Lebens-auf-gabe

Heute bin ich wieder darüber gestolpert, und bin immer wieder erstaunt wie schwer es sich manche damit machen.
Viele suchen nach ihrer Lebensaufgabe und würden sie nicht einmal erkennen wenn sie direkt davor stünden.

Es ist die Vorstellung davon, die viele davon abhalten sie zu finden. Die Vorstellung davon wie sie zu sein hat – doch meist ist es ganz anders 😉

Ja, erstens ist es anders und zweitens als du denkst! Tja diese Sätze haben tatsächlich Sinn 😉 Meine Güte wie blind wir doch manchmal sind :-)))) dies ist kein Kauderwelsch – nein es ist eine Wahrheit.

Die Lebensaufgabe ist nicht etwas das man finden müsste, oder etwa nur eine Sache die man tun kann. Nein, die Lebensaufgabe ist eine Gabe die man besitz, die man schon hat.
Kennt ihr den Disneyfilm >Tinkerbell<? Der fällt mir gerade dazu ein. Eine Gabe! Manchmal anders als gewünscht, doch immer richtig 😉

Diese Gabe kann vieles sein, kann unscheinbar sein, kann nach sehr wenig aussehen, kann ganz anders sein als du dir zur Zeit vorstellen vermagst.
Diese Gabe sagt nichts über deinen „Wert“, nichts über deinen Wohlstand, nichts über deinen sozialen Aspekte, nichts über deinen Gesellschaftsgrad, nichts über „dich“ 😉
Diese Gabe lebt in dir und durch dich auch wenn du dich ihr verweigerst.
Diese Gabe ist nichts das du erreichen kannst, sondern nur lernen zu leben.

Wir haben soviele Vorurteile gegenüber dem Leben, das wir uns teilweise schwer damit tun, Dinge einfach als das zu akzeptieren das sie sind. Wir haben Angst davor das es zuwenig sein könnte, das es der Bewertung nicht standhält.

Doch das Leben an sich ist neutral, es bewertet nicht.

Wenn es nur eine Lebensaufgabe geben sollte, dann vielleicht die Aufgabe die Gabe zu akzeptieren und zu leben.

Ich hatte immer ein Problem mit dem Wort >dienen< „Es ist deine Aufgabe zu dienen“ ich hab mich immer dagegen gesträubt, das anzunehmen. Obwohl ich in meinen ganzen Leben doch genauso handelte – ich diente. Auf unterschiedlichste Weise, auch bei meinen ursprünglichen Berufswunsch und bei meinen beruflichen Werdegang, ging es immer ums „dienen“
Obwohl es beruflich viel leichter war dies zu akzeptieren, hier war es ja offensichtlich – ein Dienstleistungsorientierter Mensch 😉
Privat, also nein! Da konnte ich es nicht so einfach hinnehmen. Warum sollte ich immer wieder dienen, ich bekam ja nichts dafür, ich wurde immer übersehen, vergessen, schlicht weg wurde alles was ich zu geben hatte als selbstverständlich angesehen.

Ich diente den anderen, manchmal als Lösungsgeber, als Ideengeber, als Stütze, als das letzte Quäntchen das noch fehlte um damit Erfolg zu haben, glücklich zu sein, aufwärts zu gehen usw.
Ich diente, doch keiner nahm es war, keiner erinnerte sich das ich der Ausschlaggebende Punkt war, das ich da war….
In früheren Jahren ging ich auch schon mal zu Kartenleger usw. doch auch bei denen ging es hauptsächlich ums dienen. eine sah mich sogar immer in so einer Dienstmädchenbekleidung 🙂

Ich arbeitete viel an den Thema, und oft genug ging es mir richtig scheiße damit. Ich konnte nicht akzeptieren, und stellte mich lange diesen Thema. Ich hab ja genug Techniken gelernt dies zu tun 😉 doch wie bei vielen, wen man die Wurzel nicht sieht, nützt das alles wenig.

Das was ich am meisten lernte, war, das ich Zeit habe. Ja ich habe Zeit und irgendwann zeigt sich die Lösung von selbst.
Ich stelle diese Frage also einfach in den Raum, so ganz ohne Drama und so, und die Antwort kommt – immer 🙂

Ich liebe es so zu arbeiten, doch manchmal ist es so, dass die Antwort nicht immer gleich gefällt.
In meinen Fall war die Antwort vor ein paar Jahren folgende: „Du bist hier um zu dienen, und nicht um dafür gewürdigt zu werden!“

Na ja um ehrlich zu sein, mir ging es ja nie mies weil ich diente, sondern einzig und allein aus den darausfolgenden erwarteten Dank usw.
Es stellte sich mir die Frage: „Bin ich genug, wen nur ich von meinen Taten weiß?“ Besser gesagt – bin ich mir genug? Okay, besser ich weiß es als gar keiner 😉

Dies ist jetzt nur eine Sicht – und vorallem meine Sicht. Jeder hat seine Geschichte und seine eigene Sicht, und wenn wir mal lernen so ganz ohne Drama hinzusehen, entdecken wir vielleicht die Wurzel um die es geht – die Wurzel namens  „ICH BIN“

„Man muß nichts großartiges leisten um jemand großartiges zu sein“ ❤ KS

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Bildquelle: Manfred Mazi / pixelio.de

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