurolle-Rolf pixelio.de

Drei“einig“keit

bei diesen Wort fällt der Gedanke doch bei vielen gleich in Richtung Kirche, oder? 😉
ein fataler Irrtum – wie ich finde 🙂

Dies hier ist mein Bild davon 🙂
Die Dreieinigkeit umschreibt das Zusammenspiel dreier Ebenen unseres Seins.
Und jeder von uns sollte sich darüber bewusst sein, denn niemand ist davon ausgenommen.

Meine drei Teile sollten sich im Einklang befinden – denn nur wenn diese Dreieinigkeit gegeben ist,
herrscht Frieden in uns 🙂
Ach ja 🙂 die „Dreieinigkeit“ ist natürlich in uns.

Diese Geschichte paßt wunderbar hierher:
>>Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: „In meiner Brust kämpfen zwei Wölfe.
Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst,
des Misstrauens, der Verzweiflung und des Neides.
Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und Lebensfreude.“
Fragt der Enkel: „Und welcher der Beiden wird gewinnen?“
Der alte Indianer antwortet: „Der den ich füttere.“<<

Ersetze das Wort „Wölfe“ mit Licht/Schatten, gut/böse, hell/dunkel usw. und das Wort „Indianer“ mit ICH.

Um diese drei Teile soll Einigkeit herrschen, soll ein Gleichklang bestehen.
Da gibt es nichts zu bekämpfen, nichts zu erlösen, nichts aufzulösen, kein Karma, kein sonst was 🙂
Da gibt es nur ein Wiederherstellen der Norm, der Ordnung…
und die Hauptrolle spielt dabei das ICH, oder auch Gott, höheres Selbst, Schöpferkraft,
oder wie auch wieder genannt. Dieses ICH bin ich! 🙂

Stell dir ein Dreieck vor, normaler Weise steht das obere Eck für das ICH das in gleicher Weise mit den beiden „Wölfen“ verbunden ist, die beiden „Wölfe“ bilden eine Ebene – sie bilden eine  „Dualität“
und das ICH umfasst diese Dualität – es herrscht Einigkeit. Die Dreieinigkeit ist somit gegeben und alles ist im Lot 🙂

Doch wir haben das Wissen um diese Dreieinigkeit vergessen gehabt 😉
die Einigkeit ging verloren, wir haben vergessen wie wir in Verbindung mit den „Wölfen“ stehen,
wir sollten dieses Bild nun wieder zurecht rücken 🙂

Lange Zeit ließen wir die „Wölfe“ sich gegenseitig bekämpfen, ohne uns über die Auswirkungen bewusst gewesen zu sein.
Wir ließen sie führungslos, und das im glauben keine Macht darüber zu haben.
Wir ließen das ICH einfach beiseite liegen, im glauben, wir sind dessen nicht würdig.
Und über lange Zeit des Vergessens, fühlten wir uns den Wölfen ausgeliefert, wir haben vergessen das wir sie füttern 😉 und nicht umgekehrt.
Wir haben vergessen wie das Zusammenspiel funktioniert, wir haben vergessen was die Dualität besagt, wir haben vergessen – entschuldige – wir hatten vergessen! 🙂
Doch jetzt entdecken wir unser ICH wieder, wir sind dabei das Dreieck wieder in die ursprüngliche Position zu bringen, in die Position in der die Dreieinigkeit ihre Kraft wieder voll zur Geltung bringen kann.
Und dadurch fügt sich alles wieder zusammen, dadurch erkennen, verstehen und begreifen wir –
das Leben & das was wir sind! 🙂

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Bildquelle: Appel-home  / pixelio.de
 PS: In der Bibel finden wir sicherlich auch genug Hinweise darüber, einer ist sicherlich dieser:
„Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der Herr wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben.“ (Jesaja 60:20)
danke blogographie fürs posten 🙂

Ursprung

Der Ursprung allen Übels liegt in der Bequemlichkeit der Menschen.

Eine starke Aussage! Oh ja.

Und doch, vielleicht liegt auch hierdrin ein Fünkchen Wahrheit 😉

Es kommt auch hier ganz und gar auf die Sichtweise darauf an,
und aus welchen Blickwinkel wir es betrachten.

Beispiel 1: Wir sehen im Außen einen Terrorakt, eine Umweltkatastrophe, oder sonstiges und sofort sind wir bereit zu schimpfen. Bereit alle Möglichen zur Verantwortung zu ziehen, brauchen sofort einen Schuldigen. Noch bevor wir Anteilnahme kund tun – brauchen wir jemanden den wir die Schuld dafür geben können. –
doch sind wir auch bereit Verantwortung zu übernehmen?

Beispiel 2: Solange Medien über eine Katastrophe berichten, uns Bilder der Zerstörung und hilfesuchenden Menschen zeigen, steigt unsere Anteilnahme ins Unendliche, wir sind betroffen und erschüttert. Schnell sind wir bereit zu fordern, das sich Dinge ändern müßten – doch sind wir auch bereit dementsprechend zu handeln?

Allzu schnell hat uns dann unser Alltag wieder in Beschlag, und die Bilder und Berichte verschwinden aus den Medien. Und wie es so ist – aus den Augen aus den Sinn 😉 denn Gott sei Dank ist das alles ganz weit weg, und so schnell diese Meldungen aus den Medien verschwinden, so schnell verschwindet meist auch unserer Interesse uns darüber großartig Gedanken zu machen.
Warum auch? Betrifft es den uns? Hat es den überhaupt im entferntesten etwas mit uns zu tun?
Ich sage ja, doch zumeist sind wir einfach von der Bequemlichkeit der Ablenkung durch unser „Leben“ weit davon entfernt Zusammenhänge wahrzunehmen.

Worin da die Bequemlichkeit liegt?

Die Bequemlichkeit liegt darin, alles beim Alten lassen zu wollen und doch zu hoffen das sich etwas ändert!
Wir ändern doch trotz dieser Bilder weder unser Konsumverhalten noch unsere Einstellung.
Wir sind uns über die Auswirkungen unserer Verhalten nicht immer im Klaren.

Wie zum Beispiel beim Thema Umwelt –  überall gibt es etwas Kleines das man schnell noch mitnimmt, vorallem wen man kleine Kinder hat. Überall gibt es irgendein ein Spielzeug als Zugabe, alle die für etwas werben locken mit kleinen Dankeschöns, und immer wieder nimmt man es mit – nur um es meist in den nächsten Mülleimer zu entsorgen 😉

Hier zählt ja nicht die Qualität sondern nur das Gefühl – „wow das ist aber nett, da bekomm ich einfach so etwas“
Und da wir ja nicht sehen, was wir mit diesen Müll wirklich anrichten, machen wir einfach so weiter …. und sehen nicht den Zusammenhang.

Wir sehen den gesamten Kontext nicht zusammenhängend, wir können uns nicht vorstellen, das unser Tun mitbestimmend ist, für das was in der Welt so vor sich geht.

Und doch ist es bildlich gesprochen so wie wen man einen
kleinen Stein ins Wasser wirft ….. 😉

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Solche Tage…

Es gibt Tage, die können gar nichts 😉
Alles und jeder kotzt einen an, und am liebsten wird man gar nicht erst angesprochen.
Am liebsten wär man allein auf einer einsamen Insel, hauptsache warm und mollig, und weit und breit keine Menschenseele 🙂
Den ganzen Tag liegen bleiben wollen, die Bettdecke bis zum Kinn hochgezogen, oder besser noch zusammengerollt ganz unter der Bettdecke verschwinden.
Tage, an denen man sich selber im ersten Moment gar nicht erklären kann, wo dieser rapide Stimmungswechsel so plötzlich herkommt.
Tage, an denen man so mit einem vermeintlichen Problem beschäftigt ist, wo es nur so rund geht im Kopf, und dann genau in dem Moment wo man am Hochstand des Problems angekommen ist, jemand daherkommt und einen ganz lieb und nett etwas fragt und man explodiert.

Ja, so Tage gibt es 🙂

Es ist nichts schlimmes daran, das es diese Tage gibt, oder doch? Schlimm finde ich, das viele, die auf den Weg der „Erleuchtung“ sind, diese Tage verurteilen, verleugnen und so tun als dürfte es sie gar nicht geben, den sonst wäre man kein Erleuchteter.

Warum soll es diese Tage nicht auch geben? Warum soll ich, nur weil ich spirituell, energetisch und sonst noch was bin, keine solchen Tage haben dürfen? Warum sollte ich diese Tage verstecken, oder schlimmer noch gar unterdrücken?
Das wäre ja auch ein Verleugnen dessen was ich bin, oder nicht?
Ist es nicht auch nur ein Trugbild, um zu verhindern, dass alle glauben könnten, sie sind genauso gut und in Ordnung wie ihre Lehrer und Meister?

Ich darf keinen schlechten Tag mehr haben! Denn sonst, kann ich nicht zu den Erleuchteten gehören!
Ich darf keinen bösen Gedanken mehr haben! Denn sonst werde ich nie aufsteigen!
Schnell noch hier ein Seminar und da noch einen Kurs, nur um Jahre später dann zu erkennen – es ist vollkommen okay, so zu sein, hie und da mal einen solchen Tag zu erfahren 🙂

Ich darf solche Tage haben, doch soll ICH mich ihnen nicht hingeben, ich soll nicht in ihnen verfangen bleiben – und schon gar nicht soll ich sie verurteilen. Denn das wäre das eigentlich schlimme daran. Die Verurteilung! Wen verurteil ich den im endeffekt – MICH! Wen ich mich verurteile, hab ich dann gelernt mich anzunehmen als das was ICH BIN?
Wen ich diese Tage verurteile, versuch ich dann nicht wieder nur einem Bild zu entsprechen, das so womöglich gar nirgends so abgebildet ist?

Denk mal drüber nach?

❤ KS